Pilot Pen – Recycelte Schreibgehäuse

in Design, Marken von Trang12 Kommentare

Knapp über 100 Jahre besteht das japanische Unternehmen Pilot Pen bereits. Allerdings zunächst unter dem Namen Namiki Manufacturing Company. Die Markenbezeichnung Pilot hatten Ryosuke Namiki und Masao Wada schon bei der Gründung 1918 eingeführt. Er bezieht sich nicht auf den Begriff der Luft- sondern der Seefahrt und ist eine Hommage an ihre gemeinsame Leidenschaft: das Meer. Diese Leidenschaft ist heute noch allgegenwärtig und daher ist es auch Teil der Unternehmensphilosophie von Pilot Pen, durch Recycling und den bewussten Umgang mit Ressourcen das Meer zu schützen.

All das, was das Schreiberherz begehrt

Angefangen mit Füllfederhaltern entwickelte das Unternehmen von Namiki und Wada im Laufe der Jahre seine ersten Druckbleistifte, Marker, Kugel- und Gel-Schreiber – All das, was das Schreiberherz begehrt. Dabei wurden auch ausgetüftelte Technologien angewandt, wie die radierbare Tinte des FriXion Ball. Heute ist Pilot Pen der größte Schreibwarenhersteller Japans und der drittgrößte der USA. 

Be green, Reuse and Recycle!

Großunternehmen punkten selten mit nachhaltigen Aspekten, nicht so Pilot Pen. Das Unternehmen bietet ein breites umweltfreundliches Sortiment an, dessen Produkte aus mindestens 50 Prozent recyceltem Kunststoff bestehen. Die Stifte der Begreen Linie, die 2006 eingeführt wurde, setzen sich sogar aus mindestens 70 Prozent recyceltem Kunststoff zusammen. Weiterhin ist ein Großteil der Stifte nachfüllbar, wodurch weniger CO2-Emissionen entstehen. Am Beispiel des Gelstifts G2-7 konnte Pilot Pen feststellen, dass sich die Umweltbelastung durch einmaliges Nachfüllen bereits um 40 Prozent verringert. Bei dreimaligem Minenwechsel liegt der Wert sogar 60 Prozent niedriger als beim Nicht-Nachfüllen. 

Spezialtrupp für die Nachhaltigkeit

Auch in der Produktion versucht das Unternehmen, umweltfreundliche Methoden zu verwirklichen. Daher gibt es bei Pilot Pen speziell für diesen Zweck eine hausinterne QSE-Abteilung (Quality, Safety, Environment), die regelmäßige Kontrollen durchführt. Das Environmental Management System der Firma überprüft, inwiefern sich die eingesetzten Materialien zur Produktion der Stifte auf die Umwelt auswirken und ob eine hohe Umweltverschmutzung dadurch resultiert, um dem frühzeitig vorbeugen zu können. Außerdem wird für die Herstellung der Schreibfabrikate ausschließlich wiederaufbereitetes Wasser verwendet.

Passend zum Thema Ocean Breeze befand sich in der Mai-Box der 2009 gelaunchte Stift Bottle to Pen oder kurz B2P. Der nicht ganz gewöhnliche Kugelschreiber besteht aus gesammelten und recycelten PET Flaschen. Aus einer Flasche, die sonst irgendwo am Strand oder im Meer landen würde, können bis zu drei neue Schreibgehäuse entstehen. Es scheint, als werde das Handeln von Pilot Pen noch immer von der Liebe zur See geleitet.

Produkte

  • Bleistifte & Buntstifte
  • Kugelschreiber
  • Textmarker
  • Fineliner & Filzstifte
  • Marker
  • Tintenroller
  • Gelschreiber
  • Patronen & Minen

Impressionen

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Kommentare

  1. Mary Oh

    Ein Stift ist immer zu gebrauchen. Und einer der noch dazu umweltfreundlich ist, wird noch lieber genutz. Wäre toll wenn sich mehr Schreibwaren Hersteller eine Scheibe davon abschneiden würden.

  2. Mein Freund ist ganz begeistert von diesem Stift🖊️
    Bisher hat er sich sonst oft mit eingetrockneten oder schlecht schreibenden Kulis rumgeärgert. Diese Zeiten sind wohl nun vorbei😉

  3. In der Geschenkebox für eine Freundin war der Kuli auch drin. Eine schöne Idee!

  4. Mir hat der Stift super gefallen. Etwas was man wirklich immer gebrauchen kann. Sehr gut. Gerne wieder sowas geniales

  5. Der Stift war einer der Highlights der Box für mich – er liegt gut in der Hand – schreibt leicht und hatte sogar noch eine Ersatzmine in petto. Dazu aus recycletem Material. Tolles Konzept.

    Und, wenn ich mit etwas schreiben mag, was zum Nachfüllen ist, dann habe ich noch Kolbenfüller und Tinte daheim. ;)

  6. Wenn bei uns ein Kugelschreiber (die sind ja ein beliebtes Werbegeschenk) mal leer ist, tausche ich immer die Mine aus (falls man das Gehäuse öffnen kann).
    Am Schlechtesten schneiden auf jeden Fall diese Einweg-Kugelschreiber aus Plastik (mit dem Deckel über der Mine) ab. Einmal aufgebraucht „bereichern“ die nur noch den Müllberg…

  7. yesterday

    Noch besser wäre nur, könnte man den Stift selbst wiederbefüllen ohne Mienen-Abfall zu haben.

      1. Da bin ich ganz bei dir. Das ist wie du schon sagst weniger Müll als sonst.

  8. tolle Farbe, leichtgängiges schreiben und Ersatzmiene ist auch dabei – was will man mehr :)

  9. antegri

    Schreibt gut und sieht auch gut aus…. ich finde die Idee klasse ,dass der Stift wie die Flasche aussieht aus der er gemacht wurde.

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