Nachhaltigkeit im Wohnzimmer

in Lifestyle, Trends & Tipps von Tanja17 Kommentare

Der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit macht auch in den eigenen vier Wänden nicht Halt. Wer etwa vor der Aufgabe steht, das Wohnzimmer neu einzurichten, kann dabei verschiedene nachhaltige Ideen umsetzen. Wie es gelingt, das Herzstück der Wohnung mit etwas mehr Weitsicht einzurichten, das klären wir in diesem Beitrag.

Augen auf beim nachhaltigen Möbelkauf

Möbel sind natürlich der wichtigste Teil der Einrichtung. Wer nach mehr Nachhaltigkeit im Wohnzimmer strebt, sollte sich stets für hochwertige Stücke entscheiden, die eher zeitlos sind, anstatt einem kurzlebigen Trend zu folgen. Auf diese Weise ist gesichert, dass sie über Jahre gerne angeschaut werden und in dieser Zeit kein neuer Kauf erfolgen muss. Der Aufwand an Ressourcen wird sich damit langfristig deutlich reduzieren.

Zugleich werden nachhaltige Möbel für den Verbraucher heute mit dem FSC- und dem PEFC-Siegel ausgezeichnet. Sie stehen für eine umweltschonende Forstwirtschaft. Damit ist sichergestellt, dass das verwendete Holz nicht auf gerodeten Flächen geschlagen wurde und keine Tropenhölzer zum Einsatz kommen, die vor ihrem Einsatz in den eigenen vier Wänden um die halbe Welt transportiert wurden. Wer damit noch nicht genug hat, der kann sich nach gebrauchten Stücken für das Wohnzimmer umsehen und diese ganz einfach upcyclen. Umweltfreundlicher geht es kaum, doch nicht jeder schätzt den Aufwand, der damit verbunden ist.

Vegane Kissen und mehr

Während das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zum Beispiel in der täglichen Ernährung sehr stark ausgeprägt ist, fällt es bei Alltagsgegenständen weniger ins Gewicht. In Heimtextilien wie Kissen finden sich oft tierische Materialien. Auf diese Weise ist es nicht nur aus moralischen Gesichtspunkten sinnvoll, sich nach veganen Alternativen umzusehen. Auch die bessere ökologische Bilanz dieser Produkte stellt sich als klarer Pluspunkt heraus.

Wer vegane Kissen für seine Wohnzimmer- oder Schlafzimmereinrichtung kaufen möchte, findet heute ganz unterschiedliche Angebote. Wichtig ist hierbei, auf einen vertrauenswürdigen Anbieter zu setzen, der genaue Informationen zu den Produkten zur Verfügung stellt. Auf diese Weise ist gesichert, dass sich dahinter das gewünschte hohe Maß an Nachhaltigkeit verbirgt.

Nachhaltige Accessoires und die richtige Beleuchtung

Kerzenständer, Vasen und andere Deko-Gegenstände werden ebenfalls von Zeit zu Zeit neu beschafft. In der Herstellung stehen sie der konsequenten Nachhaltigkeit aber oft im Wege – dennoch sind sie im Wohnzimmer ein unverzichtbarer Bestandteil. Wie können wir also damit umgehen? Die Lösung liegt wieder einmal in den vielen gebrauchten Produkten, die auf dem Markt zu finden sind. Ein kurzer Blick ins World Wide Web genügt, um ansprechende Vintage-Stücke zu erkennen, die sich perfekt in die eigenen vier Wände einfügen. Hier profitiert nicht nur die Umwelt, sondern oft auch der eigene Geldbeutel!

Nach dem gleichen Prinzip kann auch die Beleuchtung im Wohnzimmer auf Vordermann gebracht werden. Teure Halogenstrahler, wie sie seit den 1960er Jahren in deutschen Wohnzimmern zu finden sind, sollten endgültig der Vergangenheit angehören. LED-Leuchten liefern heute auf Wunsch ein ähnlich warmes Licht, das kaum eine Unterscheidung zulässt. Zudem sinkt der Stromverbrauch in den gemütlichen Abendstunden auf diese Weise massiv. Erneut ein Vorteil, der sich nicht nur im Hinblick auf das ökologische Gewissen bemerkbar macht – auch hier freut sich der eigene Geldbeutel auf ganzer Linie mit. 

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. Ich finde es immer noch schwer alles zu kombinieren.. entweder es ist nachhaltig oder es gefällt mir oder ich kann es mir leisten. Leider so gut wie nie alles gleichzeitig..

  2. Wenn man sich neue Möbel anschaffen will, sollte man zuerst mal bei ebay Kleinanzeigen schauen – ganz egal, ob Dinge von Ikea oder Vintage-Möbel. Da gibt es echt mehr Angebote als man denkt.

    1. kimpoldi

      JA; Aber manchmal sind die Sachen da auch leider teurer als im Handel. Schade, aberso ist es …

  3. Man blickt doch in Möbelhäusern nicht durch ob die Möbel nachhaltig sind oder nicht. Man kann einfach nur darauf achten nicht jedes Mal neue Möbel zu kaufen nur weil der Trend was neues hergibt.

  4. kimpoldi

    Ich bin glücklich mit meinem Holz- Modern- Secondhand- Retro- Ikea Style. Von allem ein bisschen, das mag ich- und viel Holzstruktur .. und WEIß

  5. Kathi

    Ich liebe Holzmöbel, am liebsten natürlich Naturholz. Allerdings haben die natürlich ihren Preis.
    Es ist eben nicht vergleichbar mit IKEA …

    1. Ich denk, dass sie dafür aber auch ggf. länger halten, dann ist der Unterschied unter Umständen gar nicht mal mehr so groß in Bezug auf den Preis.

      1. youarealwaysonmymind

        Das stimmt! Bei meinen Eltern Zuhause haben wir viele Erbstücke und Möbel aus Antiquitäten- oder Second-Hand-Läden, die schon lange halten und kein Vergleich sind zu diesem Ikea-Schnick-Schnack. Trotzdem kann ich verstehen, dass es einfach eine teurere Sache ist und gerade junge Leute sich solche Kostspieligkeiten oft nicht leisten können, da ist Ikea dann oft die einzige Alternative.

  6. Ich gehöre ja noch zur Generation Dinosaurier – alles was nicht defekt ist, muss noch seine Dienste leisten. Textile Deko nähe ich selber aus „alten“ Materialien.
    Ich liebe Holz, Metall und Glas und so sind wir auch eingerichtet. Wenn mal was fehlt, wird erst in den Kleinanzeige und den Secondhand Kaufhäusern geschaut, ob nicht etwas für uns dabei ist, bevor es neu gekauft wird, denn dann ist es eine richtige Investition.
    Wir sind halt keine Trendsetter. :D

    1. kimpoldi

      Alte Holzmöbel habe ich auch sehr viele… allerdings habe ich fast alles weiß gestrichen … und manchmal brauche ich dann einfach was modernes, praktisches dazwischen … wie eben ein Billyregal :))))

  7. In der Schulzeit haben wir im Kunstunterricht einen transportablen Tisch entwerfen und bauen🔨 müssen. Meinen habe immernoch… er leistet als Wohnzimmer-Tisch gute Dienste!

    Daumen hoch 👍 in Punkto Nachhaltigkeit

    1. Klene123

      Bei uns an der Schule haben wir auch viel selbst hergestellt unter Anderem auch Upcycling-Kissenbezüge aus alten Klamotten oder einen Sonnenstuhl. Die Sachen kann man lange nutzen.

      1. kimpoldi

        Das sind ja coole Projekte. Bei mir gabs auch schöne, aber auf Dauer wenig taugliche Sachen… ich erinnere mich an einen Ritter aus alten Blechdosen und ein Holzmurmelspiel…

    2. So was ist toll (vor allem auch, weil man es selber gemacht hat), hab leider in meiner Schulzeit nie so was gemacht.

      1. Ich auch nicht… bei mir hörte es, glaube ich, nach Topflappen häkeln und einen Aschenbecher töpfern auf :`-)

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