Der Weltvegantag 2017

in Magazin, Trends & Tipps von Lea.rz

Am 1. November ist wieder Weltvegantag. Für manche nur eine Ernährungsform, ist der Veganismus für andere viel mehr als das: eine Lebenseinstellung. Darüber zu informieren, auzuklären und damit ein tieferes Verständnis für die vegane Lebensweise zu schaffen ist das Ziel des Weltvegantages.

Der Veganismus hat in den letzten Jahren immer mehr Zustimmung gewonnen und erfreut sich einer immer größereren Verbreitung. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Ernährung selbst, sonder vor allem darum, wie man mit seinem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf die Umwelt beeinflusst. Neben Zustimmung ernten Veganer aber auch viel Kritik. Viele Nicht-Veganer sind von ihnen genervt und kritisieren ihre Lebensweise. Man spricht sogar von einer „Vegephobie“.

Was ist Veganismus?

Im Wörterbuch wird der Veganismus als „Vegetarismus, der auch auf Eier und Milchprodukte verzichtet“ bezeichnet. Diese Definition wird einer veganen Lebensweise aber nicht gerecht. Zwar steht die Ernährung als Merkmal im Vordergrund und wirkt zunächst am offensichtlichsten, der Veganismus geht jedoch weit darüber hinaus. Um dies zu erklären, muss man sich vor allem den Weg der Lebensmittel anschauen, den sie bis ins Supermarktregal hinter sich gelegt haben. Dazu ein Beispiel: Damit Kühe überhaupt erst Milch produzieren, müssen sie stetig Kälber zu Welt bringen – das ist nicht anders als beim Menschen. Die Kälber sind dann teilweise mehr oder weniger „Abfallprodukt“ und werden geschlachtet. Ähnlich ist es bei der „Produktion“ von Eiern. Veganismus ist somit eine Ernährungsform, die auf Tierleiden jeglicher Art verzichten möchte. Deshalb achten Veganer häufig auch bei Kleidung und sonstigen Gegenständen des Alltags auf den Verzicht tierischer Rohstoffe, wie beispielsweise Leder.

Veganismus und Umweltschutz

Ein weiteres Argument, was viele Menschen nicht wissen und das für vegane Ernährung spricht, ist ihre Umweltverträglichkeit. Die Produktion tierischer Produkte – sowohl von Fleisch als auch von Milchprodukten – benötigt deutlich mehr Fläche als die Herstellung pflanzlicher Produkte. Im Hinblick auf die wachsende Welbevölkerung sind die gravierenden Umweltfolgen einer intensiven Landwirtschaft global nicht von der Hand zu weisen.

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Vegephobie

Der Begriff „Vegephobie“ ist noch relativ neu und noch nicht sehr verbreitet. Erstmals kam er bei der französischen „Veggie Pride Demonstration“, die im letzten Jahr zum ersten Mal stattgefunden hat, zum Tragen. Zusammengesetzt aus den Begriffen „vegan“ und „Phobia“ beschreibt er die Angst vorm Veganismus und Vegetarismus. In Folge von Kritik durch Nicht-Veganer an der veganen Lebensweise, die teilweise schon Formen von Diskriminierung annimmt, wurde der Begriff entwickelt.

Solch einer „Phobie“ und dem Missverständnis gegenüber Veganern wollen am Weltvegantag unterschiedlichste Aktionen entgegengewirken. Letztlich sollte zwar jeder für sich selbst entscheiden, welche Ernährungsform für ihn die beste ist. Dennoch ist es wichtig gegenseitiges Verständnis sowie Bewusstsein über Auswirkungen des eigenen Handelns zu schaffen.

Auch wir von TrendRaider unterstützden die Idee einer nachhaltigen und bewussten Lebensweise. Das spiegelt sich monatlich in der Auswahl der Produkte für unsere TrendBox wieder. Die gibt es inzwischen sogar in komplet vegan!

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