3 Dinge, die wir wieder öfter tun sollten

AlissaBlog9 Kommentare

Technologische Fortschritte bringen uns voran und lösen immer wieder veraltete Systeme ab. Dabei gehen uns jedoch leider einige Dinge verloren, die wir damals getan und mit der Zeit abgelegt haben. Da es manchmal schön ist, sich daran zu erinnern, haben wir drei Dinge für dich herausgesucht, die wir wieder öfter tun sollten.

1. Offline Zeit

Der wesentliche Sinn hinter Smartphones ist es, mit der Welt verbunden zu sein, seine sozialen Kontakte anzukurbeln und zu pflegen. Social Media ist aber nicht immer so sozial, wie der Name impliziert. Online verbunden zu sein heißt oft, sich von der direkten Umwelt zu isolieren.

Deshalb leg das Smartphone ab und zu beiseite und verbinde dich mit den Personen in deiner Umgebung. Verbringe mal wieder ein bisschen Zeit mit deiner Familie oder gehe mit deinen Freunden etwas essen ohne auf das Smartphone zu gucken.

In unserem stressigen Alltag denken wir oft wir hätten keine Zeit etwas zu unternehmen, sondern nur einen schnellen Blick auf das Smartphone zu werfen. Aber selten bleibt es bei einem kurzen Blick und so verbringt man am Ende oft mehr Zeit auf diversen Social Media Plattformen, als man anderweitig verbracht hätte. Häufig fällt uns gar nicht auf, wie viel Zeit wir online verschwenden. Manchmal sind wir sogar dann am Smartphone, wenn wir uns bereits mit Leuten umgeben. Sozial ist das ganz und gar nicht.

Sicherlich ist das Internet eine gute und teilweise auch die einzige Möglichkeit, mit gewissen Freunden oder Bekannten in Kontakt zu bleiben, allerdings sollte man dabei nicht die Menschen in seiner unmittelbaren Nähe vergessen. Ein wenig offline Zeit tut daher jedem ab und an gut.

2. Postkarten schreiben

Erinnerst du dich noch, als du früher eine Postkarte deiner besten Freundin im Briefkasten vorfandest und dich super gefreut hast? Heute kommt das kaum noch vor. Alles, was man dem anderen erzählen möchte, teilt man ihm auf Whatsapp mit. Über eine einfache Nachricht auf dem Smartphone freut man sich allerdings selten.

Bei einer Postkarte geht es nicht hauptsächlich darum, jemandem von etwas zu berichten, sondern um die dahinter verborgene Geste. Zu wissen, dass sich deine Freundin die Zeit genommen hat, dir etwas Persönliches von einem anderen Ort zuzusenden, ist ein unglaublich starker Zuneigungsausdruck. Er bedeutet, dass diese Person an dich gedacht hat und etwas mit dir teilen möchte.

Man muss nicht im Urlaub sein, um Postkarten zu schreiben. Vielleicht habt ihr einen Freund, der etwas weiter weg wohnt oder vielleicht auch gar nicht so weit weg, aber ihr findet einfach nicht die Zeit euch zu treffen und so vergehen oft mehrere Monate ohne dass ihr euch seht. Schick ihm doch einfach mal eine Postkarte, um ihm zu zeigen, dass du trotzdem an ihn denkst.

Wenn du eine Postkarte mit schönem Motiv wählst, kann sich die Person diese nachträglich aufhängen und erinnert sich immer wieder daran, dass du sie nicht vergessen hast. Wenn du mal eine andere Art von Postkarte ausprobieren willst, versuche es doch mit einem außergewöhnlichen Material, wie zum Beispiel den hölzernen Postkarten von Holzpost. Diese verleihen einen besonders hochwertigen Eindruck und werden auf dem Weg ganz bestimmt nicht zerknicken. Eine solch spezielle Postkarte findet man sonst in kaum einem Briefkasten.

3. Telefonieren

In unserem Alltag telefonieren wir hin und wieder, aber nicht so oft wie vor einiger Zeit und zu anderen Zwecken. Wenn man sich damals mit jemandem verabreden wollte, hat man denjenigen auf dem Festnetztelefon angerufen und die Mutter gefragt, ob sie das Telefon nicht bitte weiterreichen möge. Früher hat man sich stundenlang mit Freunden am Telefon unterhalten, heutzutage greift man lieber zum Smartphone und verschickt eine Nachricht. Whatsapp hat viele persönlichere Kommunikationsmöglichkeiten abgelöst. So fällt nicht nur das Postkarten-Schreiben geringer aus, sondern auch das Telefonieren.

Du sagst, du musst nicht telefonieren, weil du stattdessen einfach eine Sprachnachricht machen kannst? In einer Sprachnachricht erzählen wir nur von uns ohne eine unmittelbare Reaktion zu erhalten. Das Telefonieren gibt uns die Möglichkeit uns wie in einer direkten Konversation zu unterhalten und auszutauschen, auch wenn der andere momentan nicht in der Nähe ist.

Auf diese Weise ist das Telefonieren auch ein persönliches Kommunikationsmittel, das uns zum Teil verloren gegangen ist, wir aber gerne wieder einführen können.

Fallen dir noch weitere Dinge ein, die wir wieder öfter tun sollten?

Trends muss man teilen...

9 Kommentare bei “3 Dinge, die wir wieder öfter tun sollten”

  1. Hoffile

    Also Offline Zeit ist ein absolutes muss und ich finde das braucht man eig nicht sagen es sollte jeder wissen aber naja … Ich bin zb nur früh kurz online wenn junior noch schläft und ich mein Tee trinke.
    Dann immer mal kurz über den Tag in der Bahn aber sonst nie. Ich hab nicht mal meine Mobiledaten an. Ich hasse es zb wenn man sich trifft und einer nur am Handy hängt oder wenn man seine Unwelt beobachtet alle am Handy. Schlimm der Arme Nacken von diesen Leuten.
    Aber muss jeder selber wissen am ende …

    Postkarten schreib ich gern denn da freuen sich viele echt drüber weil das kaum einer noch machen tut.
    Telefonieren mach ich sehr gerne ist besser als SMS oder WHatsapp usw.

    Öfters sollten wir mehr Verständnis zeigen – Lesen – Verstehen wollen ( andere Menschen verstehen ), viele wollen das nicht mal mehr – Offen für neue Dinge sein – Mehr Zeit für die Familie nehmen denn i.wann endet die Zeit nunmal für jeden.

  2. Ich mache alles drei tatsächlich sehr oft! Achte sehr darauf, im hier und jetzt zu leben, meine liebsten nicht zu vernachlässigen und auch mal einen Brief zu schreiben, nur damit sich derjenige freut! :)

  3. kimpoldi

    1. … bin ich oft, 2. nee, lieber einen Brief und zu drittens stimme ich zu. Will seit Tagen meine Oma anrufen, aber telefonieren kostet eben auch immer Kraft.

  4. Wir sollten wieder öfter den Blick auf die kleinen schönen Momente im Alltag richten und diese bewusst und dankbar wahrnehmen. Ich finde das für’s tägliche Leben (welches ja oft einem Lauf im „Hamsterrad“ gleicht) erleichtern und bereichernd!

  5. Mit über 50 gehöre ich ja zu den Dinos hier und für mich ist es noch ganz normal mich auch trotz Smartphone mit meinen Freunden zu treffen, ich schreibe immer noch Postkarten und auch Briefe, auch offizielle Briefe per Hand und ich telefoniere eher, als dass ich ständig hin und her schreibe – auch wenn es dann das Smarty ist und nicht das Festnetz.
    Ich finde, wir sollten öfter mal einen längeren Weg zu Fuß gehen und die Augen offen halten für die Natur und auch die Unarten der Menschen mit ihrer Verschmutzung und uns dazu äußern, mal Stellung beziehen. Jemand wirft was auf den Boden, heb es auf, gib es ihm zurück und sag, er hätte etwas verloren. Die meisten sind so verdutzt, dass sie es annehmen, einstecken und weitergehen.
    Anstelle alles im Netz zu bestellen, einfach mal im Geschäft auch ein Gespräch mit den Verkäufern haben, sein Viertel pflegen.
    In der Bäckerei „guten Morgen“ „guten Tag“ sagen, den Satz mit „bitte“ beginnen und mit „danke“ beenden – mal ein Trinkgeld für die Mädels und Jungs lassen, die auch am Sonn- und Feiertag „ohne Zuschlag“ arbeiten – wenn wir nur auf der faulen Haut liegen (Pflege- Kranken- Taxi- Öffis- Personal ausgelassen – sorry falls ich jemanden vergessen habe)

    1. kimpoldi

      Bin bisschen jünger, aber du hast recht. Mag das auch nicht so gerne , ….. 100 WhatsApps ersetzen kein schönes Telefonat.

    2. Hobbit

      Finde die Tipps ganz gut, jedoch einiges ist für mich nicht umsetzbar, wie z.B. jemand etwas zurückgeben, was er weggeworfen hat … da hätt ich in der heutigen Zeit eher Angst, einen auf die Mütze zu kriegen, sorry, ist aber leider so … heutzutage darf man jemanden nicht mal mehr angucken und derjenige fühlt sich bedroht oder sonstwas und meint, er müsste zuhauen.
      Postkarten schreibe ich auch, ich gestalte sie sogar selber. Macht mir auch unheimlich viel Spaß. Telefonieren mochte ich schon früher nicht und heute auch nicht, aber wer es mag, der hat dadurch natürlich einen „prima Draht“ zu Personen, die mal eben nicht um die Ecke wohnen. Ich mache dann lieber mal einen Besuch oder aber schreibe eben :-)
      Vor Ort kaufen (anstatt im Netz zu bestellen) klappt hier auf dem Lande genauso wenig wie zu Fuß laufen. Wenn ich bestimmte Lebensmittel haben möchte oder eben nachhaltige Produkte oder spezielle, dann bleibt mir nur das Internet, denn hier krieg ich das alles nicht und es macht dann auch keinen Sinn, mit dem Auto 65km in die nächste größere Stadt zu fahren, das kostet Geld und für die Umwelt dann auch wieder sinnfrei.
      Das man Werte und Normen pflegt und Umgangsformen wie Guten Tag, Bitte, Danke, das ist für mich selbstverständlich und wurde mir auch so beigebracht. Ich betreten keinen Laden, wo ich nicht grüße oder mich verabschiede, aber das ist hier auf dem Lande sowieso Sitte, ein „Moin“ geht immer :-)
      In der Stadt siehts da wohl schon anders aus. Hier auf dem Lande hilft man sich auch immer noch, man kennt sich, und wenn bekannt wird, dass jemand Hilfe braucht, bekommt man Hilfe angeboten. Das find ich sehr schön. Es ist eben doch immer noch ein wenig persönlicher als das Leben in der Stadt.

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