Nachhaltig einkaufen: 5 Nachhaltigkeits-Tipps für den Supermarkt

in Magazin von Marit

Gesunde Ernährung und ein aktiver und bewusster Lifestyle liegen voll im Trend. Im Zuge dessen tritt immer öfter in unser Bewusstsein, dass unsere Lebensweise nicht nur für unsere eigene Gesundheit negative Folgen hat. Unser Konsumverhalten wirkt sich auch enorm auf unsere Umwelt aus.

TrendRaider hat für dich 5 ultimative Tipps parat, mit deren Hilfe du im Alltag Stück für Stück deinen Beitrag zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unserem Planeten leisten kannst. Nachhaltig im Supermarkt einkaufen? Mit unseren Tipps tust du dir und dem Planeten etwas Gutes.

Nachhaltigkeits-Tipp 1: Mit Bedacht einkaufen

In Deutschland werden 313 Kilo genießbare Lebensmittel weggeworfen – in der Sekunde! Ein simpler, aber wichtiger Schritt, um diese unfassbare Zahl zu verringen: Schreib dir eine durchdachte Einkaufsliste. Überleg lieber zweimal, ob du ein Produkt zum Beispiel bis zum Verfallsdatum aufbrauchen werdet. Richte dich bei der Planung des Abendessens nach dem, was noch da ist. Oder verschenk doch einfach mal Lebensmittel, die schon länger in deinem Kühlschrank wohnen, rechtzeitig an Freunde.

Nachhaltigkeits-Tipp 2: Auf die eigenen Sinne vertrauen

Ein weiterer Tipp, um Lebensmittel vor der Tonne zu retten: Wenn Produkte in deinem Kühlschrank das Mindesthaltbarkeitsdatum gerade erst überschritten haben, lohnt es sich, sie vor dem Wegwerfen trotzdem noch einmal zu checken. Die allermeisten Produkte sind noch Tage oder sogar Wochen nach dem aufgedruckten Datum absolut in Ordnung und werden völlig grundlos weggeworfen. Sag der Lebensmittelverschwendung den Kampf an und verlass dich auf deinen Geruchs- und Geschmackssinn, statt auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.

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Nachhaltigkeits-Tipp 3: Auf die Herkunft der Produkte achten

Der Klassiker: regional ist immer besser. Produkte aus der eigenen Region sind logischerweise nachhaltiger, ganz einfach weil sie sich den energieaufwändigen Weg quer über die Weltmeere bis in unser Supermarktregal gespart haben. Dazu gehört auch, der Saison entsprechend einzukaufen. Erdbeeren im Winter aus dem Treibhaus müssen einfach nicht sein, auch wenn man theoretisch das gesamte Jahr über Erdbeeren kaufen kann. Zudem solltest du vermehrt oder idealerweise nur noch Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft kaufen. Bio-Lebensmittel sind nicht nur besser für dich und deinen Körper, sie stellen auch die Lebensgrundlage vieler verschiedener Tier- und Pflanzenarten sicher, die beim Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf der Strecke bleiben.

Nachhaltigkeits-Tipp 4: Schluss mit Plastiktüten

Viele Supermärkte haben Plastiktüten entweder mit einem Aufpreis versehen oder sogar ganz abgeschafft. Zurecht! Am allerbesten für die Umwelt ist es, zum Einkaufen immer einen Stoffbeutel in der Tasche parat zu haben. Packe zudem lieber Produkte in den Einkaufswagen, die ohne Plastikverpackung auskommen, wie loses Obst und Gemüse. Mittlerweile gibt es zu etlichen konventionellen Produkten aus Plastik auch nachhaltige Alternativen aus Papier, Glas oder sogar kompostierbaren Materialien.

Nachhaltigkeits-Tipp 5 Verzichte auf den Kassenzettel

Mal ganz ehrlich: Wie oft hast du dir schon den Kassenzettel mitgeben lassen, ohne ihn im Endeffekt tatsächlich zu brauchen? Schließlich landen die kleinen Papierzettel in jedem Winkel unserer Handtaschen oder fluten unser Portemonnaie. Was den wenigsten bewusst ist: an den Bons haften aufgrund ihrer Beschichtung Chemikalien, die nicht nur umwelt-, sondern auch gesundheitsschädlich sind. Daher gehören sie übrigens in den Restmüll, nicht in die Papiertonne – doch am allerbesten verzichtest du auf den Druck der Quittung, wenn du sie nicht unbedingt benötigst.

Trends muss man teilen...