Nachhaltiger Lebensstil

Einfache Tipps für mehr Nachhaltigkeit

in Lifestyle, Magazin, Trends & Tipps von Giulia

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und ist in aller Munde. Auch uns ist ein nachhaltiger Lifestyle wichtig. Daher wollen wir dir zeigen, wie du mit einfachen Schritten eine Menge bewegen kannst. Aber zugegeben: Nachhaltigkeit ist ein sehr komplexes Thema und niemand wird je perfekt darin sein. Also setz dich nicht unter Druck und sei dir immer bewusst, dass jede kleine Veränderung Großes bewirkt und ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Einsteiger-Tipps für ein nachhaltiges Leben:

1. Tausche Einwegprodukte aus

Gehe in deine Küche und dein Bad und sammel alle Produkte, die du nahezu täglich verwendest auf einem Haufen zusammen. Sieh dir an, welcher Anteil davon aus Einwegprodukten besteht oder auf Dauer eine Menge Müll verursacht. Dann überleg, wie du diese Produkte durch langlebige Pendants ersetzen kannst. Eine Alternative zum Einwegrasier ist zum Beispiel ein Rasierhobel, dein Duschgel kannst du durch ein Stück Seife ersetzen. Hol dir hierzu Inspiration von Freunden oder aus dem Internet. Wichtig ist, dass du deine alten Produkte nicht wegschmeißt, sondern sie noch aufbrauchst oder weiterverschenkst.

2. Aussortieren nach KonMari

Sortiere deine Gegenstände einmal so richtig aus. Eine bewährte Methode hierfür ist die KonMari-Methode. Nimm dir jeweils einzelne Kategorien deiner Wohnung vor und jedes Produkt genau unter die Lupe. Hol zum Beispiel einfach Mal alle deine Kleidungsstücke aus dem Schrank und nimm jedes Teil in die Hand. Frage dich, ob es dir Freude bereitet und dein Leben bereichert. Wenn dem nicht so ist, dann suche für den Gegenstand ein neues Zuhause. Eine nachhaltige Methode hierfür sind beispielsweise Kleidertauschbörsen im Internet oder Flohmärkte. Damit du dir keine weiteren unnützen Dinge ins Haus holst, lehne Proben oder Geschenke, die du nicht gebrauchen kannst, ab.

3. Werde kreativ mit Upcycling und Reparieren

Früher war es selbstverständlich, kaputte Dinge zu reparieren. Heute ist es leider nicht mehr die Norm, worunter wertvolle Ressourcen und dein Geldbeutel leiden. Dabei ist es ein tolles Gefühl, selbst kreativ zu werden und sich neue Kenntnisse anzueignen. Bestimmt hast du auch Menschen in deinem Umfeld, die dir helfen können einen Reißverschluss oder eine Lampe zu reparieren. Darüber hinaus kannst du auch leere Verpackungen wieder verwenden: So eignen sich Kartons als Aufbewahrung für Spielzeug, als Sockenkiste, Kabelbox oder anderen Kleinkram. Einweggläser kannst du für selbstgemachte Aufstriche, Muse oder Marmelade verwenden. Alte, bereits lädierte Jeans, Pullover und Shirts kannst du zum Basteln nehmen oder als Putztücher umfunktionieren. Upcycling ist das Zauberwort! Je länger (und kreativer) du die Dinge in deinem Haushalt einsetzt, desto nachhaltiger ist es für die Umwelt.

4. Achtsam einkaufen

Wähle doch bei deinem nächsten Einkauf einen Bioladen oder Wochenmarkt mit regionalen Produkten statt den Discounter um die Ecke. Die Wahl von Bioprodukten ist nicht nur besser für dich und deinen Körper, sondern durch das Vermeiden von Pestiziden auch schonender für die Umwelt und Artenvielfalt. Außerdem sind frische Produkte in Bioläden und auf Märkten in der Regel nicht in Plastik verpackt und zum Großteil regional, womit der CO2-Verbrauch deutlich geringer ausfällt. Wenn du das Glück hast einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe zu haben, dann statte doch auch ihm mal einen Besuch ab. Ansonsten bringt es schon sehr viel, wenn du bei deinen Einkäufen selbst schon immer Beutel und Taschen mitbringst.

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