Fit und Draußen – Sport im Sommer

JosephBlog

Sport im Sommer Trendraider

Die Tage werden zwar schon wieder kürzer, sind allerdings immer noch lang genug um sich an der frischen Luft auszupowern. Ob Joggen, Fahrrad- oder Wandertouren, wir haben ein paar Anregungen für dein Sportprogramm im Sommer gesammelt. Schließlich gibt es wenig Schöneres als ein gutes Gefühl und schwere Beine nach einem tollen Workout im Freien. 

Umsonst und draußen

Gerade im Sommer gibt es unzählige Möglichkeiten sich an der frischen Luft auszupowern. Warum nicht mal das Rad aus der Garage oder die Wanderschuhe aus dem Keller holen und eine kleine Tour unternehmen? Mit kostenlosen Apps lassen sich nicht nur Touren planen, sondern auch speichern und teilen. So findest du leicht die Top-Routen in deiner Region. Vielleicht lernst du ja sogar neue Ecken in deiner Umgebung kennen. Oder darf es eine Runde Tischtennis sein? Hier findest du (fast) alle öffentlich zugänglichen Tischtennisplatten in Deutschland. Was für dich das Richtige ist, musst du selber entscheiden, doch dazu später mehr.

Wer im Sommer Sport betreibt, sollte jedoch auf einige Dinge achten: Durch die hohe Temperatur muss dein Körper mehr leisten, daher solltest du gut auf ihn hören. Lieber im Schatten trainieren und bei Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen das Training abbrechen. Außerdem solltest du dich vor der stärkeren Sonneneinstrahlung schützen. Achte auf Sonnencreme und die richtige Kleidung, dann steht deinem persönlichen Fitnessprogramm unter freiem Himmel nichts mehr im Wege.

Finde deinen Sport

Slacklining Sport im Sommer Trendraider

Beim Slacklinen balanciert man über ein spezielles, straff gespanntes Band. Anfänger üben erstmal knapp über dem Boden.

Nicht jeder geht gerne joggen, stemmt Gewichte oder fährt gerne Rad. Wem Ausdauersport zu eintönig ist, kann es vielleicht mit Teamsportarten wie Fussball oder Handball versuchen. Doch auch ein Blick über den Tellerrand kann sich lohnen: Ob Slacklining, Discgolf oder Acro Yoga, viele tolle Sportarten haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Probiere viel aus! Viele Vereine oder Fitnessstudios bieten kostenlose Probetrainings an. Vielleicht gibt es auch jemandem in deinem Bekannten- oder Freundeskreis, der einen Sport betreibt, der dich schon immer fasziniert hat. Frag doch mal, ob die nicht mal für ein Schnuppertraining mitkommen darfst. Die Erfahrung zeigt, dass man „seinen“ Sport nur finden muss. Die Motivation kommt dann von ganz alleine.

Einzelkämpfer oder Teamplayer?

Nun, auch hier gibt es keine klaren Empfehlungen, sondern höchstens Ratschläge. Du trainierst am liebsten allein und andere Menschen sind für dich eher Störfaktor als Bereicherung? Du kannst wunderbar abschalten wenn du alleine durch die Felder joggst? Dann ist ein Verein die falsche Adresse. Wenn du sehr selbstdiszipliniert bist und dich auch alleine zum Sport motivieren kannst, dann solltest du so weitermachen. Bei vielen Sportarten ist man allerdings auf ein Team angewiesen und wird um einen Verein nicht herumkommen. Doch ein Verein hat auch Vorzüge: Durch feste Trainings- und Spielzeiten entstehen Verpflichtungen, da das Team natürlich auf dich angewiesen ist. Dafür werden sportliche Werte wie Fairplay und Teamgeist gelebt. Und wer weiß, vielleicht lernst du beim gemeinsamen Grillen nach dem Mannschaftsspiel sogar neue Freunde kennen?

Finde Gleichgesinnte

Die meisten Dinge im Leben machen zu zweit einfach mehr Spaß. Selbst in der Egoschmiede Fitnessstudio trifft man oft auf Trainingsduos, die sich im Wechsel an den Geräten abmühen und sich gegenseitig korrigieren und motivieren. Frag doch mal in deinem Freundeskreis wer Lust hat mit dir zu trainieren oder etwas Neues auszuprobieren. Sicherlich findest du jemanden, der für eine Radtour, eine Runde joggen oder einen Klettertrip zu begeistern ist. Oder hast du jemandem im Freundeskreis, der einen Sport betreibt, den du schon immer mal ausprobieren wolltest? Frag doch mal, ob du nicht mal mitkommen kannst. So erweiterst du nicht nur deinen Horizont, sondern findest vielleicht sogar deine neue Lieblingssportart!

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Es muss ja nicht gleich die Tour de France sein. Auch eine lockere Fahrradtour ist ein guter Ausgleich im Sommer.

Langsam anfangen – stetig steigern

Wenn du länger keinen Sport getrieben hast und gerade wieder anfängst, solltest du nicht allzu viel erwarten. Beginne mit leichten Übungen und kurzen Trainingseinheiten. Du wirst merken, dass du dich sehr schnell steigerst und zu längeren Etappen und schwereren Übungen übergehen kannst. Häufig liest man, dass gerade Personen über 35 vor dem Sport einen Arzt aufsuchen sollten um sich ihre Sporttauglichkeit bescheinigen zu lassen. Oftmals ist dadurch die Hemmschwelle überhaupt mal anzufangen sehr hoch. Solange du keine Krankheiten hast oder dich körperlich unwohl fühlst, sollten leichte Sporteinheiten jedoch auch ohne ärztlichen Check-Up drin sein. Schließlich geht es ja darum anzufangen und nicht um Leistungssport auf Top-Niveau. Gerade bei Sportanfängern gilt übrigens die Devise: „Lieber länger und locker, als kurz und heftig“. Wer auf den Geschmack gekommen ist und mit intensivem Training beginnt, sollte davor zur Sicherheit dennoch einen Arzt konsultieren.

Was willst du erreichen?

Diese Frage sollte sich jeder stellen, der Sport betreibt. Eine falsche Antwort gibt es dabei jedoch nicht. Ob du auf einen Marathon trainierst, dich einfach nur fit halten, ein paar Kilo verlieren oder einen knackigeren Po bekommen möchtest – Gründe für Sport gibt es genug. Allerdings solltest du dir ein realistisches Ziel setzen um dich weiterhin zu motivieren. Zu hohe Erwartungen enden nämlich meist mit Frust und im schlimmsten Fall mit Verletzungen. Wer mit Mitte 20 das erste Mal einen Tennisschläger in der Hand hält, wird sicher keine Grand Slam-Titel mehr einfahren, das sollte man sich bewusst machen. Doch darum soll es hier auch gar nicht gehen. Sport hat immer positive Effekte, hält fit, gesund und baut Stress ab – führt man sich dies regelmäßig vor Augen kommt die Motivation von ganz allein. Doch auch wer auf größere Ziele hintrainiert sollte sich kleine Zwischenziele setzen um sich selber zu motivieren und das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Achte auf deine Ernährung

Stell dir deinen Körper als Auto vor. Ohne den richtigen Treibstoff wirst du nicht weit kommen. Ähnlich verhält es sich mit Sport und Ernährung. Wer Sport macht, will sich fit halten, seine Leistungsfähigkeit steigern – und manchmal auch sein Gewicht unter Kontrolle halten. Selbst wenn es bei Hobbysportlern nicht um neue Weltrekorde geht, solltest du Wert auf die richtige Ernährung legen. Schließlich leistet dein Körper mehr, wenn er optimal mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgt ist. Ideal ist eine kohlenhydratbetonte Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Fette sollten ungefähr maximal 30 Prozent der Gesamtenergieaufnahme ausmachen. Im Grund reicht also schon eine normale, ausgewogene Ernährung, weiß auch Internist, Sportmediziner und Olympiaarzt Dr. Karlheinz Zeilberger: „Im Grunde machen Sie bei einer normalen, ausgewogenen Ernährung bereits alles richtig.“

Nahrungsergänzung – ja oder nein?

Sport im Sommer Trendraider

Gerade im Sommer sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Isotonische Getränke unterstützen die Flüssigkeitsaufnahmen.

Profisportler müssen strikte Ernährungspläne einhalten um ihr Niveau zu halten. Dabei steht ihnen oftmals ein Team aus Ernährungsberatern und Sportwissenschaftlern zur Seite. Doch auch für Hobbyathleten können sich Nahrungsergänzungsmitteln lohnen. Im Regelfall ist zwar eine ausgewogene Ernährung ausreichend, allerdings können bestimmte Mittel das Training unterstützen. Wer beispielsweise Muskeln aufbauen möchte, hat einen erhöhten Bedarf an Proteinen. Um dies zu erreichen, kann man heutzutage getrost auf kiloweise Hühnerbrüste oder Hülsenfrüchte verzichten. Die Alternative kommt in Pulverform: Spezielle Mittel lassen sich leicht in den Alltag integrieren und gewährleisten eine optimale Nährstoffversorgung. Besonders im Sommer sollten zudem isotonische Getränke in Erwägung gezogen werden. Isotonische Getränke weisen eine ähnliche Mineralstoffkonzentration wie das menschliche Blut auf und können so einfacher aufgenommen werden. Gerade bei starkem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, können die körpereigenen Wasserspeicher so schnell wieder aufgefüllt und die Leistungsfähigkeit gehalten werden.

Möglichkeiten um sich fit zu halten gibt es viele. Wir wollen von dir wissen, wie und warum du Sport betreibst. Was sind deine Erfahrungen? Hast du Tipps, die du mit anderen teilen möchtest? Dann schreib es doch einfach in die Kommentare.

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