Pimp your Home – Finde deinen Stil

in Lifestyle, Magazin, Trends & Tippsby Joseph

Ein roter Faden bei der Inneneinrichtung ist das A und O. Grundsätzlich sollten deine Möbel, Deko und Wohnaccsessoires zueinander passen. Mittlerweile gibt es keinen klaren Einrichtungstrend mehr. Von Retro über Shabby Chich, bis hin zu neusten Trends aus Skandinavien, wie Hygge und Lagom ist alles möglich. Wichtig ist eben nur, dass man sich für einen Stil entscheidet und diesem in seinen eigenen vier Wänden auch treu bleibt. Wobei selbst hier weichen die Grenzen langsam auf – Stichwort: Modern Stilmix. Wir stellen dir hier eine kleine Übersicht der beliebtesten Stile vor.

Modern Country – zurück aufs Land

Die Liebe zum Einfachen ist stilgebend für den Modern Country Style. So erhält der klassische Landhausstil einen frischen Look. Hier geht es vor Allem um den ehrlichen Umgang mit Materialen. Holz bleibt Holz, auch wenn es altert. Charakteristisch für den Stil ist der Mix aus skandinavischen, englischen und alpinen Handwerkstraditionen. Die Liebe zum Rustikalen wird so wieder neu entfacht. Beispielsweise mit Schaffellen, Milchschemeln oder massiven Bauerntischen. Ergänzt werden die rustikalen Stücke durch simple Dekoelemente – denn die Möbel sprechen schon für sich. Die britische Designerin Ilse Crawford, erklärt sich die Rückher zum rustikalem übrigens so: „Je mehr wir in einer digitalisierten Welt leben, umso größer wird unsere Sehnsucht nach authentischen Materialien.“

Shabby Chic – der Reiz des Unperfekten

Ein Stil wie Berlin, würde so mancher sagen. Übersetzt bedeutet Shabby Chic „schäbiger Schick“, der Stil ist jedoch alles andere als schäbig. Verfechter dieses Stiles setzten auf eine gekonnte Mischung von Flohmarktmöbeln, Erbstücken und Selbstgemachtem. Besonders charakteristisch für den Stil sind echte oder künstlich herbeigeführte Gebrauchsspuren. Hier brauchen sich Dellen und Kratzer nicht verstecken, vorausgesetzt, alles lässt sich noch benutzen. Typisch ist abgeblätterter Lack, grobes, unbearbeitetes Holz und Textilien mit Mustern längst vergangener Tage. Knallige Farben sucht man hier übrigens vergebens. Der Shabby Chic zeichnet sich durch ruhige Pastelltöne, wie Rosé, Türkis, Himmelblau, Violett und Gelb aus, die bevorzugt mit zarten Grautönen, Beige oder Altweiß kombiniert werden. Dekotechnisch bringen die Accessoires den Chic in Shabby: Silberne Vasen, Kristallleuchter und Paillettenkissen bringen Eleganz in die Wohnung.

Minimalismus – weniger ist mehr

Klare Linien und die Kunst des Weglassens von Überflüssigem – Willkommen im Minimalismus. Erst prägte dieser Stil die bildenden Künste, seit einer Weile findet man ihn auch in Design und Architektur. Ziel sollte es sein wenige Elemente mit Bedacht auszuwählen, denn der Gedanke der dem Minimalismus zu Grunde liegt ist, dass Überfluss vom Wesentlichen ablenkt. Das gilt sowohl für das Leben, als auch für Design. Stilistisch prägend sind klare Formen, Schwarz, Weiß und Grau als Farbwelt sowie hochwertige Materialien. Ergänzt werden kann eine solche Einrichtung durch stilvolle, minimalistische Wandbilder. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, schließlich steht der Minimalismus vor allem für einen Grundsatz: Weniger ist mehr!

Hygge – Gemütlichkeit auf dänisch

Wenn es den Dänen so richtig gut geht, dann fühlen sie sich „hyggelig“. Der Trend hat die Designmessen in den letzten Jahren im Sturm erobert, aber was steckt eigentlich dahinter? Im Grunde soll es vor allem darum gehen, dass man sich wohl fühlt, daher wird viel Wert auf natürliche Materialien, schönes Licht und individuelle DIYs gelegt. Ein wichtiges Wohnaccessoire im Hygge-Stil sind Kerzen, die ein warmes heimeliges Licht verbreiten. Außerdem besticht der Stil durch Materialien, die die Sinne anregen, zum Beispiel duftendes Leder, unbehandeltes Holz, oder zotellige Teppiche, die sich wunderbar weich unter den Füßen anfühlen. Farblich orientiert sich Hygge an dem klassischen skandinavischen Stil, das bedeutet Naturfarben wie schwarz und grau, sowie gedeckte Töne, beispielsweise Blau und Grün. Richtig gemütlich wird es allerdings erst in der kalten Jahreszeit: Frostbeulen und Heißgetränkeliebhaber investieren für das Dänen-Glück daher am besten in Tee- und Kaffeekannen sowie schönes Geschirr, Wollplaids, Samtkissen und einen Ohrensessel mit Hocker.

Retro – alles außer altbacken

Wer bei Retro an das Zeug steht, was bei Oma auf dem Dachboden steht, der täuscht. Der heute angesagte Retrolook orientiert sich stilmäßig an den 50er und 60er Jahren. Typisch für die damalige Zeit waren beispielsweise Sitzmöbel aus buntem Kunststoff, Nierentische aus Holz, Kissenbezüge mit grafischen Mustern und Teakholzmöbel mit Beinen, die sich nach unter verjüngen.Gewagte Entwürfe, ungewöhnliche Formen und ausdrucksstarke Farben zeichneten das damalige Design aus. Auch farblich ist im Retro-Stil (fast alles) erlaubt. So sind Naturtöne wie Cremeweiß und Schwarz typisch; Akzente werden jedoch durch knallige Farben wie Petrol, Orange oder Flaschengrün gesetzt. Textilien kommen meistens mit grafischen Prints oder geometrischen Mustern verziert und sorgen so für Kontrast gegenüber den schlichteren Farben.

 

 

 

 

 

Trends muss man teilen...