DIY-Kleidung

Nachhaltige DIY-Kleidung anfertigen – Worauf ist zu achten?

in Magazin, Trends & Tipps von Trang4 Kommentare

Nachhaltige DIY-Kleidungsstücke herzustellen, macht nicht nur Spaß, sondern schont zugleich die Umwelt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und selbst skurrilste Ideen könnten ein tolles Ergebnis hervorbringen. Nach Fertigstellung kannst du ein individuelles Label zum aufnähen besorgen und dein Werk professionell vervollständigen, ja vielleicht sogar zum Verkauf vorbereiten. Aber eins nach dem anderen…

Zero Waste bei DIY-Kleidung

Zunächst ist es wichtig, dass du dir im Vorfeld gründlich Gedanken darüber machst, wie dein perfektes DIY-Kleidungsstück aussehen sollte. Wenn du dir unsicher bist, ob die jeweilige Idee auch in die Tat umgesetzt werden kann, empfiehlt sich ein Testlauf, bevor du dich an das eigentliche Objekt deiner kreativen Schaffenskraft machst. Denn obwohl Do-it-yourself nicht darauf aus ist, Müll zu produzieren, ist es nicht ausgeschlossen, dass man sich bei der ein oder anderen Sache einmal verschätzt. Nachhaltig wäre das trotz bester Absichten nicht. Allerdings können zum Ausprobieren Gegenstände herangezogen werden, die sowieso entsorgt worden wären. So kannst du sicherstellen, dass die Anfertigung deiner DIY-Kleidung nachhaltig bleibt.  

Die richtige Auswahl der Stoffe

Neben einer ausgeklügelten, kreativen Idee, solltest du unbedingt auf deine Materialien achten. Ein Ursprung aus nachhaltigem Anbau, wie zum Beispiel bei Bio-Baumwolle, die einer ökologischen Landwirtschaft entstammt oder aber naturbelassene Stoffe, dazu zählt unter anderem Leinen, sind immer eine gute Idee. Häufig sind auf den jeweiligen Materialien entsprechende Gütesiegel angebracht, die detailliert Auskunft über die Herkunft und Verarbeitung geben. Idealerweise wurden die Stoffe lokal vor Ort oder in kleinen Gemeinden produziert.

Eine Alternative, die einerseits sehr umweltfreundlich und andererseits extrem günstig ist, stellt die Verwertung von Stoffresten dar. Diese werden meist einfach weggeworfen, weshalb man sie preiswert kaufen kann, wenn du sie nicht sogar schon Zuhause hast. Ein zu heiß gewaschener Pullover, der jetzt höchstens noch einer Puppe passen würde, wird so Teil deiner nachhaltigen DIY-Kleidungsstücke. Vielleicht möchtest du dich aber auch an recycelten Materialien versuchen? Neben den klassischen wiederverwerteten Stoffen könntest du dich zum Beispiel für einen Anhänger aus ehemaligen Magazinen entscheiden: Die Auswahl ist nahezu grenzenlos, wobei du natürlich hier ebenso ein Auge auf die Herstellungsbedingungen haben solltest. Mit Produkten aus fairem Handel ist deine DIY-Kleidung sowohl ökologisch als auch sozial nachhaltig. 

Dem Kleidungsstück eine individuelle Note geben

Auch im Fall von nachhaltigen Kleidungsstücken zeigen diese einen Teil der Persönlichkeit des jeweiligen Trägers. Versuche den Aspekt zu finden, bei dem es innerlich „Klick“ macht und du ein Gefühl von Zugehörigkeit verspürst. Das richtige Ambiente kann dir dabei helfen, kreativen Geistesblitzen Raum zu geben. Ob mit Freunden oder alleine, im Garten oder am Küchentisch: Der Ort, wo man die besten Ideen hat, ist individuell verschieden und kann nur von dir herausgefunden werden. Sobald du es dir dort gemütlich gemacht hast, lohnt es sich, deine Entwürfe und nachhaltigen Materialien für deine DIY-Kleidung vor dir auszubreiten. Lasse sie einfach auf dich wirken oder rede mit anderen darüber.

Eventuell ergibt sich die persönliche Note aber vielleicht erst, wenn dein ökologisches Kleidungsstück schon fertig ist. Daher sollte man nach einer gewissen Zeit mit der Anfertigung beginnen und darauf vertrauen, dass sich dieser Punkt von alleine regelt. Denn DIY-Kleidung soll nicht nur nachhaltig sein, sondern vor allem Freude bereiten. 

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. Ich Nähe ab und an für meine Kinder und mich Kleidung selbst. Allerdings muss ich schon sagen, dass es definitiv viel viel teurer ist als fertige Kleidung zu kaufen.
    Ich mache das nun nur noch bei Sonderwünschen die es nicht zu kaufen gibt.
    Man weiß oft auch nicht wo der Stoff herkommt oder produziert wurde.
    Alles Mist.
    Aber Socken stricke ich IMMER selbst. Da ich die Wolle dafür selbst verkaufe, weiß ich da auch ganz genau woher sie kommt

  2. Chessy

    Ich finde es ganz gut mit der persönliche Note, ist auf alle Fälle mal wert, darüber nachzudenken

    1. Mary Oh

      Finde ich auch Chessy, habe ich auch oft versucht umzusetzen. Ich bin nur leider oftmals ziemlich unkreativ. Vielleicht ändert sich das ja demnächst

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