Becoming Green – Wie nachhaltig lebst du?

in Aktionen und Gewinnspiele, Magazin von Jana16 Kommentare

Für viele von uns sind die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Sei es nun beim Einkauf, in Sachen Ernährung oder in Gesprächen mit Freunden und Familie. Jede*r setzt sich anders und vor allem anders intensiv mit dieser Thematik auseinander und kann auch eine ganz individuelle Entwicklung in den vergangenen Jahren zurückblicken. Wir wollen im Rahmen unserer “Becoming Green”-Kampagne von dir wissen: Was hat sich in puncto Nachhaltigkeit bei dir alles verändert?

Plastikprodukte vermeiden, Secondhand shoppen, vegan ernähren, selber machen: In vielen Bereichen unseres Alltags ist es bereits möglich, mit nachhaltigen Konzepten Ressourcen und Umwelt zu schonen. Während wir vor ein paar Tagen die Entwicklung von Nachhaltigkeit in Deutschland betrachtet haben, möchten wir nun ein bisschen mehr in die Tiefe gehen. Was bietet sich da mehr an, als unsere hauseigene Community mit ins Boot zu holen und nach ihren Erlebnissen und Erfahrungen zu fragen? Drum gestaltet sich dieser Blog-Beitrag weniger informativ als gewohnt, dafür jedoch als ein Sammelsurium von persönlichen Geschichten und Betrachtungsweisen des Themas Nachhaltigkeit.

Damals und heute – was hat sich bei dir getan?

Daher öffnen wir heute das Forum für deine ganz persönliche, nachhaltige Entdeckungsreise: Was hat dich in den letzten Jahren zu einer bewussteren Lebensweise inspiriert? Was hast du in deinem Alltag geändert? Wie und wie intensiv hast du mögliche Veränderungen vorgenommen? Was ist dir schwer gefallen – was ganz leicht? Worauf bist du besonders stolz und was hast du dir vielleicht für die Zukunft noch vorgenommen? Wi wollen deine Beweggründe und dein Handeln besser verstehen und kennenlernen – um dadurch womöglich Synergieeffekte zu schaffen, die wiederum andere inspirieren und zum Nachdenken anregen.

Schreib uns dafür deine Erfahrungen und Entwicklungen in die Kommentare – so kurz oder ausschweifend, wie es dir gefällt. Im Laufe unserer Kampagne möchten wir die schönsten und inspirierendsten Geschichten mit unserer immer größer werdenden TrendRaider-Familie teilen und auch auf unseren anderen Kanälen verbreiten. So kannst du vielleicht sogar jemandem die nötige Motivation schenken, das eigene Leben nachhaltig zu verändern.

Wir freuen uns jetzt schon auf deine Geschichte und danken dir im Voraus, dass du sie mit uns teilst.

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. Habe erst voriges Jahr angefangen mich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und Ressourcen zu befassen.
    Habe dabei nachdem ich einige Bücher gelesen habe, in meinem Bad angefangen umzustrukturieren. Produkte, die ich noch hatte aufzubrauchen und dann durch festes Shampoo oder Seife für den Körper zu ersetzen.
    In der Küche habe ich angefangen weiterzumachen, aber da fällt es mir beim Einkauf noch am schwierigsten die Macht der Gewohnheit zu durchbrechen und neue Gewohnheiten anzueignen. Ich versuche immer Beutel für Obst und Gemüse dabei zu haben, was mir aber noch nicht immer gelingt. Auch auswendig im Kopf zu wissen, welches Gemüse gerade Saison hat muss ich noch üben.
    Allgemein habe ich vor nach und nach alle Bereiche in meinem Leben so nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten, wie möglich.

  2. Wir haben nach und nach angefangen bewusster zu leben. Plastikfrei und Naturkosmetik. Ich finde Nachhaltigkeit sehr wichtig. Wir kaufen unsere Gemüse und Obst regional beim Biobauern.

  3. Ich habe immer schon relativ grün gelebt, aber eher aus anerzogener Sparsamkeit, als aus Nachhaltigkeitsgründen (Lappen statt Küchenrolle, saisonales Gemüse, Stoffbeutel , reparieren, ändern, upcyclen, wenig kaufen – aber robust, Fahrrad statt Auto, nicht täglich duschen, sondern waschen, secondhand kaufen usw.)
    Seit den letzten drei Jahren mache ich Dinge aber bewusster und überdenke vorallem mein Kosmetik- und Lebensmittel-Kaufverhalten: mehr Natur- und Biokosmetik, keine Wurst, seltener Fleisch (dafür gutes) und wenn ich Textilien kaufe, dann nachhaltig oder Secondhand

  4. kimpoldi

    Ich habe einige Dinge so ziemlich komplett aus meinem Alltag verbannt; so zum Beispiel Küchenrolle und Wattepads. Aber es gibt noch einiges zu verändern eine richtige Alternative zu den Wattestäbchen habe ich zB noch nicht gefunden.

  5. Katrin

    Ich bin noch sehr am lernen und denke, es ist ein längerer Prozess.
    Aber so manches habe ich schon verändert (zb feste vegetarische Tage in der Familie), keine Plastiktüten oder -verpackungen, Eher Kosmetikartikel aus Bambus.
    Wattepads häkel ich mittlerweile selber(waschbar und wiederverwendbar) und verteile sie unter Freunden.
    Es ist vielleicht noch nicht viel, aber auf jeden Fall ein Anfang

  6. Spirit-Jess

    Schon immer versuche ich umweltschonend zu konsumieren. Bisher fehlte mir immer die Zeit mich damit eingehend zu beschäftigen. Klar ist für mich Plastik muss vermieden werden.
    Aber seitdem ich die Box abonniert habe, hat sich doch einiges in meinem Konsumverhalten geändert: Bambuspads statt Wattepads, Q-Tipps aus Papier, Obst- und Gemüsenetze, Waschmittel wird bestellt, genause wie Tabs, Reinigungsmittel – alles in Papier verpackt, Kosmetik, Öle u.a. wird in Glas gekauft. Ab und an kaufe ich im Biomarkt, dort finde ich jetzt dank der Box viele leckere Dinge die ich jetzt kenne und nachkaufe. Feste Seife, Shampoo etc.
    Auf dem Markt haben wir schon immer eingekauft und hier wird größtenteils saisonal gekauft.

    1. Mir geht es ähnlich, ich bin aber noch am Lernen und bin immer neugierig auf gute, nachhaltige Produkte.
      Die Trendraider Box war Zufallsfund.
      Mir ist es lieber, es kommen in diese Box nicht zu viele Produkte , sondern die, die es wirklich verdient haben vorgestellt zu werden.
      Ich habe auch schon Produkte nachgekauft die mir gefallen haben.
      Das ist auch eine gute Chance für Firmen sich interessierten Konsumenten vorzustellen. Aber bitte nicht mehr so eine Box wie im Dezember. Da war so viel unnötiges drin.

  7. Mary Oh

    Wie bei den meisten ging auch mein Prozess über Jahre und es ist bei bei weitem kein Ende in Sicht.

    Essen essen
    früher täglich Fleisch und sehr gerne Dosenfutter mit katastrophalen Inhaltsstoffen. War lecker. Über Vegetarier und Veganer nur Witze übrig gehabt.
    Jetzt vegetarisch, Fleisch wird für die Kinder und Mann zubereitet. Möglichst in guter Qualität und kein Schwein. Selbst in der Schwangerschaft musste ich auf Anrat etwas Fleisch Essen, welches ich jedoch nicht runterbekommen habe. Der Weg in die rein pflanzliche Ernährung geht noch weiter. Anthony Williams hat mir auch sehr im Gesundheitsaspekt geholfen.

    Essen Kaufen
    Ob Bio, Region oder Saisonal. Am liebsten bei meinem Biobauer der sich mit den einzelnen Siegel auskennt und vorzugsweise in Demeter-Qualität. Sind die Finanzen jedoch erschöpft, entscheide ich was für die verwendeten Rezepte wichtiger ist. Saisonal bevorzugt, aber es kommt immer drauf an.

    Pflege und dekorative Kosmetik.
    Früher immer nur das billigste oder teure high-end Produkte. Tierwohl unbekannt. Mittlerweile kaufe ist ausschließlich nur noch vegane Produkte und mach seltenst eine Ausnahme. Und ich prüfe immer alle Zutaten. Schlechtes Palmöl, Alkohol, SLS usw findet bei mir keinen Platz.
    Großkonzerne die zu Nestlé gehören meide ich vollständig, dazu gehört leider auch Sante, Loreal usw. Wenn ich sparen möchte, misch ich mir Pflegeprodukte selbst an. Eine einfache Schüttellotion besteht aus einem fetten Öl (jojoba, Olive darf auch als Wachs rein, süßes Mandel Öl oder was eben da ist) und einem Gesichtswasser bzw. Hydrolat (im Sparmodus Reiswasser). Meine Haut dankt es mir.

    Fashion
    Qualität statt Quantität. Aber auch gerne fast Fashion mit dem Unterschied dass diese Artikel genauso behandelt werden wie die teuren und auch selten gekauft werden. So hab ich immer was tolles zum anziehen, drunter und drüber, ohne schlechtes Gewissen.

    Natürlich ist ein Rucksack oder eine Tragetasche immer dabei ;)

    Im allgemeinen habe ich für mich die Schiene ‘minimalismus, so wenig wie möglich und so viel wie nötig’ gefunden und an meine Bedürfnisse angepasst. Kein Fanatismus. Gutes Gefühl. Keine Verurteilungen. Verständnisvoll. Glücklich.

  8. Ich versuche schon länger auf unnötige Verpackungen zu verzichten. Außerdem zählen natürlich noch die Kriterin Bio und regional. Leider muss man sich da immer noch zu oft entscheiden, Bio aus dem Ausland oder halt nicht bio, dafür regional. Zum Glück gibt es mittlerweile auch schon einige Bekleidungsmarken, denen man auch glauben kann, wenn sie sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben. Leider habe ich für mich noch nicht den richtigen Jeans-Anbieter gefunden.

  9. Ich habe eigentlich keine bewusste Entscheidung getroffen, besonders nachhaltig leben zu wollen, sondern einiges hat sich völlig selbstverständlich ergeben: Leitungswasser trinken, Stoffbeutel benutzen, regional Obst / Gemüse / Fleisch einkaufen, Klamotten tragen, bis sie auch wirklich nicht mehr zu reparieren sind, Verpackungen vollständig entleeren (besonders bei Pflegeprodukten muss man die dafür oft mal aufschneiden und ist schockiert, wie viel noch drin ist, obwohl nichts mehr rauskommt) und recyceln, kein Einweggeschirr benutzen…

  10. Chessy

    Tolles Thema👍 Ich kaufe so gut wie möglich regional und saisional und bei Klamotten zum Grossteil Second Hand. Ich verzichte wo es geht auf Plastik und lebe ziemlich fleischlos und achte beim Einkauf, dass ich nicht zu viel einkaufe und dadurch nicht viel wegwerfen muss.

  11. Das ist wirklich ein super Thema. Top!

    Ich habe vor einigen Jahren damit angefangen, keine Plastikflaschen mehr zu kaufen sondern ausschließlich Leitungswasser zu trinken. Die Entscheidung kam damals allerdings vor allem daher, da ich Studentin war und noch keinen Nebenjob hatte, also Geld sparen musst. Als ich dann einen Nebenjob hatte, wollte ich aber aus Umweltgründen nicht mehr zur Plastikflasche umsteigen.

    Wenn ich Einkaufe, verzichte ich komplett auf Plastiktüten. Gemüse/Obst kaufe ich möglichst unverpackt und wenn ich doch mal etwas einpacken muss, nehme ich wiederverwendbare Obst/-Gemüsenetze mit.

    Seit kurzem kaufe ich auch keine Müllbeutel mehr. Ich habe durch gekaufte Produkte so viele große Plastiktütenn (z.B. Toilettenpapierverpackungen), dass ich die als Müllbeutel verwende. Die Papiertüten, welche ich beim Brot kaufen erhalte, verwende ich einfach für den Restmülleimer.

    Schraubgläser hebe ich auf und verwende diese zum Beispiel für andere Lebensmittel, in dem ich mein Mehl und Zucker umfülle. Sieht schöner aus und schützt auch besser vor Lebensmittelmotten.

    Gegenstände bzw. Kleindung die ich nicht mehr benötige, verusche ich erst mal zu verschenken/verkaufen, bevor sie im Müll landen. Hier gibt es sicherlich auch noch mehr Alternativen, über die ich mich noch informieren möchte.

    Worauf ich in naher Zukunft achten möchte ist, mehr regionale Produkte zu kaufen. Also zum Beispiel auch mal auf den Markt zu gehen. Zurzeit kann ich das aus finanziellen Gründen noch nicht regelmäßig machen, aber das wird mit der Zeit schon werden ;)

    Einzeln betrachtet sind das alles nur Kleinigkeiten, aber in der Summer gesehen trage ich da doch schon einen guten Anteil zum Thema Nachhaltigkeit bei. Ich sehe das nämlich genauso wie Chrissy. Irgendwo muss man Anfangen, egal wie klein der Anfang ist. Ein noch so kleiner Anfang ist immer noch besser als gar nicht erst zu beginnen. Nach und nach fallen einem auch oft automatisch mehr Ideen ein, wie man noch mehr zur Nachhaltigkeit im Alltag beitragen kann. Ich zum Beispiel kann bei großen Veränderungen sehr schlecht die Disziplin dafür aufrechterhalten. Daher mache ich lieber immer wieder kleine Veränderungen, welche ich dann aber auch langfristig durchführe :).

  12. Chrissy Gast

    Tolles Thema ! Ich kauf am liebsten Second Hand und auch nur, wenn ich was brauche. Einkaufen ist bei mir kein Hobby, sondern Mittel zum Zweck. Was ich nicht gebraucht bekomme aber benötige, kaufe ich auch schonmal neu und überlege vorher wo und warum.
    Alltagsprodukte wie Schraubgläser und co. werden entweder weiter benutzt und/oder zweckentfremdet oder kommen in den Container zum recyclen.
    Anziehsachen bringen wir zum Schneider oder reparieren sie selbst, so kommen sie nicht gleich in den Müll. Bestimmte Fast Fashion Läden meide ich und das bringe ich auch meinen Kindern bei. Lieber ein paar Euro mehr investieren und auf Material usw. achten und sich nicht von Social Media und co. verführen lassen(das-muss-ich-unbedingt-haben-Gefühl).
    Wichtig finde ich, irgendwo anzufangen. Da gibt es kein schwarz oder weiß und keiner ist perfekt. Die kleinen Veränderungen sind auch wichtig und um so mehr Menschen mitmachen, umso besser für unsere Umwelt.

  13. Ich versuche so regional und saisional wie möglich zu kaufen. Manche Lebensmittel gibt es leider nicht bei uns aber was es gibt versuche ich regional zu erwerben. Außerdem lege ich mittlwerweile immer mehr Wert auf Slow Fashion.

  14. Da habt ihr euch was tolles einfallen lassen 👍
    Ich achte schon beim einkaufen darauf,brauche ich es wirklich oder nicht. Wirklich brauchen tut man nur die wenigsten Dinge und warum soll ich mich mit immer mehr belasten. Und wenn es dann doch mal sein muss, dann schaue ich, dass es hochwertig ist, so das ich lange etwas davon habe.
    Billig kauft man doppelt und weniger ist mehr.

    1. Ich bin da auch nach und nach hineingerutscht, angefangen hat alles mit einem Ferialjob in einem Bioladen. Nun 10 Jahre später bin ich dem Lebensstil treu geblieben. Je älter ich wurde, desto mehr Möglichkeiten taten sich auf, vor allem nach dem ich ausgezogen bin. Endlich konnte ich meine Vorstellungen von Leben verwirklichen. Bio-Lebensmittel (regional und saisonal, am liebsten aus dem eigenen Garten), hochwertige Naturkosmetik (meine Haut dankt mir heute noch dafür), hochwertige Kleidung (noch immer ein Highlight für mich, denn diese wird nach viel Überlegen gekauft. Einmal im Jahr sortiere ich meine Kleidung aus und gebe diese auf mehren Wegen weiter). Ich könnte noch viel mehr aufzählen was ich mache, aber ich könnte noch viel mehr drüber schreiben was man noch alles machen könnte! Wichtig ist es sich bewusst mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen, denn durch die Auseinandersetzung mit dem Thema verändert sich der Blickwinkel und somit das Verhalten im Umgang mit unserem Planeten Erde :)

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