Wohnen und leben: Einrichtungstrends 2019

LeneBlog17 Kommentare

Die Wohnung und das Haus, aber auch der Garten oder die Ferienwohnung sind Orte, an denen man sich einfach wohlfühlen möchte, daher ist die richtige und individuelle Einrichtung sehr wichtig. In diesem Jahr liegen natürliche Materialien, nachhaltig hergestellte Dekorationsgegenstände, aber auch ungewöhnlich bunte Farben im Trend. Den folgenden Möbel- und Farbtrends sollten daher genaue Betrachtung geschenkt werden!

Nachhaltigkeit gewinnt

Einer der wichtigsten Möbeltrends 2019 ist die Nachhaltigkeit. Was bisher vor allem Schlagwort für Marketingexperten war, wird nun zu einem Konzept, mit dem Menschen sich identifizieren. „Fridays for Future“ dominiert die News und den öffentlichen Diskurs, alles wird grüner und umweltbewusster. Diese Linie zieht sich auch durch die Inneneinrichtung. Weg von auf Masse produzierten Accessoires und hin zu beständigem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. So schön tropische Hölzer auch sind, für die Einrichtungstrends 2019 dürfen auch einheimische Holzarten verwendet werden.

Möbel aus Echtholz bleiben viele Jahre so schön wie am ersten Tag und können bei der nächsten Renovierung einfach neu lackiert werden, um sich Trends anzupassen. Natürliche Holzfarben wie Eiche und Buche eignen sich hervorragend dazu, mit bunten Tönen gemischt zu werden. Und etwas Unperfektheit, wie wir sie in Holzmaserungen und Schnitzarbeiten finden, ist ohnehin ziemlich angesagt. Bei pharao24 lassen sich viele Farbideen finden. Dort kann man auch direkt unter der Kategorie „Braune Möbel“ eine große Auswahl an verschiedenen  Möbeln aus Echtholz oder im Holz-Look finden.

Unperfekte Details

Die Natur ist nicht perfekt und selten symmetrisch und durchgängig schön. Darum liegen bei Dekorationen und Mustern in diesem Jahr Dinge im Trend, die den ein oder anderen kleinen Makel haben. Das trifft sich hervorragend damit, dass viele mode- und einrichtungsbewusste Menschen heute lieber in Kleinanzeigen und Auktionen kaufen, als Neuware zu erwerben. Der kleine Makel im Muster oder der Oberfläche wird zu einer geschätzten Besonderheit, die immer wieder angesehen werden möchte.

Accessoires dürfen in diesem Jahr gern auch handgemacht sein. Ein Weidenkorb, eine Designervase, ein alter, neu gestrichener Bilderrahmen vom Flohmarkt oder ein handbesticktes Kissen machen den Unterschied zwischen Musterhaus und Zuhause. Besonders Ethnokunst sticht aus der Masse der Dekorationen hervor. Kombiniert mit einfarbigen Wänden, Parkett und pastellfarbenen Bezügen wirkt Ethnokunst auch selten, als seien die 1960er Jahre zurück.

Flower-Power mit Maß

Zudem schaffen auch Blumen in diesem Jahr ihr großes Comeback. Genau wie das Kleid mit den großen Blumenmustern nicht mehr im Schrank verstecken werden muss, kann nun Blumen auch in der Wohnung Raum geben werden. Wenn Blumen und Pflanzenmuster begeistern, ist es vielleicht Zeit für einen Bereich mit blumig bunter Mustertapete oder einen bunten Überwurf für die Couch. Auch hier gilt: Akzente setzen statt einem unangenehm blumigen Gesamtbild. Oft wirkt schon ein schön präsentierter Strauß Wunder.

Samt statt Leder

In den Bereich der Nachhaltigkeit zählen nicht nur regional produzierte, fair hergestellte Möbel aus Holz, sondern auch die Frage nach den Bezügen. Echtleder kaufen heute die wenigsten umweltbewussten Menschen neu. Stattdessen kommt der Samt langsam wieder in Mode. Nicht umsonst sprechen wir von samtweichen Couchbezügen, Samt fühlt sich einfach gut an auf der Haut. In diesem Jahr ist er wieder überall, vor allem findet man ihn in Naturtönen und besonders bunten Mustern.

Möchtest man das perfekte Möbelstück finden, lohnt sich ein Blick in kleine Manufakturen oder hin zu Designern, die Unikate aus zertifizierten Materialien herstellen. Die angesagtesten Stücke in diesem Jahr sind definitiv solche, die nicht nur bis zur nächsten Saison halten.

Trends muss man teilen...

17 Kommentare bei “Wohnen und leben: Einrichtungstrends 2019”

  1. Mit Trends im Bereich „Einrichtung“ kann ich noch weniger anfangen als mit jenen im Bereich „Mode“ (die einem ja permanent vorgesetzt werden)🙄

    Da habe ich gar keine Lust, dem ganzen letztlich „hinterherzurennen“…

    1. Hobbit

      Stimmt. Vor Jahren war das so schlimm, da musst die Gardine zur Tischdecke passen und das zum Tisch und Stühle und das zur Wohnwand und Sofa … ich weiss noch meine Mom dann immer „Kind du kannst doch diese Vase nicht auf den Couchtisch stellen, das passt nicht zusammen …. dein Couchtisch passt sowieso nicht zum Laminat …“ … das fand ich soooo schrecklich

    2. Hoffile

      Gute Einstellung. Jeder sollte seine Wohnung einrichten wie es Ihm gefällt und ganze ehrlich jeder hat ein anderen Geschmack. Man sollte halt jeden seine Entscheidung respektieren.
      Ich für mein teil habe im Schlafzimmer ein richtiges Eishockey Tor stehen. Ist eig auch nicht typisch aber hey … mir gefällt es!! :D

  2. Also ich lasse mich gern von Trends inspirieren und verändere gern mal das ein oder andere Möbel entsprechend, bleibe aber meinem Stil im Großen und Ganzen treu :)

  3. Spoonybaby

    Wir haben schon seit Ewigkeiten die gleichen Möbel, ich liebe mein altes Ostfriesensofa, soll aber mal neu beszogen werden und mein altes Küchenbuffet. Habe gestern meine fast 30 Jahre alten Nachtschränkchen passend zum neuen Bett gestrichen. Ich mag auch keine Trends und kaufe neues, wenn das alte kaputt ist, wie eine neue Couch mit Tisch im letzten Jahr und dieses Jahr ein Boxspringbett wg des Rückens, das alte hat auch ewig gehalten.
    Mein Mann hat einen Arbeitskollegen, dessen Frau muss immer die neuesten Sachen haben, denn die Nachbarn haben ja auch was neues bekommen :-((( Sowas kann ich nicht verstehen, ich kaufe Sachen die MIR gefallen und nicht für andere Leute.

    1. Hobbit

      Ooooh jaaaa, Ostfriesensofas sind der Hammer … und Hörn-Sessel auch :-) …. hier bei uns in Ostfriesland noch in vielen Haushalten Bestandteil, zumindest in den Häusern, wie es in Wohnungen aussieht, weiss ich gar nicht so genau … da hat man möglicherweise ja nicht immer so viel Platz.
      In meiner Familie werden Holzschränke/Holzküchenbuffets und Holzkommoden von Omma und Oppa liebevoll restauriert und aufgearbeitet. Wir mögen solch tolle Objekte nicht wegwerfen, und wenn sie aufgearbeitet wurden, dann hat man nicht nur einen Erinnerungswert, sondern auch ein tolles individuelles Möbelstück. Unser neues Projekt: eine uralte Pendeluhr in so einem Echtholzkasten. Sie ist leider kaputt und kann wohl nicht repariert werden … da haben wir überlegt, ein tolles Regal mit Glastüre draus zu machen. Ich bin gespannt auf das Endergebnis :-)

  4. Hoffile

    In Sachen Trends hab ich noch nie mitgemacht und werde ich auch nicht. Ich bin da eigen,
    Was jeder hat will ich immer nicht! :D

    Ich mag auch Holz total.
    Ich Liebe ja IKEA … das ist alles erschwinglich und leicht zusammenbauen ( zm für Frauen – jeder Mann verzweifelt in meinem Umfeld bei aufbauen! :P ). Bei mir halten die Artikel Jahre die ich bei Ikea Kaufe! (=

    Ich hab auch dieses Motto wenn ich Möbel von ALT ZU NEU machen > Perfekt unperfekt.

    1. Ich liebe auch Ikea. Das Aufbauen finde ich auch immer einfach, schaue auch in die Anleitung. Manche Männer schauen da nicht rein und verzweifeln ;-)

      1. Hoffile

        Ich hatte auch schon die variante das Männer zwar die Anleitung sich angeschaut haben aber es trotzdem nicht geklappt hat. :D Mein Freund ist einer von Ihnen und es ärgert Ihn immer wenn ich es dann aufbaue. ^^

        Schön, das ich nicht alleine bin mit dieser Ikea Meinung. (:

  5. Hobbit

    Ich bevorzuge auch Holz in allen möglichen Lebenslagen, was mir aber niemals in die „Tüte“ kommt, ist Tropenholz.
    Die Identifizierung mit „Friday for Future“ bezweifle ich stark. Wie kann es sein, dass Schüler nur dann freitags demonstrieren, wenn Unterricht sonst wäre, nicht aber an Feiertags- oder Ferien Freitagen? Und wie kann es sein, dass eine Person, die Friday for Future ins Leben gerufen hat, nun zum Vielflieger wird, um irgendwo einen 5 minuten Vortrag zu halten. Sehr nachhaltig … Respekt (Ironie off). Aber muss ja jeder selbst für sich entscheiden, was er von irgendwelchen Bewegungen hält.

    1. Hoffile

      Ich hätte auch früher alles lieber gemacht als Physik. :D Aber ich geh davon aus das jeder Schüler lieber Demonstrieren tut als in der Schule zuhocken und zu lernen.

    2. Ich habe mit Fridays for Future andere Erfahrungen gemacht. Hier wird das hauptsächlich von Studenten und Doktoranden organisiert, bzw sie stellen einen Großteil der Teilnehmer dar. Die Dozenten interessiert das herzlich wenig, ob Studenten in der Vorlesung erscheinen und Doktoranden werden nicht nach anwesender Zeit bezahlt. Was ich damit sagen will: all diese Leute brauchen die Demonstration nicht als Ausrede für irgendwas. Sie machen es, weil sie davon überzeugt sind und dadurch tatsächlich mal etwas bewegt werden kann. Sicherlich gibt es Schüler, die da nur mitmachen, weil das gerade cool ist. Nach meiner Erfahrung sind das aber eher vereinzelte “schwarze Schafe“. Find das immer wieder schade, dass solche Leute dann vorgeschoben werden, um das ganze als Schwachsinn abzutun. Ist ungefähr das gleiche Niveau wie zu sagen alle Ausländer sind kriminell, XY hat nämlich einen Bekannten, der hat mal….

      1. Hobbit

        MG, also ich habe das nicht als Schwachsinn abgetan, geschweige denn ein paar schwarze Schafe vorgeschoben. Es mag sein, dass das in Studentenkreisen ganz anders aussieht, das kann ich nicht beurteilen, aber du berichtest da ja einen positiven Trend.
        Ich habe lediglich geschrieben das ich das Friday for Future bezweifele und eher Schüler benannt (wusste gar nicht dass auch Studenten da mitmachen). Hier bei uns sind es nicht nur ein paar schwarze Schafe, hier konnte man beobachten, dass Freitags die halbe Schule leer war und die Schüler sind zu der besagten Demo versammelten, da war der komplette Platz voll. An den Freitagen in den Ferien/Feiertagen standen auf dem Platz maximal 25-30 Schüler. Es ist nur eine Beobachtung, mag ja sein, dass es in den Großstädten anders ist.

      2. Hoffile

        MG, dieses Fridays for Future läuft anscheinend überall anders ab. Keiner hat dieses Projekt als Schwachsinn bezeichnet. Hobbit hat nur seine Erfahrungen geteilt bzw Meinung geteilt.
        Ich muss aber auch ehrlich sein und sagen das in Leipzig die meisten Schulen bestimmt sehr Leer wären wenn alle die Möglichkeit hätte da teilzunehmen bzw wenn die Schüler von diesem Projekt wüssten. Ich wäre früher auch nicht anders gewesen und darum schrieb ich es ja auch so. (:

  6. Den letzten Satz finde ich schön….Die angesagtesten Stücke in diesem Jahr sind definitiv solche, die nicht nur bis zur nächsten Saison halten. Mich stört an solchen Artikeln immer, vor allem wenn es dabei um Nachhaltigkeit geht, dass momentane Modetrends aufgezeigt werden. Trends können aber nie nachhaltig sein, da sie schnell nicht mehr aktuell sind. Und dann? Soll man dann alles wegschmeißen und neu einrichten? So ziemlich das wenig nachhaltigste, was man überhaupt tun kann. Ich bin da lieber Fan von zeitlosem. Ich kaufe Dinge nur, wenn ich weiß dass sie mir lange halten werden und ich sie auch noch in einigen Jahren schön finde und nicht weil das gerade in ist. Das spart nicht nur viel Geld, sondern damit tut man der Umwelt wirklich was gutes.

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