Die Kraft der Heilpflanzen – Es muss nicht immer Chemie sein

in Lifestyle, Magazin von Tanja5 Kommentare

In unserer heutigen Gesellschaft ist es üblich, bereits bei den kleinsten Beschwerden chemische Präparate einzunehmen. Ganz unumstritten ist diese gängige Praxis nicht. Sogenannte Chemiekeulen sind zwar in der Regel äußerst wirksam, können jedoch einige Nebenwirkungen mit sich bringen. Es ist daher sinnvoll, zumindest gelegentlich Alternativen zu nutzen. Eine dieser Alternativen sind Heilpflanzen. In der Natur gibt es eine große Vielfalt an Pflanzen, die gegen Beschwerden der unterschiedlichsten Art helfen können. Einige davon wollen wir dir zeigen.

Brennnessel – Die entzündungshemmende Heilpflanze

Der Ruf der Brennnessel könnte besser sein. Jeder, der schon mal mit der Pflanze in Berührung gekommen ist, weiß ganz genau wieso. Doch die Brennnessel hat noch eine ganz andere Seite, denn sie gilt auch als bewährte Heilpflanze. In den Blättern der Brennnessel stecken Vitamine und Spurenelemente. Brennnesseln wirken gegen Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen. Außerdem haben sie eine entzündungshemmende Wirkung und werden in der Volksmedizin bei Schmerzen durch Gicht und Arthritis eingesetzt. Dank ihres hohen Eisengehalts können Brennnesseln zudem bei Eisenmangel eingesetzt werden. Besonders einfach lassen sich aus der Heilpflanze Tees zubereiten. Die Brennnessel-Blätter können aber auch wie Spinat gekocht oder gut püriert in den Smoothie gegeben werden.

Hanf – CBD zur Schmerzlinderung

In den meisten Ländern ist Hanf beziehungsweise Cannabis nach wie vor illegal. Das ändert jedoch nichts daran, dass Hanf zu den wichtigsten Heilpflanzen überhaupt gehört. Der medizinische Nutzen von Cannabis ist unumstritten. Unter anderem zur Linderung von Schmerzen gibt es kaum eine bessere Heilpflanze. Umso erfreulicher, dass es Präparate gibt, die praktisch überall legal erworben werden können. Die meisten dieser Präparate basieren auf Cannabidiol (CBD), einem Wirkstoff, der einen hohen therapeutischen Nutzen hat. Es spricht tatsächlich viel für die Einnahme von Cannabidiol.

Lorbeer – Natürliches Mittel bei Magenbeschwerden

Lorbeer gehört zu den Pflanzen, die in unserer natürlichen Umgebung wachsen. Prinzipiell können wir Lorbeer also selber ernten und als Heilpflanze nutzen. Lorbeer ist allerdings nicht gleich Lorbeer. Du solltest dich ausschließlich an dem echten Lorbeer beziehungsweise dem edlen Lorbeer halten, da die anderen Pflanzen der Gattung giftig sind oder aus einem anderen Grund nicht als Heilpflanze infrage kommen. Eine Anwendung von Lorbeer ist sowohl äußerlich als auch innerlich möglich. Das in den Blättern enthaltene hochwertige Öl hat eine starke antibakterielle Wirkung. Die Heilpflanze kann beispielsweise bei Entzündungen und Magenbeschwerden helfen.

Mariendistel – Für eine natürliche Entgiftung der Leber

Früher war die Mariendistel eine beliebte Zutat in der Küche. Heutzutage ist das kaum noch der Fall. Nur noch wenige Menschen nutzen für die Zubereitung von Essen Mariendisteln. Als Heilpflanze spielt die Mariendistel aber nach wie vor eine Rolle! Sie findet nicht nur in der alternativen Heilkunde, sondern auch in der Schulmedizin Verwendung. Die Heilpflanze kann gegen Lebererkrankungen und Magenbeschwerden helfen. In vielen Fällen reicht bereits die Einnahme einer einzelnen Kapsel aus, um von den Vorteilen der Mariendistel zu profitieren. Neben Kapseln gibt es auch andere Formen der Einnahme wie Tees und Tinkturen.

Kamille – Der Klassiker unter den Heilkräutern

Den guten Kamillentee dürften die meisten von uns aus ihrer Kindheit kennen. Schließlich gilt ein warmer Kamillentee als eines der Hausmittel schlechthin. Kamille wirkt sowohl beruhigend als auch blutreinigend. Die Heilpflanze bringt jedoch noch weit mehr positive Eigenschaften mit sich. Sogar bei Entzündungen und Krämpfen kann Kamille helfen. Die Wirkung hängt jedoch stark davon ab, wie die Kamille verarbeitet wird. Ein Kamillentee ist beispielsweise nicht mit Kamillenextrakt-Präparaten vergleichbar.

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. es gibt soviele tolle kräuter u blumen..thymian,,salbei,brennessel, gänseblümchen, löwenzahn, ringelblume etc etc etc ich nutze sie schon seit jahren.

  2. kimpoldi

    CBD nutze ich seit heute tatsächlich auch … mal schauen. Kräuter nutze ich schon immer, bin mir aber immer unsicher, ob ich sie vertrage …

  3. Klene123

    Ich werde bei Kamillentee immer schnell gesund, da ist mir nicht mehr so schlecht, teilweise auch weil ich ihn nicht mag :D
    Wir verwenden häufig erst Mal Medikamente ohne Chemie bzw. Tees, wenn man von Anfang an behandelt bzw. schnell reagiet, klappt das gut.

  4. Lorbeer als Mittel gegen Magenbeschwerden kenne ich (noch) nicht. Bei uns kommt da eher Kümmel zum Einsatz (aufgebrüht – da wird man freiwillig gesund).

  5. Kamille ist tatsächlich etwas was ich von klein auf als entzündungshemmend kenne und auch seither als Lösung zu Hause habe.
    Echinacea ebenso.
    Fenchel und Anis- tee ist auch immer im Haus.
    Manchmal helfen kräuter(Tees) mehr als herkömmliche Medizin. Manchmal nicht.

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