Gute Vorsätze: Vier Tipps für mehr Nachhaltigkeit

in Lifestyle, Trends & Tipps von Tanja

Das Thema der Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Nicht grundlos: Es ist dringender als je zuvor, dass jeder seinen Beitrag leistet. Viele scheuen sich vor großen und übermütigen Handlungen. Dabei können schon ein paar wenige Änderungen im Alltag viel ausrichten, um das Leben auf diesem Planeten nachhaltiger zu gestalten. Die nachfolgenden vier Tricks richten schon eine ganze Menge aus. Unsere nachfolgenden Generationen werden es uns jedenfalls danken.

Plastik Adé

Plastik ist eine Erfindung, die mittlerweile bei fast jedem von uns einen faden Beigeschmack hinterlässt. Früher wurde die Erfindung des Plastikstoffes gefeiert und als maßgeblicher Fortschritt in Richtung Modernisierung gesehen. Heute ist das PET ein wahrer Fluch: Bilder mit Ozeanen voller Plastik überschütten die modernen Medien und zeigen die verheerenden Auswirkungen der ursprünglich bejubelten Stoffverbindung. Das muss sich ändern. Alleine schon der Verzicht auf Plastikbeutel hilft ungemein. Stattdessen helfen wiederverwendbare Jutebeutel beim Einkaufen.

Tipp: Am besten ist es, stets einen umweltfreundlichen Jutebeutel bei sich zu haben. Das schont vor allem bei Spontankäufen die Umwelt.

Nachhaltig Shoppen

Auch hier kann ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden. Mittlerweile steht die Fast Fashion in scharfer Kritik: Denn neben den fragwürdigen Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen werden auch die Ressourcen des Planeten geschröpft. Hier hilft es, bewusster einzukaufen und zum Beispiel in Second-Hand-Läden oder Outlet-Stores zu stöbern, in denen Markenartikel in großer Auswahl zu reduzierten Preisen angeboten werden. Die qualitativ hochwertige Bekleidung hält deutlich länger als schnelllebige Fashion und ist dadurch ressourcenschonend. Zudem kann gezielt von nachhaltigen Marken gekauft werden.

Weniger Müll produzieren

Etwa 220 Kilogramm Müll produziert der Deutsche jährlich. Einen Lichtblick gibt es: Seit Anfang diesen Jahres müssen Unternehmen, die Verpackung verkaufen, Gebühren bezahlen. Und auch wir können im Einzelnen einen Beitrag leisten: Indem wir beispielsweise auf weniger Verpackung beim Einkauf achten oder erst einkaufen gehen, wenn etwas auch wirklich aufgebraucht ist. Zudem können Pflegeprodukte mit wenig Aufwand selbst hergestellt und Kosmetik-Einwegprodukte mit nachhaltigen Alternativen ersetzt werden. Auch ein Umdenken beim beliebten Coffee To Go hilft immens. Etwa 2,8 Milliarden Einwegbecher werden jährlich weggeworfen. Die Folgen für Natur und Umwelt sind damit verheerend. Eine Alternative können Thermobecher sein, die in den Coffeeshops der Wahl befüllt werden.

Tipp: Mehr selber kochen und weniger Essen bestellen reduziert ebenfalls Abfall – und schont den Geldbeutel.

Mehr Fahrrad, weniger Auto

Städte wie Amsterdam machen es vor: Etwa 60 Prozent der Amsterdamer radeln täglich. Die Folge: Bessere Luft und weniger Unfälle. In Deutschland hingegen werden immer noch etwa 100 Millionen Tonnen CO2 in die Umwelt gepustet. Vor allem in den Großstädten wird dies anhand der schlechten Luftqualität deutlich: Allergien, Krankheiten und Hautempfindlichkeiten sind oftmals die Folge. Dabei lohnt sich der Schwung auf den Drahtesel: Nicht nur die Umwelt wird geschont, auch der Körper bleibt gesund und fit. Ein weiterer Bonus: Durch die langsamere Reisegeschwindigkeit entdecken Radler unterwegs vielleicht ein paar schöne neue Stellen oder Geschäfte in ihrem Wohnort.

Trends muss man teilen...