Gefaehrliche Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten

Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten vor denen du dich in Acht nehmen solltest

in Magazin, Trends & Tipps von Trang22 Kommentare

Nichtsahnend spülen viele von uns jahrelang Mikroplastik in die kostbaren Ozeane und belasten unseren Körper mit gesundheitsschädigenden Giftstoffen. Denn Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten verstecken sich häufig in konventionellen Artikeln und schaden sowohl dir als auch der Umwelt. Welche davon besonders tückisch sind, erzählen wir dir in diesem Beitrag. 

Erd- und Mineralöle

Viele herkömmlichen Pflegeprodukte entstehen auf einer Basis von Erdöl. Für uns selbst ist das Erdöl nicht direkt schädlich. Allerdings pflegt es unsere Haut auch nicht nachhaltig, sondern dichtet sie lediglich ab, sodass sie für einen Moment glatt und zart wirkt. Die Effektivität kann also schon mal kein Grund dafür sein, das rar gewordene schwarze Gold zu verschwenden. Um an die knappe Ressource zu gelangen, werden teilweise große Regenwaldflächen gerodet, die für eine Regeneration der Erde von großem Nutzen wären. 

Tenside

Tenside bewirken als Emulgatoren, dass zwei nicht mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser fein vermengt werden können. Die waschaktiven Substanzen kommen in zahlreichen Produkten zum Einsatz: Shampoos, Duschgels, Zahnpasta, und und und. Dabei dienen sie dazu, die Löslichkeit von Fett- und Schmutzpartikeln in Wasser zu erhöhen. Gebräuchliche Tenside sind beispielsweise lineare Alkylbenzolsulfonate, Alkylpolyglycoside, Esterquats und Fettalkoholethoxylate. In der konventionellen Kosmetikindustrie finden zudem oft die Tenside Sodium-Lauryl-Sulfat und PEG-Derivate Verwendung. Deren Waschkraft ist allerdings so stark, dass sie mehr Talg auf der Haut entfernen als gut ist. Dadurch verliert sie ihre natürliche Schutzfunktion und wird durchlässiger für Schadstoffe.

Aluminium-Chloride

Aluminiumsalze befinden sich oft in Antitranspirantien, die anders als Deos den Schweiß-Geruch nicht nur überdecken, sondern ihn ganz verhindern sollen. Das Aluminium sorgt dabei für das Verschließen der Poren wodurch die Schweißbildung gehemmt wird. Auch in Zahnpasta und Lippenstiften kommt die Zutat zum Einsatz. Das Problem dabei: Aluminium kann insbesondere durch gereizte oder verletzte Haut in den Körper gelangen und steht im Verdacht, Alzheimer und die Entstehung von Blutkrebs zu fördern sowie Auswirkungen auf die Fruchbarkeit und Föten im Mutterleib zu haben. 

Parabene

Als Konservierungsstoff kommen Parabene in sehr vielen herkömmlichen Pflegeprodukten vor. In Naturkosmetika sind Parabene verboten, da sie sich im Körper anreichern können und im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein sowie Krebs zu begünstigen

Mikroplastik

Die Einsatzmöglichkeiten von Mikroplastik – winzig kleinen Kunststoffpartikeln – sind ungeheuerlich groß. Als Schleifmittel in Zahnpasten oder als feine Kügelchen in Peelings und Duschgelen sowie kaum bemerkbar in Make-up, Lippenstiften, Sonnencremes und weiteren Kosmetikprodukten hat sich die Plage in unser aller Leben geschlichen. Über das Abwasser gelangt es dann in die Umwelt und richtet dort großen Schaden an.

Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten vermeiden

Bei all den gefährlichen Inhaltsstoffen, die in Kosmetikprodukten schlummern, kann man schnell Mal den Überblick verlieren. Ein passendes Produkt zu finden, kann sich demnach ganz schön schwierig gestalten. Wenn du dir den Inhaltsstoffe-Scan selbst nicht zutraust, gibt es zum Glück einige Apps, die Abhilfe schaffen können. Oder du orientierst dich an beispielhaften Marken und Unternehmen, die sich explizit gegen all diese Inhaltsstoffe aussprechen. Relight Delight verwendet ausschließlich reine, natürliche Inhaltsstoffe bei der Entwicklung ihrer Pflegeserien, die weder Mensch oder Tier, noch der Umwelt schaden. Die Marke aus Bad Dürkheim setzt auf eine Basis aus wertvollen, kaltgepressten Bio-Wirkölen und eine Ergänzung durch besondere, hochaktive Wirkstoffe.

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. Danke für diesen interessanten Beitrag. Obwohl ich seit der Pandemie tatsächlich fast gar kein Make-up benutze ;-)

  2. Ich schließe mich den Kommentaren meiner Vorgänger an. Hab mir auch euren Artikel durchgelesen, um zu sehen wie man zu dem Thema steht. Deshalb finde ich es einfach schade, dass so viel Kosmetik, die mit den Ansprüchen aus dem Artikel nichts zu tun haben in den vergangenen Boxen gelandet sind. Ich hoffe zukünftig auf Besserung. Lieber etwas weniger Kosmetik, dafür aber hochwertig und ohne belastende Inhaltsstoffe.

    1. Cindy

      Darüber sollte allgemein viel mehr aufgeklärt werden! Finde es erschreckend wie viele Menschen sich sowas ganz selbstverständlich ins Gesicht klatschen :(

  3. In der Rückschau fallen mir gleich der Conditioner im Mai ein, die Handcreme im Juni, das E-Cooking-Set im Juli und der Toner in der August-Box. Es gab also in den letzten Monaten in jeder Box mindestens ein Kosmetikprodukt, was dem von Trendraider hier im Artikel geforderten Standard nicht entspricht. Im übrigen waren auch die Tattoos im August nicht Bio – ich habe Teflon in den Inhaltsstoffen gefunden (PTFE), daneben auch Acrylate. Wenn ihr mit eurem Konzept der “nachhaltigen und umweltfreundlichen” Box glaubwürdig bleiben wollt, solltet ihr da mal besser umdenken. Das Konzept der Überraschungsboxen ist ja grundsätzlich nicht nachhaltig – man kauft die Katze im Sack und jagt dafür die Paketboten durch die Gegend. Wenn die Produkte dann nicht mal den versprochenen Standard erfüllen, macht es für mich gar keinen Sinn mehr.

    1. Hey, vielleicht waren es Bio-Acrylate …. Entschuldige den Sarkasmus, aber langsam komme ich aus dem Kopfschütteln nicht heraus.

  4. blubbsala

    Ich habe die Überschrift gelesen und mir gedacht “bitte was?”, um dann in den Kommentaren zu sehen, dass so viele es bereits beschrieben haben. Schön, dass ihr das Thema ansprecht, aber dann packt das Zeug doch bitte auch nicht in unsere Boxen.

  5. Zacki

    Absolut, ihr habt Recht diese Inhaltsstoffe müssen gemieden werden. Doch wie auch sämtliche andere Kommentare hier schon sehen lassen, ist dies leider nicht immer der Fall, im Gegenteil, leider ziemlich häufig ist irgendwas mit bedenklichen Inhaltsstoffe drin. Und dieser Beitrag liest sich eigentlich schon fast wie ein Versprechen, dass ich es nicht in euren Boxen finde, was ich eigentlich auch erwartet hatte, als ich die Trend-Box abonnierte jedoch schon so oft enttäuscht worden und verschenken ist ja mal überhaupt keine Option!!!! „ ich nehme es nicht, weil Schädlich für Gesundheit und/oder Umwelt, aber du kannst es gerne nutzen“!?!?!? Ne, geht gar nicht

    1. Da hast du Recht; Verschenken ist für mich auch keine Option. Wegwerfen wiederum ist alles andere als nachhaltig. Ich finde es wirklich schade, in so eine Position gebracht zu werden.

      1. Zacki

        Ja, wegwerfen als einzige Alternative fühlt sich letzten Endes auch irgendwie falsch an. Deine Ausdrucksweise fand ich klasse. „In so eine Position gebracht zu werden“ genau das trifft es. Im Laden würde ich um genau solche Artikel einen Bogen. Aachen bzw. mich mühsam durch Codecheck klicken, aber das wäre es mir wert.

      2. Danke dir – und ja, deswegen sind wir schließlich bei TrendRaider gelandet, in dem Vertrauen darauf, dass die Produkte für die Box mindestens genauso sorgfältig ausgewählt werden, wie wir es selbst tun würden :)

  6. Kann mich den anderen nur anschließen: dann schaut bitte, dass die Boxenprodukte nicht solche Inhaltsstoffe haben, insbesondere weil ihr ständig darauf hinweist und deshalb viele Leute davon ausgehen, dass darauf bei Trendraider geachtet wird. Das ist in der heutigen Zeit echt nicht mehr schwer Alternativen ohne bedenkliche Stoffe zu finden. Das hat mich fast jede Box wieder von neuem geärgert, weshalb ich sie mir jetzt nur noch gaaanz selten Mal bestelle.

    1. Wir können gespannt sein, was diesbezüglich die zukünftigen TR-Boxen an Kosmetika mit sich bringen werden🔮🕵🏻‍♀️

  7. Den vorherigen Kommentaren kann ich mich nur anschließen. Schön, dass ihr auf dieses Problem aufmerksam macht – bitte bringt dann aber nicht genau die Stoffe, vor denen ihr warnt und die die meisten eurer Kund:innen zu vermeiden versuchen, über die Box in unsere Haushalte!

  8. Karin

    Ja, grad weil es mir schwer fällt, gute Produkte zu finden (Inhaltsstoffe sind ja gerne winzig klein und am Besten noch Beige auf Weiß gedruckt auf der Verpackung zu finden und so gut kenne ich mich auch nicht damit aus, was sie jeweils bedeuten), hoffe ich dass in der Trendraider-Box diesbezüglich aufgepasst wird.

    1. blubbsala

      Für genau das Problem gibt es einige tolle Apps die einem da weiterhelfen =)

      Yuka, Codecheck, Toxfox, …

      Am liebsten benutze ich Yuka, da scannt man fix den Barcode und es zeigt an, wie gut oder schlecht das Produkt vor einem ist, inklusive besserer Alternativen.

      1. blubbsala

        Btw, der Toner von Monuskin hat bei Yuka ganze 0 von 100 Punkten bekommen…

  9. Wenn ihr, dass alles wisst und hier groß publiziert, dann verstehe ich nicht, warum Produkte mit bedenklichen Inhaltsstoffen in euren Boxen landen, Monat für Monat?
    Selbst Drogerieprodukte enthalten weniger Schadstoffe und sind wesentlich günstiger.

    1. Ich kann mich nur anschließen. Bitte macht doch eure “Hausaufgaben”. Gerade wenn wie z.b. in der aktuellen Box eines der Hauptprodukte die oben genannten Inhaltsstoffe beinhaltet ist das wirklich schade und trübt die Freude an der Box.
      Eigentlich habe ich auch keine Lust jedes Produkt in der Box noch einmal selber zu checken. Ich würde mich freuen wenn man darauf vertrauen könnte, dass ihr das vorher getan habt.

    2. Team

      Ihr Lieben,
      Danke für euer Feedback.
      Zu dem Thema haben wir unser Team noch einmal zusammengetrommelt, um unsere Vorstellungen und Richtlinien klar zu definieren und die Prozesse zu optimieren. Wir schätzen es natürlich sehr, dass ihr uns dabei immer motiviert und inspiriert.

      Liebe Grüße
      Euer TrendRaider-Team

      1. Vielen Dank, dass ihr in Zukunft besser darauf achten werdet :)

Schreibe einen Kommentar