Biozoyg nachhaltiges Geschirr

Biozoyg – Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen

in Design, Marken von Trang9 Kommentare

Bambus, Zuckerrohrfasern, Karton und Palmblätter – Biozoyg setzt auf nachwachsende Rohstoffe, anstatt endliche weiter aufzubrauchen und bietet nachhaltige Alternativen zu Plastiktellern, -Bechern & Co. Bei all dem Engagement für die Natur, dürfen aber auch die Menschen nicht zu kurz kommen, weshalb das Unternehmen durch ihre Mitgliedschaft bei der amfori Organisation sichere und soziale Arbeitsbedingungen sowie eine faire Entlohnung garantiert.

Von Bionatic zu Biozoyg

Bionatic ist ein führender Hersteller von Food-Verpackungen und Einweggeschirr aus nachwachsenden beziehungsweise recycelten Rohstoffen für Food-Services und Catering. Mit der Marke Biozoyg möchte Bionatic ihre Produkte auch den Endkund*innen zugänglich machen. Im Zuge der Gründung erweiterten sie ihr Sortiment außerdem um einige Haushaltsartikel.

100 Prozent klimaneutrale Produkte

Doch mit der Verwendung nachhaltiger Ressourcen ist es für Biozoyg noch nicht getan. Also haben sie sich zum Ziel gesetzt, möglichst wenig CO² zu verursachen und die entstehenden Emissionen zumindest auszugleichen. Gemeinsam mit Climate Partner betreiben sie Carbon-Management. Das heißt sie erfassen, berechnen und kompensieren die CO² Mengen, die vom Anbau der Rohstoffe bis hin zur Auslieferung der Produkte entstehen. Und zwar indem sie das Aufforstungsprojekt International Small Group and Tree Planting Program im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu unterstützen. Zuvor kam ihre Hilfe einem Klimaschutzprogramm in Kenia zuteil, das Trockenwald sowie Savanne und damit den Lebensraum von Löwen, Zebras, Geparden, Elefanten und zahlreichen Vogelarten bewahrt.

Palmblätter zum Servieren – Eine südindische Tradition

Besonders viel Herzblut steckt jedoch in der Palmblattproduktion, die mehr oder weniger einem glücklichen Zufall zu verdanken ist. Vor fast 10 Jahren stieß Robert Czichos, Gründer und Geschäftsführer von greenbox Bionatic und Biozoyg auf den Produzenten von Palmblatt-Geschirr Magnus Eco Concepts. Dessen Erfolgsrezept lautet wie folgt: Man nehme eine alte südindische Tradition, nämlich Speisen auf Bananenblättern zu servieren, und entwickle sie gemäß der heutigen Zeit weiter. Das Unternehmen stellt mithilfe einer raffinierten Erfindung der Brüder Satheesh und Nandha Kumar aus abgefallenen Blättern der Arekapalme Teller und Schalen her. Aus der damaligen Begegnung wurde eine intensive Partnerschaft, die noch heute von Dauer ist.

Und die Kumar-Brüder sind nicht nur wahnsinnig gute Geschäftsmänner, sondern auch sehr geschätzte Arbeitgeber. Die Arbeiter*innen werden jeden Tag mit einem Firmen organisierten Shuttle-Bus zur Arbeit und nach Hause chauffiert, erhalten die Obst- und Gemüseerträge der vor Ort angelegten natural farming Fläche und haben darüber hinaus die Möglichkeit, eine kostenlose Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen. Auch die Arbeitsbedingungen stehen den Vorschriften hierzulande in nichts nach. So gibt es beispielsweise geregelte Arbeitszeiten, eine überdurchschnittlich hohe Bezahlung, den doppelten Lohn für Überstunden, bezahlten Urlaub und eine Krankenversicherung.

Produkte

  • Teller
  • Schalen
  • Becher
  • Brotdosen
  • Besteck
  • Taschen

Impressionen

TrendFaktoren

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Kommentare

  1. Ui, die haben einige coole Sachen in ihrem Shop! Besonders das Papierklebeband find ich total gut – und hatte ich neben Bambus-To-go-Becher gar nicht erwartet.

  2. Ach, kannte ich bis jetzt auch gar nicht. Grade die Brotdosen oder das Besteck finde ich interessant und würde mal gerne ausprobieren, wie lange die halten

  3. Die kannte ich bisher noch gar nicht. Da werd ich die Schalen vielleicht mal ausprobieren :). Aber kann auch verstehen, dass To-Go Becher einen jetzt nicht mehr vom Hocker hauen, da gefühlt ja Jede*r irgendwie einen zu Hause hat…

  4. Ich finde den Ansatz nachhaltiges Material für Einweg Produkte zu benutzen großartig. Manche Materialien halten bedauerlicherweise nicht so viel aus, da sollte genau drauf gaechtet werden, für welches Produkt dieses dann verwandt wird.

  5. Team

    Liebe Emma,
    uns ist natürlich daran gelegen, euch nicht nur viele nachhaltige Marken vorzustellen, sondern möglichst auch verschiedene innovative Produkte. Unsere Partner möchten sich dabei natürlich von ihrer Schokoladenseite zeigen und schlagen dann oft selbst ihre favorisierten Produkte vor, die sie in der Box platzieren und einem breitem Publikum präsentieren möchten. Hochwertigkeit und Nachhaltigkeit sind dabei zwei Faktoren, auf die unsere Partner besonders Wert legen. Gerade bei so viel Expertise auf dem Gebiet wird euch niemand ein Produkt vorstellen, von dem er nicht zu 100 Prozent überzeugt ist. Und das spricht ja dann auch für den To-Go Becher :)

    Liebe Grüße
    Dein TrendRaider-Team

    1. Kleene

      Mein Becher hat ne Kollegin bekommen. Gestern war plötzlich ein Loch im Boden, er läuft also nun aus.
      Er wurde ca 15 bis 20, benutzt für Tee. Sehr schade.
      Und nein der Becher würde nur manuell aufgewachsen.

      Deckel und halte „band“ hebt sie auf Vieleicht passt es woanders drauf.

      1. @Kleene:
        Also das ist echt ärgerlich.
        So etwas sollte bei einem neuen Produkt wirklich nicht vorkommen!

        Erst die (kritische) Sache mit dem Melanin und nun auch noch sozusagen ein „Totalausfall“…

  6. Wenn man einen die Firma mit ihren Produkten näher bringen will, wieso mit einem to go Becher, wo gefühlt in jeder 2. Box einer war. Und dann noch mit Melamin, was bei Erwärmung Formaldehyd freisetzt, Höchstgrenze hin oder her.

    1. lindajane.lilaworld

      Also ich habe meine Box seit 1,5 Jahren im Abo und das ist mein zweiter Becher aus den Boxen. „Gefühlt in jeder 2ten Box“ ist dann wohl etwas übertrieben. Ich finde wenn man kritisieren möchte, dann auch bitte sachlich bleiben.

      Ich für meinen Teil brauche recht häufig einen To-Go Becher und freue mich nun einen weiteren zu haben.

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