spielen für die ganze Familie

Gemeinsames Spielen – Mehr als nur Beschäftigungstherapie

in Lifestyle, Magazin von Jana17 Kommentare

Begegnet uns der Begriff „Spielen“ denken wir sofort an sich versteckende Kinder auf dem Spielplatz, die sich gegenseitig durch die Gegend jagen oder brav am Tisch in eine Partie Maumau oder „Mensch ärgere dich nicht“ vertieft sind. Dabei dienen vor allem diese Karten- und Brettspiele einem viel tieferen Zweck als nur bloße Beschäftigungstherapie, während Mama und Papa in der Küche stehen oder Erwachsenengespräche führen. Spielen ist Lernen, fördert die persönliche und soziale Entwicklung und verbindet Generationen – und ist daher buchstäblich für ein Alter von 0-99 Jahren zu empfehlen.

Spiele verbinden

„Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie beim Spielen alle nach kurzer Zeit locker lassen und ihre üblichen „Masken“ fallen lassen. Wir lernen Menschen beim Spielen sehr gut kennen und erleben sie unmittelbarer. Da werden wir alle wieder ein bisschen selber zum Kind, wenn wir im Spiel die Leichtigkeit genießen, die im Alltag nur allzu oft verloren geht.“ Für die Spieleautorin und Geschäftsführerin des Starnberger Spiele Verlags Tanja Philippheit liegt die Faszination des Spielens in dem gemeinsamen Miteinander und dem Loslösen von dem zumeist ernsten und vollkommen spielfreien Alltag. Denn Spielen ist eben nicht nur „etwas für Kinder“, sondern kann auch Erwachsenen zu mehr Ausgeglichenheit verhelfen. Zudem bringen es Klassiker wie Monopoly und Mensch Ärgere dich nicht zustande, Familienmitglieder aus verschiedenen Generationen an einen Tisch zu bringen und zusammen in Aktion treten zu lassen. Eine Fügung, die in den meisten Familien aufgrund von Stress und Digitalisierung im Alltag oft viel zu kurz kommt. Handy und Tablet werden für das gemeinsame Spiel beiseite gelegt und der Fokus wieder auf den Spaß und das Miteinander gerichtet.

Spielen für Kinder: Eine wertvolle Entwicklungsmöglichkeit

Spielen ist für Kinder kein reiner Zeitvertreib. Kinder sind von Natur aus neugierig und lernen aus eigenem Antrieb. Wenn sie sich neue Spielregeln aneignen, fördert das ihre Konzentration, Denkfähigkeit und Kreativität. Dabei ist es besonders sinnvoll, früh mit den Kindern zu spielen anzufangen. Informationen und Zusammenhänge werden oft schneller aufgenommen und besser verknüpft: Ein Grundstein, der sich ein ganzes Leben lang auszahlen kann.

Für Kinder ist das gemeinsame Spiel zudem sehr wichtig für ihre persönliche, aber auch für die soziale Entwicklung. Ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen steigen, sie übernehmen Verantwortung für sich und andere und gewinnen mehr Verständnis für das Gemeinschaftsgefühl. Genau so lernen sie aber auch, dass sie Spielregeln einhalten und mit Konflikten umgehen müssen. Anfangs wird die Enttäuschung beim Verlieren noch unendlich groß sein, doch das aktive Auseinandersetzen mit diesen, wenn auch kleinen, Misserfolgen wird im besten Fall ein gesundes Maß annehmen und die Kinder auf künftige soziale Interaktionen vorbereiten. Auch wenn wir natürlich als Erwachsene immer noch Freunde und Bekannte haben, die nicht verlieren können.

Nicht nur etwas für Kinder

Unser Alltag ist oftmals geprägt von viel zu ernsten Themen, so dass uns nur allzu schnell die Leichtigkeit verloren geht. Beim Spielen ist das anders: Wir erfahren Lockerheit und beschäftigen uns endlich wieder mit einer Tätigkeit, die nicht zweckgebunden ist und daher für uns willkommen befreiend wirkt. In gewisser Weise beginnen wir auch wieder, ein Kind zu sein und lassen unseren Emotionen freien Lauf. Doch gleichzeitig regt das Spiel auch unseren Geist und unsere Konzentration an – eine Fähigkeit, die spätestens beim Memory Spielen mit den Kindern wieder zum Einsatz kommen muss.

Auch für die Spieleautorin Tanja Philippheit gehört Spielen als Erwachsener dazu: „Spielen ist der Beruf der Kinder, sie tun es von sich aus, weil sie im Spiel über das Spiel lernen. Daher gibt es keinen Grund, warum wir als Erwachsene damit aufhören sollten.“

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Kommentare

  1. Cvetenze

    Vielen Dank für den Code und die tolle Anregung. Es bleibt immer zu wenig Zeit zum Spielen durch den hektischen Alltag. Jetzt wo der Weihnachtsferien an der Tür klopft werden wir uns sicher mehr Zeit dafür nehmen und da kommt dieser Gautschen genau richtig!

  2. Zacki

    Einfach toll zum Spaß haben. Was sinnvolles machen, Kopf anstrengen und Freude dabei haben. Manchmal lernt man seine Freunde nochmal von einer ganz anderen Seite kennen;-) oder den wahren Charakter. Was ich schon für Muskelkater vom Lachen hatte!!!

  3. Vor der Corona-Pandemie gab es bei uns zu Hause jede Woche einen Spieleabend mit Freunden. Das war ein fester Termin und jeder der Zeit und Lust hatte kam vorbei.
    Da haben sich immer alle drauf gefreut.
    ♟️🧩🎲

    1. Wow, das klingt toll, jede Woche! Das glaube ich gerne, dass das mit sehr viel Freude aufgenommen wurde. Und vermutlich mit umso größerer Enttäuschung, dass es wegen Corona zurzeit nicht stattfinden kann…

  4. Zeit für Spiele habe ich durch unsere Kinder wieder entdeckt. Mittlerweile gehören feste Spieleabende zu unserem Familienleben dazu. Und auch an Silvester hat die Tischspielzeit nun schon seit Jahren Tradition. Ich kann es nur jedem empfehlen im Zeitalter der Digitalisierung wieder zu Ursprünglichen zurück zu finden.

  5. Ich finde Spieleabende total super. Ich mag es, wenn man in Teams spielen kann oder kreativ sein muss

  6. Spielen geht immer. Das Waldmemory sieht super schön aus. Haben jedoch bereits 3 Memoryspiele und daher steht es in meiner „Geschenkekiste“

  7. In meiner Familie (Eltern, Großeltern und Schwester) und meiner 6er-WG wird in letzter Zeit auch wieder häufiger gespielt und das finde ich richtig toll :). Während bei der Familie eher Spiele wie Rummikub, Monopoly, Schwimmen oder Exit Games für zu Hause beliebt sind, spielen wir unter Studierenden eher Wizard, Kniffel, Tabu oder Stadt, Land, Fluss. Für jade Laune ist da stets etwas dabei :).

  8. „spannend zu sehen, wie beim Spielen alle nach kurzer Zeit locker lassen und ihre üblichen ‚Masken‘ fallen lassen“ – da stimme ich absolut zu, aus eigener Erfahrung. Ich finde die beim Spielen notwendige und dadurch zwangsläufige Kommunikation und Gemeinschaft total angenehm, und sie baut so manche Hürden ab.

  9. Hobbit

    memorys finde ich auch immer schön, da kann gross und klein mitspielen … für schöne gemeinsame abende und auch so mal für zwischendurch schnell mal ne kleine runde am nachmittag.
    ich finde das wald memory sehr schön, ich mag besonders die bilder und auch, dass ich da immer noch neues hinzu lerne.
    ausser dieses lilafarbene memory, was es mal in der box gab, ich glaub es hiess „who is who“ … so eine art prominenten raten memory … das mochte ich überhaupt nicht. dann lieber solche memorys aus den bereichen natur, wissenschaft, alltag usw

    gesellschafts- und alltags spiele sollten wirklich regelmässig in den Trendraider boxen drin enthalten sein.

  10. Das Waldbaden Memory Spiel ist sehr schön und genau richtig für die stade Zeit.
    So bisschen was Kreatives darf gerne mal wieder in einer Box sein.

    1. Mona

      Oh ja ganz deiner Meinung Emma. Freue mich auch, wenn wieder mal ein Spiel in einer der nächsten Boxen ist oder im Adventkalender

  11. Ich treffe mich regelmäßig mit Freunden zu Spieleabenden. Das ist wirklich eine schöne Art den Abend zusammen zu verbringen und mit den richtigen Spielen hat man auch wirklich immer Spaß. Ich werde mal in dem Onlineshop stöbern. Vielleicht findet sich ja etwas für den nächsten Spieleabend. 😊

    1. Hoffentlich ist es bald wieder möglich, Spieleabende zu machen. So viele schöne Erinnerungen 😊

      1. Chessy

        Ja das hoffe ich auch, dass man sich bald wieder mit Freunden zum spielen treffen kann. 😊

      2. antegri

        Wir spielen als Familie gerade wenn es draußen ungemütlich wird viel Brettspiele. Nun ist ja die Zeit dafür wieder da….. außerdem ist es ein guter Ausgleich für den ganzen Tag Bildschirm

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