No Waste beim Einkaufen – 3 Tipps zur Vermeidung von Müll

in Magazin von Linda

Die Weltmeere sind voll mit Plastik, der Regenwald wird abgeholzt und der Pro-Kopf Verzehr von Fleisch in Deutschland und anderen Ländern viel zu hoch. Und noch immer kaufen wir fröhlich Produkte in Plastikverpackungen ein, essen 4–5 Mal in der Woche Fleisch und tun so, als würde uns das nichts angehen. Natürlich kannst du die Welt nicht von heute auf morgen alleine und durch ein verpackungsfreies Leben retten. Dafür spielen zu viele andere Faktoren mit. Aber auf deinen eigenen ökologischen Fußabdruck zu achten, ist ein Anfang. Wir haben hier 3 Tipps für dich, wie du unnötigen Müll schon beim Einkaufen vermeidest.

Wiederverwendbare Stoffbeutel statt Wegwerf-Plastikbeutel

Das Problem ist bekannt: Auf der Einkaufsliste stehen Äpfel, Tomaten, Pilze. Das soll natürlich nicht alles lose in der Einkaufstasche herumliegen. Deswegen packt man es noch im Laden in eine von den so praktisch bereitliegenden Plastikbeuteln, nur um alles eine halbe Stunde später wieder auszupacken. Demnach haben diese Beutel eine recht kurze Lebenszeit: Einpacken, nach hause, aufreißen und wegwerfen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie danach im Meer landen und ein Delfin daran erstickt, ist relativ hoch. Das kannst du vermeiden! Viele verschiedene Supermarkt-Ketten haben seit einiger Zeit wiederverwendbare Stoffbeutel im Angebot. Diese gibt es meist im Pack von 4 oder 5 Stück zu kaufen und sind speziell für das Verpacken von Obst und Gemüse gedacht. Durch ihre Maschenstruktur sieht der Verkäufer die Ware und kann diese einfach über sein Band ziehen. Das ist sehr praktisch und vermeidet unnötigen Verpackungsmüll schon während des Einkaufens! Ab jetzt solltest du diese Beutel immer in deiner Tasche haben!

Vegane Milch-Alternativen einfach selbst machen

Für viele ist der morgendliche Kaffee mit Milch das bevorzugte Mittel, um in die Gänge zu kommen. So ein Cappuccino mit Milchschaum schmeckt ja auch richtig gut – und Milch ist an sich auch recht gesund. Leider aber nicht besonders gut für die Umwelt. Wenn du schon auf pflanzliche Alternativen umgestiegen bist, ist das schon einmal ein guter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit beim Konsum. Aber leider verhindert das noch nicht das Müllproblem, wenn wöchentlich eins oder mehrere Tetrapacks in den Hausmüll wandern. Aber wusstest du, dass du vegane Milchalternativen aus Nüssen, Hafer oder Reis ganz leicht selbst herstellen kannst? Es spart nicht nur Müll, sondern auch sehr viel Geld. Das Mischverhältnis ist dabei ganz einfach: 100 Gramm Nüsse (oder Getreide) über Nacht in einem Liter Wasser einweichen, pürieren, abseihen, nach Belieben süßen: fertig. Wenn du es ganz eilig hast, kannst du auch einen großen Esslöffel (oder mehr) Nussmus mit einem Liter Wasser vermixen. Das geht noch viel schneller. Schmeckt sehr gut und je nach Sorte lässt sich die vegane „Milch“ sogar aufschäumen! Perfekt für deinen morgendlichen Cappuccino!

Ökologischen Badreiniger selbst herstellen

Putzmittel brauchen wir jeden Tag: Die Küche, das Bad, die Fenster wollen gesäubert werden. Auch beim Einkauf von Nachfüllbeuteln kannst du nur bedingt Müll vermeiden. Aber es gibt einen einfachen Weg, um auch hier den anfallenden Müll einzuschränken: Du kannst guten und effektiven Badreiniger ganz einfach selbst herstellen. Alles, was du dafür brauchst, sind: 20 Gramm Zitronensäurepulver aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt, einen großen Spritzer Spülmittel, 500 Milliliter Wasser und nach Belieben ein paar Tropfen Duftöl. Mische die Zutaten in einer wiederverwendbaren Sprühflasche zusammen und fertig ist der Badreiniger. Nach dem Aufsprühen auf die Armaturen lässt du ihn einfach 5–10 Minuten einwirken und spülst ihn ab. Der selbst hergestellte Badreiniger schont nicht nur deine Fliesen und Armaturen, sondern ist biologisch abbaubar und riecht gut.

Und wie vermeidest du Müll im Alltag? Was sind deine Tipps?

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