Der Weltvegantag 2017

in Magazin, Trends & Tipps von Lea.rz59 Kommentare

Am 1. November ist wieder Weltvegantag. Für manche nur eine Ernährungsform, ist der Veganismus für andere viel mehr als das: eine Lebenseinstellung. Darüber zu informieren, auzuklären und damit ein tieferes Verständnis für die vegane Lebensweise zu schaffen ist das Ziel des Weltvegantages.

Der Veganismus hat in den letzten Jahren immer mehr Zustimmung gewonnen und erfreut sich einer immer größereren Verbreitung. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Ernährung selbst, sonder vor allem darum, wie man mit seinem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf die Umwelt beeinflusst. Neben Zustimmung ernten Veganer aber auch viel Kritik. Viele Nicht-Veganer sind von ihnen genervt und kritisieren ihre Lebensweise. Man spricht sogar von einer “Vegephobie”.

Was ist Veganismus?

Im Wörterbuch wird der Veganismus als “Vegetarismus, der auch auf Eier und Milchprodukte verzichtet” bezeichnet. Diese Definition wird einer veganen Lebensweise aber nicht gerecht. Zwar steht die Ernährung als Merkmal im Vordergrund und wirkt zunächst am offensichtlichsten, der Veganismus geht jedoch weit darüber hinaus. Um dies zu erklären, muss man sich vor allem den Weg der Lebensmittel anschauen, den sie bis ins Supermarktregal hinter sich gelegt haben. Dazu ein Beispiel: Damit Kühe überhaupt erst Milch produzieren, müssen sie stetig Kälber zu Welt bringen – das ist nicht anders als beim Menschen. Die Kälber sind dann teilweise mehr oder weniger “Abfallprodukt” und werden geschlachtet. Ähnlich ist es bei der “Produktion” von Eiern. Veganismus ist somit eine Ernährungsform, die auf Tierleiden jeglicher Art verzichten möchte. Deshalb achten Veganer häufig auch bei Kleidung und sonstigen Gegenständen des Alltags auf den Verzicht tierischer Rohstoffe, wie beispielsweise Leder.

Veganismus und Umweltschutz

Ein weiteres Argument, was viele Menschen nicht wissen und das für vegane Ernährung spricht, ist ihre Umweltverträglichkeit. Die Produktion tierischer Produkte – sowohl von Fleisch als auch von Milchprodukten – benötigt deutlich mehr Fläche als die Herstellung pflanzlicher Produkte. Im Hinblick auf die wachsende Welbevölkerung sind die gravierenden Umweltfolgen einer intensiven Landwirtschaft global nicht von der Hand zu weisen.

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Vegephobie

Der Begriff “Vegephobie” ist noch relativ neu und noch nicht sehr verbreitet. Erstmals kam er bei der französischen “Veggie Pride Demonstration”, die im letzten Jahr zum ersten Mal stattgefunden hat, zum Tragen. Zusammengesetzt aus den Begriffen “vegan” und “Phobia” beschreibt er die Angst vorm Veganismus und Vegetarismus. In Folge von Kritik durch Nicht-Veganer an der veganen Lebensweise, die teilweise schon Formen von Diskriminierung annimmt, wurde der Begriff entwickelt.

Solch einer “Phobie” und dem Missverständnis gegenüber Veganern wollen am Weltvegantag unterschiedlichste Aktionen entgegengewirken. Letztlich sollte zwar jeder für sich selbst entscheiden, welche Ernährungsform für ihn die beste ist. Dennoch ist es wichtig gegenseitiges Verständnis sowie Bewusstsein über Auswirkungen des eigenen Handelns zu schaffen.

Auch wir von TrendRaider unterstützden die Idee einer nachhaltigen und bewussten Lebensweise. Das spiegelt sich monatlich in der Auswahl der Produkte für unsere TrendBox wieder. Die gibt es inzwischen sogar in komplet vegan!

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. Jeder so wie er möchte, finde ich. Klar ist es toll, wenn man bio, regional und nachhaltig kauft, trotzdem sollte man anderen Menschen seinen Lebensstil nicht dogmatisch aufzwingen wollen. Gerade wenn man beobachtet, wie schnell sich Ernährungstrends ändern. Lieber auf den eigenen Körper hören, der weiß eigentlich, was gut für einen ist.

    1. Ich höre dank meines Crohns immer auf meinen Körper und der sagt leider oft genug: “Obst und Gemüse bäh!” ;-) Aber manchmal machen wir ‘nen Deal mit gekochten Lebensmitteln ohne Kern und Schale o.ä.

  2. kimpoldi

    Ja, bewusst essen ist das Wichtigste, wenn man dann noch ab und an einige LM hinterfragt, ist man auf dem richtigen Weg.

  3. MelliG Gast

    Danke, mich auch. ?
    Zumal meine Tochter es nicht mag und ich es dadurch nur mit meinem Mann teilen muss.

  4. MelliG Gast

    Dieses Vorurteil ist schon wirklich hartnäckig.
    Meine Eltern sind aus diesem Grund auch sehr schwer davon zu überzeugen sich etwas gesünder zu ernähren.
    Klar, Bioprodukte kosten schon etwas mehr und fairtrade-Produkte auch. Aber dafür und da spreche ich für meine eigene Familie, kaufen wir viel bewusster und auch weniger ein. Es gibt eben nicht mehr Essen auf Masse, weil es billig ist. Es gibt qualitativ hochwertige Produkte in normalen, ausreichenden Mengen.
    Wir schmeißen auch viel weniger weg seit der Umstellung und gehen viel bewusster mit Ressourcen um!

    Fisch, Eier und Milchprodukte gibt es bei uns schon, aber eben sparsamer dosiert.

    1. Perfekt, wie ihr das macht! :-)
      Ich bin auch überzeugt, dass man nicht viel mehr Geld ausgibt, wenn man bewusst gute Qualität in sinnvollen Mengen erwirbt. Viele Fertigprodukte kommen oft deutlich teurer als wenn man das Essen selbst zubereitet (und da bleibt bei uns dann oft noch was für den nächsten Tag oder für die Gefriertruhe übrig).

  5. MelliG Gast

    Ich finde es so gut, dass ich es pur essen kann. Um auf meinen Eiweißgehalt zu kommen, gibt’s aber etwas dazu.

  6. Außerdem:
    2 eier und
    1 Banane pürieren, mit einem löffel portionieren, in die Pfanne geben und man hat die leckersten pancakes der Welt :)

    1. Und noch etwas, was ich unbedingt ausprobieren muss. Nur zwei Zutaten für leckere Pfannkuchen – kaum zu glauben…

  7. Ich bestreiche die innenseite mit kräuterquark oder kräutersoße, fülle sie dann mit tomate-, mozzarella (+manchmal gurke), pack noch ne schicht streukäse drauf und klappe sie einmal in der mitte zusammen und brate sie noch kurz an beiden seiten schön an.
    Ich liebe dieses Gericht, lecker, schnell und kann man immer anders füllen, bei bedarf. Außerdem sind die Zutaten preiswert.

  8. @PS da hast du recht, meine Mama wirft auch von ihrer Ernte nahezu nie was weg. Was frische Produkte betrifft hat mans auf dem Dorf eindeutig besser.

    Ich bin übrigens im Moment den Quesadillas verfallen. Als ich letztens keine Tortillas mehr hatte, habe ich ein wunderbar einfache und veganes Repezt entdeckt.
    300g Mehl (ich nehme Dinkel)
    150 ml Wasser
    2 TL Salz
    4 EL Öl (ich verwendete Sonnenblumenöl)

    Wie Keksteig einfach dünn ausrollen und ohne Öl in der Pfanne ausbacken.

    1. Das klingt sehr lecker. Werde ich demnächst wohl ‘mal ausprobieren :-)
      Wie füllst du die Quesadillas? Gehen sie leicht zu rollen oder faltet man sie nur einmal in der Mitte? Oder nimmst du sie als “Brot”-Beilage zu einem bestimmten Gericht, so wie z.B. Naan-Brot?
      Danke jedenfalls für das Rezept, Melly! :-)

  9. Ich bin zwar weder Veganer noch Vegetarier, esse aber nur sehr selten Fleisch. Vom Lande kommend ist es bei uns kein Problem Bio-Lebensmittel vom Bauern zu erwerben. Bis vor ein paar Jahren hatten wir für den Eigenbedarf selbst Hühner mit großer Wiese als Auslauf und nun holen wir die Eier von meiner Verwandtschaft, bei der es den Hühnern auch sehr gut geht. Gemüse pflanzen wir weitestgehend selbst an und auch Beerensträucher und Obstbäume haben wir im Garten. Finde das sehr praktisch, verstehe aber, dass das vor allem in Städten nicht überall möglich ist. Wobei man Kräuter, Tomaten, Gurken, etc. ja auch ganz gut auf dem Balkon anpflanzen kann.

    1. Das macht meine Mami auch, mit dem Gemüse meine ich. Es schmeckt so viel besser, als das aus dem Supermarkt. Wir haben leider keinen Garten :(

      1. Da hast du recht. Und wenn ich mir die Beeren-Preise in den Geschäften so ansehe, kommt eigener Anbau deutlich billiger, ist aber halt auch mit Arbeit verbunden.

    2. kimpoldi

      Hühner im Garten wäre genau mein Ding (leider mag die Familie nicht mitziehen)… aber ich esse ohnehin nicht so viele Eier und deshalb bin ich froh, dass dieses Projekt bei einer Bekannten seit Jahren auch einen Sixerpack für uns abwirft ;)

      1. Schön, dass deine Bekannte Eier für euch übrig hat. Die schmecken deutlich besser als aus dem Supermarkt.

        Das mit dem Teilen und Austauschen wird bei uns im Dorf oder in der Familie sehr rege praktiziert. Hat der eine z.B. einen Birnbaum, gibt er den Nachbarn ein paar Birnen ab, und bekommt dafür dann vielleicht im Herbst einen Kürbis, Nüsse oder Karotten.
        Zudem hab ich das Gefühl, dass man weniger wegschmeißt, wenn man Sachen selber anbaut. Wenn Tomaten, Kräuter, … übrig sind, friert man sie ein, weckt Kirschen ein, kocht Marmelade, etc. Auch nicht mehr “schöne” Äpfel finden Verwendung im Apfelkuchen, im Apfelbrei, in Apfelküchlein, etc. Zwiebeln und Kartoffeln werden bei uns so gelagert, dass sie bis zur Ernte im nächsten Jahr reichen (meistens jedenfalls; also falls sie nicht vorher alle aufgegessen wurden). Ich finde es sehr schade, dass manche Menschen ganze Produkte wegwerfen, wenn nur ein Teil davon nicht mehr so toll ist. Hat ein Salat ein paar welke Blätter, macht man die ab und verwendet den Rest. Ist doch eigentlich gar nicht so schwer :-)

  10. kimpoldi

    mein Kommentar war übrigens auf den ersten Kommi von@melly bezogen… irgendwie ist das hier sehr undurchsichtig…

  11. kimpoldi

    Ja, das ist wirklich schlimm… und mit dieser “Tierhaltung” kann ich auch nicht glücklich werden… deshalb finde ich ja auch, dass Vegetarisch/Vegan kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung ist…

  12. Ich denke auch, übertrieben. Voralem soll jeder doch tun, wie er es für richtig hält.
    Fern ab vom Essen – vielleicht auch mal die Kosmetik und Bekleidungswahl unter die Lupe nehmen und tierversuchsfrei kaufen. Für unsere „Schönheit“ sollte kein Tier leiden.

  13. In meinem Kurs hat eine eine Präsentation zum Thema Veganismus gehalten. Das hat mich teilweise sehr berührt. Die meisten Fleischsachen im Supermarkt sin eh fasrig und nivht mehr genießbar, sodass ich bis auch sehr wenige Ausnahmen darauf verzichte und ich vermisse nichts. Dank meiner (Gott sei dank nicht so stark sichtbaren) Akne eigentlich kein Milcheiweis vertrage, bin ich auf Hafermilch und Haferfrischkäse ungstiegen. Aber auch Mandel und sojamilch schmecken. Bisher bin ich leider nicht vom Käse weggekommen. Richtig schlimm ist trotzdem der Gedanke für mich, wie Milch gewonnen wird. Kuh bekommt Baby, Kalb wird weggenommen. Kuh leider unter Verlust des Babys und dem geringen Raum und wird fast zu tode gemolken :( da wünscht man sich die welt von Heidi und die frische Milch von der Glücklichen Kuh.
    Thema Essen ist in der indutriellen Gesellschaft in der wir Leben leider so unendlich schwer.

  14. um noch mal auf das Thema zurück zu kommen: Vegephobie höre ich auch zum ersten Mal! Jeder hat doch seine Meinung zum Thema Vegan Leben und der ein oder andere übt Kritik oder hinterfragt vielleicht auch nur diese Lebenseinstellung, aber ist das dann gleich “Veganphobie”? Wird da nicht ein Fass aufgemacht?

  15. Ich auch nicht, aber das ist auch nicht wichtig, sondern einfach auf Ernährung per se zu achten. Allgemein weiß man schon, was den Körper ganz gut tut und was nicht

  16. Ich auch nicht, aber das ist auch nicht wichtig, sondern einfach auf Ernährung per se zu achten. Allgemein weiß man schon, was den Körper ganz gut tut und was nicht.

  17. Ich lebe seit über 16 Jahren vegetarisch. Vegan habe ich etwa eine Woche lang ausprobiert, aber das war nichts für mich. Ich fand den Aufwand unverhältnismäßig hoch und mir ging mein Käse schon sehr ab. Da es keine vegetarische TrendRaider-Box gibt, habe ich natürlich die vegane Variante.

      1. kimpoldi

        Ich finde das Buch deshalb so interessant, weil es nur Rezepte ohne Ersatzprodukte enthält… aus aller Welt Essen, das schon immer einfach so vegan war, weil es eben schon immer ohne Tierisches so gemacht wurde. Ich selbst brauche es nicht, da ich mich fast ausschließlich von Gemüse, meinem selbstgemachten Sojaquark udn Joghurt sowie den Eieren von wirklich sehr glücklichen Hühnern ernähre (und Getreide) . Aber mein Freudn isst ja leider wirklich schlimme Sachen, deshalb hatte ich mir überlegt es mir zu kaufen… ist mit 25 Euro halt nicht so günstig und ich hatte deshalb auf Erfahrungswerte (lassen sich die Rezepte leicht verwirklichen…etcpp) gehofft…

  18. MelliG Gast

    Für mich persönlich konnte ich feststellen, dass Fleisch nicht zwingend zu meinen Bedarfen gehört. Vor allem an Schweinefleisch und Huhn komme ich kaum bzw. gar nicht mehr heran.

    Allerdings könnte ich nicht auf Käse verzichten.

    Da meine Familie sehr körperbewusst lebt, beziehen wir unser Eiweiß aus Pflanzen – jedoch nicht aus Soja. Die Verarbeitung von Soja zu Produkten in der Industrie ist mir zu umweltunfreundlich.

  19. kimpoldi

    ach und von diesen Ersatzprodukten halte ich auch nicht viel… außer Tofu, der is ja aber eigentlich ein eigenständiges LM und kein “künstlicher” Mix…

  20. kimpoldi

    Ich lebe seit spätestens meinem 12 Lebensjahr vegetarisch – ich kann mir einfach nicht vorstellen ein Säugetier oder einen Vogel zu essen. Zwischendurch hatte ich aber immer mal Phasen, in denen ich Fisch gegessen habe. Aber auch vegane Phasen, in denen ich komplett auf Tierisches verzichtet habe. Momentan esse ich hauptsächlich vegan, aber auch ab und an Eier von glücklichen Hühneren, die ich persönlich kenne ;) Da mir Sojajoghurt (selbstgemacht) udn Sojamilch besser schmeckt, ist mein Kuhmilchverbrauch zu vernachlässigen- ist dann eher die Notsituation bei Bekannten oder im Restaurant. Kan n aber auch gut sein, dass ich nächstes Jahr in Kroatien wieder jeden Tag ein bisschen Fisch esse… mal schau´n …

  21. Ich habe eine Familie mit drei heranwachsenden Jungs. Da fällt alles extreme aus. Allerdings essen wir sehr bewußt, viel Bio und wenig Fleisch. Allerdings habe ich einen Sohn der überhaupt keine Aufstriche außer süß isst, eigentlich nur Fleisch mag und Gemüse nur roh verzehrt – da fällt es dann doch sehr schwer, vegetarisch zu kochen. Und ich habe schon viel ausprobiert und zwischedurch gibt es auch Gerichte die sogar ihm schmecken . Ganz auf Fleisch verzichten möchte ich persönlich auch nicht da ich gerne mal ein gutes Stück Fleisch esse. Oft vom Bauern oder Schlachter meines Vertrauens.
    Ich respektiere jeden, der sich anders entscheidet – auch meine anderen beiden Söhne haben ihre vegetarischen Phasen die wir dann unterstützen – freue mich aber auch, wenn ich nicht bekehrt werden muss. Ich bin davon überzeugt, im gesunden Mittelmaß ist auch ein Fleischkonsum ok, wir müssen weg von Billig-Produkten und Massentierhaltung und auch wieder zum bewußten Essen. Leider wissen ja viele Kinder heute nicht mehr, was sie überhaupt essen und woher die Lebensmittel stammen – die Milch kommt doch aus dem Supermarkt…

  22. Ich persönlich kenne keinen einzigen Veganer, ein paar Vegetarier, die aber eher die Ausnahme sind. Generell blicke ich gar nicht mehr durch bei den ganzen Trends a la Frutarier, oder Paleo oder wie sie alle heißen. Wenn man auf seinen Körper hört und sonst ein Auge darauf hat, wo das Essen herkommt, sollte das zum überleben reichen ;)

    1. kimpoldi

      ich kenne (unabhängig von meinem Lebensstil) unglaublich viele Vegetarier, aber auch sehr wenige Veganer…

    2. Geht mir persönlich auch so. Kenne keine Vegetarier oder Veganer. Glaube aber auch das wenn es darum geht sich bewusst und gesund zu ernähren, dies auch nicht notwendig ist. Vegan oder vegetarisch zu leben, hat meiner Meinung nach nichts mit einem gesunden Lebensstil zu tun. Das kann ich auch, wenn ich Fleisch esse und bewusst darauf achte, woher es kommt usw.

  23. Oh und was ich auch empfehlen kann, sich in seiner Stadt einen Markt zu suchen. Mit etwas Glück gibts Hühnereier aus glücklicher Produktion und Jahreszeit entsprechendes, ganz frisches Obst und Gemüse.

  24. Ich habe auch die vegane Box, aber ich lebe nicht Vegan.
    Aber auch wie Vilandra, bin ich davon überzeugt, dass der Lebensstil keine außergwöhnlichen finanziellen Mittel benötigt. Zumindest nicht anders als bei „Normalessern“.
    Ich selbst versuche beim Lebensmittelkauf nicht so sehr auf Geld, sondern eher auf Qualität zu achten. Immerhin entscheidet Essen mit über Gesundheit und Lebensgefühl.

    1. Ich glaube das Finanzielle spielt nur dann eine Rolle, wenn man hauptsächlich billig Fleisch kauft. Wenn man jedoch auch beim Fleisch auf Qualität achtet, gibt es sicher keinen Unterschied.

  25. Ich hab die vegane Trend Raider Box! Und ich bin nicht deshalb vegan, weil es gerade „in“ ist, gebe aber zu, dass es mir dieser Trend um einiges leichter macht, bei mir am Land endlich auch eine etwas größere Auswahl an veganen Produkten zu finden. Bisher mußte ich fast ausschließlich auf Onlineshops zurückgreifen, abgesehen natürlich von Obst und Gemüse ;-)

    1. Was sind denn da für andere Sachen drinnen bzw. was war denn mal anderes im Vergleich zur normalen drinnen?

  26. Ich finde persönlich aber auch das vegan sein, gerade einfach nur ein Trend, also das viele Leute es nur machen um “in zu sein” und nicht weil es wirklich dahinter stehen. Mal schauen wie beleibt es ist, wenn der Hype abgenommen hat und wieder was anderes angesagt ist.

      1. Ja klar von denen die es richtig machen. Aber schau doch mal auf den ganzen Internet Plattformen. Wie viele sich da nur so präsentieren weil es gerade Trend ist.
        Ich finde es gut, wenn es Leute aus Überzeugung machen, bezweifle aber das es bei allen so ist.

  27. Ich bin auch kein Veganer und kann es mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen. Mir ist es aber trotzdem wichtig, zu wissen, wo die Produkte herkommen. Daher verzichte ich auf jeden Fall auf alle Billigprodukte, da ich nicht glaube, dass es den Tieren dann gut geht. Außerdem bin ich auch nicht der Typ der jeden Tag Fleisch braucht, Milchprodukte an sich dann aber schon :D

  28. ich find den vegangen Lebensstil gut, schaffs aber nicht und mir fehlen auch finanzielle mittel und das wissen

    1. Juliane, ohne dir nahe treten zu wollen, aber dass vegan zwangsläufig teuer ist, finde ich nicht, das ist leider eines von vielen Vorurteilen. Das dachte ich anfangs auch, ist aber nur der Fall, wenn man sich ausschließlich von Fertiggerichten und Ersatzprodukten ernährt. Fertiggerichte gehen aber auch bei nicht veganem Lebensstil ordentlich ins Geld, und hatte ich vorher schon nie viel verwendet. Aber bezüglich Wissen: ja, da mußte ich mich anfangs ordentlich informieren, da war der Umstieg auf vegetarisch ein Kinderspiel :-D Dann auch viel experimentieren, aber mittlerweile klappt es schon lange ganz gut ;-) Allerdings gehöre ich zu den VeganerInnen, die keinen „bekehren“ wollen, jede/r soll tun, was sie/er für richtig hält. Mein Mann ist übrigens weder vegetarisch, noch vegan…

      1. Also obwohl ich kaum Fertiggerichte verwende, sind meine Lebenshaltungskosten (für Essen, Kleidung etc.) schon um ca. 15% mit der Umstellung gestiegen. Das liegt einerseits daran, dass ich jetzt mehr Bioprodukte kaufe, aber auch daran, dass z.B. die Besteuerung ungünstig ist (z.B. bei Pflanzenmilch vs. Kuhmilch)

  29. Ich bin bekennender Fleischfresser. Bin auf dem Dorf aufgewachsen, mit eigenem Garten und Tierzucht. Und was da hergestellt wurde, schmeckte auch. Ob mit Fleisch oder ohne alles.
    Wenn ich heute im Kühlregal die ganzen veganen Wurstnachahmungen sehe, schön dick in Plastik verpackt, dann weiß ich nicht, ob man damit wirklich so viel Gutes tut. (Natürlich ist auch Nicht-Veganes in Plastik verpackt, aber bei diesen ganzen Rechtfertigungen, warum vegan viel besser ist, wurde wohl nicht an den Verpackungsmüll gedacht.)

  30. Ich bin kein Vegetarier und esse gerne Fleisch, Eier oder Milchprodukte. Allerdings achte ich schon darauf, woher alles kommt bzw. kaufe die Sachen direkt vom Erzeuger. Ist auf dem Land glaub ich einfacher als in der Stadt.

    1. floriaemilia Gast

      Klappt zum Glück mittlerweile auch in der Stadt unkompliziert und ich bin sehr froh darüber, dass ich beispielsweise meine Eier vom Bauern direkt kaufen kann.

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