Zero Waste – so reduzierst du deinen Haushaltsmüll

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Jährlich produziert jeder deutsche Bürger rund 462 kg Haushaltsmüll. Darunter viele Stoffe, die extrem lange brauchen, bis die Natur sie wieder abgebaut hat – beispielsweise Dosen, Flaschen und Plastikverpackungen. Zwar trennen wir zwischen Papier, Weißglas, Buntglas, Plastik, Rest- und Biomüll, doch längst nicht alles kann recycelt werden. Was übrig bleibt wird verbrannt, worunter die Umwelt leidet. Die Zero Waste Bewegung hat sich das Ziel auf die Fahnen geschrieben, Müll gar nicht erst entstehen zu lassen.

Bea Johnson ist die unangefochtene Königin des Mülls. Oder sagen wir der Müllvermeidung. Die gebürtige Französin lebt mit ihrer Familie in Kalifornien und das seit 2008 (fast) ohne Müll zu produzieren. Um das zu erreichen, hat sie für ihre Familie ein einfaches System entwickelt:

  • Ablehnen (was wir nicht brauchen)
  • Reduzieren (was wir brauchen)
  • Wiederverwenden/recyceln (was wir nicht ablehnen, reduzieren oder wiederverwenden können)
  • Verrotten lassen (kompostieren)

Doch auch mit diesem Konzept lässt sich Müll in unserer Gesellschaft nicht hundertprozentig vermeiden. Allerdings lässt er sich um ein beachtliches Maß reduzieren. Doch Zero Waste kann auch im Kleinen umgesetzt werden, denn jedes bisschen Müll, dass eingespart wird hilft der Umwelt. Bestelle ein Getränk doch einfach mal ohne Strohhalm, besorg dir einen wiederverwendbaren Kaffeebecher oder verzichte auf den Kassenbon im Supermarkt. Wir haben hier ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Müllmenge reduzieren kannst:

Verzichte auf Plastik

Am meisten Müll entsteht beim Einkaufen. Rund ein Drittel von dem, was wir letztendlich nach Hause schleppen, ist eigentlich Verpackungsmüll. Kartons, Umverpackungen und Tüten werden einmal benutzt und dann weggeworfen. Aus Zero Waste Perspektive ist das natürlich ein Skandal. Doch was dagegen tun? Wer Müll vermeiden will, sollte auf Mehrwegverpackungen umsteigen. Milch, Joghurt und Sahne sind in den meisten großen Supermärkten auch in Mehrwegglasflaschen erhältlich. Viele Frischetheken verpacken Wurst und Käse in mitgebrachte Dosen. Auch auf Wochenmärkten lässt sich oftmals auf eine ganze Menge Müll verzichten. Obst und Gemüse kann unverpackt gekauft werden und viele der eher kleineren Händler sind flexibler, als die großen Ketten. Du wohnst auf dem Land? Dann könnte sich ein Abstecher in den nächsten Hofladen lohnen. Oft lassen sich hier Produkte wie Mehl, Reis und Getreide in mitgebrachte Behälter abfüllen.

Kaufe „unverpackt“

In vielen Großstädten gibt es mittlerweile „Unverpackt“-Läden, in denen du deiner Mission Zero Waste nachgehen und ohne Verpackungsmüll einkaufen kannst. Das Prinzip der verpackungsfreien Läden ist einfach: Mitgebrachte Behälter werden abgewogen, man füllt Reis, Getreide, Nüsse aber auch Essig und Öl aus Spendern einfach ab und an der Kasse wird das Gewicht abgezogen. Mehr Zero Waste geht kaum. Nachhaltiger Nebeneffekt: Man kauft nur so viel ein, wie man auch wirklich braucht.

Lerne Dinge zu reparieren

Gegenstände möglichst lange zu benutzten reduziert Müll. Geht oft einfacher als gedacht und schont den Geldbeutel. In vielen Städten gibt es mittlerweile Repair Cafés, in denen du dir kostenlose Hilfe holen kannst. Sollte doch mal etwas kaputt gehen achte darauf, dass du es korrekt entsorgst! Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern zum Wertstoffhof. Wo du was richtig entsorgst erfährst du hier.

Teile Dinge, die du nicht so oft brauchst

Jeder besitzt Dinge, die nur wenige Male im Jahr verwendet werden – zum Beispiel Werkzeug, eine Leiter oder einen Rasenmäher. Viele Dinge kann man sich mit Freunden oder Nachbar teilen. So sparst du nicht nur Geld, sondern hilfst auch die Umwelt weniger zu belasten.

Verzichte auf Werbung

No so ein einfacher Tipp in Sachen Zero Waste, den jeder easy im Alltag umsetzen kann. Wir alle kennen das Problem: Der Briefkasten quillt über, doch wirklich Wichtiges macht oftmals nur einen Bruchteil der Post aus. Viele Werbeprospekte und -broschüren verstopfen den Briefkasten. Schon ein einfacher „Keine Werbung“-Sticker kann Abhilfe schaffen. Je mehr Leute sich gegen Werbung wehren, desto weniger wird (hoffentlich) langfristig produziert.

Kauf Qualität

Qualitätsprodukte sind zwar oft etwas teurer, halten dafür aber deutlich länger. Billig-Produkte, sei es Klamotten, Möbel oder Spielzeug landen oftmals nach kurzer Zeit auf dem Müll. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern trägt auch zur Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften bei. Wer hochqualitative Produkte kauft, schon nicht nur die Umwelt, sondern trägt auch zu einer saubereren Welt bei. Weiterhin sollte man beim Kauf auf faire Arbeitsbedingungen und Rohstoffquellen achten!

Ersetze Wegwerfprodukte

Viele Produkte in unserem Alltag sind für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Dazu zählen nicht nur Küchenrolle, Q-Tips und  Kaffeebecher, sondern auch Kaffeekapseln, Teebeutel und Seifenspender. Für viele dieser Produkte gibt es eine nachhaltige Alternative. Teebeutel lassen sich durch ein Teesieb ersetzten, viele Cafés füllen Kaffee in mitgebrachte Becher. Auch Seife kauft man besser am Stück – hält nicht nur länger, sondern hilft auch noch Müll zu vermeiden! Viele Tolle Alternativen zu herkömmlichen Wegwerfprodukten findest du auch bei unseren Freunden von Avoid Waste. Vom To Go Becher, über die Bambuszahnbürste bis hin zum Waschbeutel findest du hier alles, was du für deine Mission Zero Waste brauchst.

Gegen Lebensmittelverschwendung

Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche im Jahr über 80 Kilogramm an Lebensmittel weg. Nicht alles was das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, ist auch wirklich schlecht. Viele Produkte lassen sich auch danach noch bedenkenlos verzehren. Um zu erkennen, was wirklich abgelaufen ist, lohnt sich der Test. Unsere Sinne sind darauf trainiert, schlechte Nahrungsmittel zu erkennen. Daher riechen und schmecken wir normalerweise, was nicht mehr genießbar ist. Bleiben Essenreste über, lassen sich diese mit ein bisschen Kreativität auch wunderbar wiederverwenden, beispielsweise als Pizzabelag oder Suppe.

Fakt ist: Langfristig müssen wir daran arbeiten, weniger Müll zu produzieren. Das kann nur gelingen, wenn jeder Einzelne seinen Beitrag leistet. Was sind deine Strategien um Müll zu reduzieren? Schreib es uns in die Kommentare!

Trends muss man teilen...

23 Kommentare bei “Zero Waste – so reduzierst du deinen Haushaltsmüll”

  1. antegri

    Ich finde es gerade wenn man in der Stadt mit Kindern lebt nicht so einfach auf Müll insbesondere Plastik zu verzichten…. mir hat eine alte Schulfreundin, die jetzt eine Unverpaktladen in Jena betreibt die Augen aber geöffnet und wir versuchen unser bestes…. kaufen o st auf dem Markt, verwenden unsere eigenen Netze oder Stoffbeutel, kaufen lieber beim Metzger als abgepackt und kaufen keine Plastikflaschen mehr sondern sprudeln selber. Es gibt noch viel zu wenig Möglichkeiten Sachen wie Nudeln und co unverpackt zu kaufen…. aber ich schätze einfach nur bewusster einkaufen und auch mal liegen lassen weil z.B. die Guke in Folie ist hilft….

  2. Spoonybaby

    Ein sehr wichtiges Thema, schon seit langem gehe ich mit Gemüsenetzen einkaufen, auf den Wochenmarkt auch mit Dosen oder zum örtlichen Metzger. So ganz müll und Plastikfrei kriege ich aber nicht hin, weil vieles was ich als Veganerin esse in Plastik verpackt ist, dafür mag ich es aber zu gerne um darauf zu verzichten.
    Ich würde mir in meiner Nähe so sehr einen Unverpacktladen wünschen, der nächste ist leider 50km entfernt.

    Ich arbeite in einer Appotheke und frage die Kunden immer ob das gekaufte so mitgeht, aktiv biete ich keine Tüte an, es sei denn es ist so viel das man es nicht tragen kann.
    Letztens hatte ich ein Erlebnis was mir die Sprache verschlagen hat. Ein älterer Stammkunde so Mitte 70 bekommt immer so 2-3 Medikamente, Blutzuckertststreifen usw. Und er fragt IMMER nach einer Tüte, was mich schon sehr ärgert. In meiner Naivität meinte ich letztens zu ihm er hätte ja sicher jede Menge unserer Papiertüten zu Hause und könnte ja beim nächsten Mal eine davon mitbringen…
    Da meinte er zu mir: „Ich soll eine Tüte mitbringen?“ Ich so ja ist doch auch für die Umwelt besser, daraufhin er: Die ist doch sowieso kaputt……
    Am liebsten hätte ich ihm meine Meinung gesagt, aber das steht mir nicht zu, dann hätte ich den Kunden sicher vergrault und Ärger mit dem Chef bekommen.
    Ist doch echt traurig sowas….

  3. yesterday

    Stichwort – gegen Lebensmittelverschwendung:
    „Too good to go“ ist eine schöne App, wo Unternehmen sich registrieren können und gegen Ladenschluss Essen, das übrigbleiben und weggeworfen werden würde, in Überraschungspäckchen zusammenstellen und für wenige Euro da anbieten. Der Nutzer kanns direkt reservieren/zahlen und holt sich das dann dort ab. Schaut mal rein :)

  4. Zu Hause achten wir auch immer mehr darauf, Müll zu vermeiden. Frischhaltefolie benutzen wir seit Langem nicht mehr und verwenden für unsere Lebensmittel wiederwendbare Glasbehälter. Gerade für Salate und Suppen eignen sich im Übrigen auch Gurken-, Marmeladengläser oder ähnliches. Auch trinken wir hauptsächlich Leitungswasser.
    Leider sehe ich in den Supermärkten immer wieder Leute, die sich an der Kasse mit Plastiktüten eindecken oder ihr Gemüse in diese kleinen Tütchen verpacken. Das muss echt nicht sein! Ich habe immer 1-2 Stoffbeutel in der Tasche.
    Die BioBananen in Plastik habe ich schon oft gesehen, das geht in meinen Kopf nicht rein…..

  5. „verzichte auf Werbung“ ist ja nett gemeint, aber die Prospekte werden trotzdem produziert und landen dann im Altpapier…und das, wo es die Werbeblättchen ja auch in digitaler Form gibt…

    1. Naja wenn wirklich jeder keine Werbung wöllte, glaube ich nicht, dass die weiterhin in gleichem Maß gedruckt würden. Aber bis jetzt lohnt es sich ja, weil sehr viele kein so ein entsprechendes Schild haben. Vermutlich vor allem aus Faulheit…

  6. Viele Leute in meinem Umfeld sind auch der Meinung, dass es ungesund ist Leitungswasser zu trinken. Dem Marketing der Getränkeindustrie sei Dank… dabei ist das ja wirklich ein toller Weg umweltfreundlich zu handeln und gleichzeitig noch enorm viel Geld sparen zu können.

    1. Hoffile

      Das ist nicht dein ernst? 🤔
      Das find ich erschreckend wenn ich ehrlich bin.
      Konntest du deinen Umfeld aber überzeugen das es Quatsch ist?

      1. Ja ich auch. Einer dachte sogar, dass das aus der Kläranlage kommt😳 teilweise, aber die meisten bleiben leider doch dabei Flaschenwasser zu kaufen. Wurde ja schon immer so gemacht… manche konnte ich aber erfolgreich überzeugen. Finde aber da sollte schon in der Schule usw viel besser aufgeklärt werden

  7. Wir trinken zu Hause hauptsächlich Leitungswasser bzw. Tee. Saft kaufen wir direkt vom.regionalen Hersteller in Galsflaschen, wo wir auch unser Fallobst abgeben können und somit sicher sein können, dass das verwendete Obst Auch aus der Region kommt. Das spart schon enorm viel Müll ein. Auch sonst versuchen wir darauf zu achten, dass kaum Müll anfällt und pflanzen Obst und Gemüse selber an. Leider Stelle ich aber auch fest, dass die Mehrheit leider wenig bis gar nicht auf solche Aspekte achtet. Deshalb sollten unnötige Verpackungen etc. Einfach komplett verboten gehören oder viel mehr Aufklärungsarbeit unternommen werden

  8. Ich gestehe, mit den Unverpackt-Läden komme ich nicht so zurecht. Als Single bin ich eher ein spontaner Lust-Esser, das macht die Vorplanung eh schon schwierig. Dann noch die passenden Behälter… Aber vielleicht krieg ich den Dreh auch noch raus! :-) Zumindest kommen in der Küche immer häufiger Bienenwachstücher zum Zuge. Und im Badezimmer nutze ich zum Abschminken nun schon seit Monaten Bambuspads, bin total happy damit und hab schon unfassbar viele Wattepads gespart. Außerdem benutze ich feste Seife – also wenn jeder ein bisschen tut, wäre schon viel geschafft, denke ich.

  9. Für meine Einkäufe von Obst und Gemüse verwende ich keine Einwegplastiktüten mehr. An deren Stelle kommen bei mir die Obst-/Gemüsenetze (und der „Fregie“-Beutel aus der „GoGreen“-TRBox) zum Einsatz. Mit denen gibt es auch beim Wiegen an der Supermarkt-Kasse keinerlei Probleme!
    Einfach eine super Sache!

  10. SandraaE

    Auf der einen Seite sind die klugen Köpfe, die tolle Ideen hervorbringen, wie z.B. einen Coffee-to-go-Becher mit zum Bäcker zu nehmen, um den Wegschmeiß-Pappbecher zu sparen. Und auf der anderen Seite ist die Verpackungsindustrie, die merkt, dass es funktioniert und plötzlich wird der mitgebrachte To-Go-Becher nicht mehr angenommen, weil er aus „hygienischen Gründen“ nicht befüllt werden darf.
    Aber dass die Fachverkäufer/innen Kleingeld in Empfang nehmen und danach die Brote ins Regal räumen, ist in Ordnung…?
    Neuerdings sehe ich, dass Glasflaschen mit einer Plastikbanderole versehen werden, die zuvor durch das Etikett über den Deckel verschlossen waren (damit man sehen kann, ob sie schon geöffnet wurden). Für mich einfach unverständlich…

  11. Gast

    Tee gibt es bei uns überwiegend als Teebeutel, es ist praktisch, wenn jeder einen anderen Tee genießen möchte. Zur Müllvermeidung nehmen wir Biotee, denn die Teebeutel sind kompostierbar, da sie keine Metallklemme enthalten und der Kompost ist gut für den Garten.

  12. Bei uns zu Hause haben wir viel losen Tee in schönen Teedosen aus Metall. Zum Aufbrühen verwenden wir Dauer-Teefilter, die sich zudem einfach mit anderem Geschirr in der Spülmaschine reinigen lassen.

    Es gab ja jetzt schon häufiger Tee in den Trendraider-Boxen und ein Großteil davon war jedoch in Form von Teebeuteln (die natürlich auch mal praktisch sind) und nicht lose verpackt.
    Interessanterweise wurde dieser Aspekt zur Müllvermeidung von TR oben in den Tipps selbst aufgeführt😉.
    Vielleicht gibt’s also demnächst auch eher wieder mehr losen Tee (oder andere Produkte) als zigmal verpackten.

  13. Gast

    Bio-Bananen in Plastik verpackt? Das gibt es weder in unserem Bio-Shop noch in den anderen Geschäften, das macht auch keinen Sinn. Bei uns wird Obst und Gemüse unverpackt eingekauft. Es wird gründlich gewaschen bzw geputzt.

  14. Tpol

    Gut, dass ihr so ein wichtiges Thema ansprecht. Und ein Unverpackt-Laden in unserer Stadt zu haben fände ich so schön!.. Aber ich versuche das zu tun, was mir möglich ist. So was Simples wie z.B. Leitungswasser trinken, das oft in besserer Qualität ist als Flaschenwasser. Bin aber z.B. in der Obst-Abteilung jedes Mal in der Zwickmühle: Bio-Bananen in Plastik kaufen oder nicht-bio unverpackt…..

  15. kimpoldi

    Ah, ein Punkt ist mit eigefallen, wo wir definitiv viel Müll sparen (da Milchprodukte, Gemüse und Tierfutter bei usn oft Plastiklastig sind…) – ich kaufe meine Kleidung oft secondhand und ich versuche IMMER meine Bekleidung, die gut erhalten ist, aber nicht mehr passt weiterzugeben. Alte Bettwäsche/Handtücher und Co landen in rumänischen Tierheimen.

  16. Gast

    Verpackungsmüll wird bei uns auch vermieden, indem wir keinen Coffee to go kaufen und das Müsli oder der Salat zu Hause für die Arbeit in entsprechenden Gefäßen vorbereitet und mitgenommen wird. Es werden nach Möglichkeit keine „Klein-Packungen“ gekauft, denn Reste lassen sich in andere Gefäße umfüllen und können nach ein paar Tagen gegessen werden.

  17. kimpoldi

    Bei uns gibt es leider keinen „unverpackt“ Laden. Also auch nicht in der Stadt. Ich mus gestehen, wir haben durch Joghurt, Gemüse etcpp recht viel Plastikmüll. Joghurt aus dem Glas ist für mich leider keine Alternative und ich möchte mein Gemüse nicht „lose“ kaufen (zumindest nicht im Supermarkt, wo sie jeder anfingern kann). Allerdings kaufe/nutze ich nie Plastiktüten, habe immer meine Jutesäcke bzw einen Korb dabei.

  18. Gast

    Auch in unserer Stadt gibt es einen „unverpackt Laden“. Getränke werden im Mehrwegkasten, Honig auf dem Markt direkt vom Imker gekauft, loses Obst und Gemüse im Bioshop und für den Einkauf sind überall Umwelttaschen hinterlegt. Kleidung wird nach Möglichkeit in Bioqualität gekauft.

  19. marland

    in unseren Bioläden kann Obst und Gemüse in wiederverwendbaren Baumwollnetzen gewogen werden, ich kaufe wenige, dafür aber hochwertige Bekleidung, die ewig hält – meistens bei hess-natur.

  20. Gast

    Ich liebe das Thema,muss aber sagen das ich es nicht 100%ig umsetzen kann. Manchmal ist es richtig anstrengend weil in unserer Region Unverpackt-Läden rar sind. Wenn ich wieder Fahren muss ist der Öko-Effekt futsch. Aber ich bin optimistisch weil ich hoffe etwas Positives an meine Kinder oder Freunde weiterzugeben und wenigstens etwas Gutes der Umwelt tue. Wir verwenden Zuhause keine Weg-Werf-Windeln, Feuchttücher mach ich selber aus Mulltüchern und eigens hergestellter Lotion. Ich nutz anstelle Waschmitteln das Eco-Egg,und misch meine Reiniger mit den coolen Produkten aus dem Sauberkasten (www.Sauberkasten.com). Pflegeprodukte werden selber hergestellt (Kissen- oder Schlafspray, Popo-Reiniger, Badesalz, Aromapflege,Sonnencreme,Hustenbalsam) ansonsten verwende ich chemikalienfreie Seifen von Manna-Seife. Quetschis für die Kinder koch/mix ich selber und fülle ansonsten alles in widerverwendbare Schalen/Behälter um. Was geht wird in Gläsern gekauft, ich bin mittlerweile nur noch im Globus zu finden,weil andere Supermärkte oder Diskounter kaum Alternativen im Glas/Papier anbieten. Einziger Lichtblick ein neuer Bioladen in der Nähe. Was es Saisonal gibt kauf ich dann da. Ansonsten bauen wir auch im eigenen Garten Obst/Gemüse an. Bei richtig guter Ernte wird dann eingekocht und gefrostet, aber auch viel verschenkt.Gerade unser Kindergarten freut sich immer über Obst und Gemüsekisten. Einziger Wehrmutstropfen: wenn ich manchmal den Blick in fremde Einkaufswagen schweifen lasse. Was wir einsparen schmeißen andere 1000fach wieder weg. Und manchmal komm auch nicht drumherum und kauf was in Plastik. Wenn jeder einfach den Konsum etwas verringern würde und wirklich mal ordentlich recycelt würde (es wird immer noch der Großteil recycelter Müll verbrannt – Stichwort gelbe Tonne) wäre streng genommen Zero-Waste gar nicht nötig.

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