Geld sparen durch plastikfreie Produkte

Geld sparen durch plastikfreie Produkte

in Magazin, Trends & Tipps von Trang

Die Welt versinkt in Plastikmüll. Noch immer werden etliche Alltagsprodukte in Plastik gehüllt. Dabei ist längst bekannt, dass das langlebige Material den Tieren und der Umwelt erheblich schadet. Der Berliner Christoph Schulz, stellte nach einer Augen öffnenden Reise sein Leben um und versucht seither Müll, und insbesondere Plastik, wo es nur geht zu vermeiden. Im Interview mit dem Focus berichtet er, wie er beim Anblick der Müllberge auf Sri Lanka realisierte, dass ein ernsthaftes Abfallproblem vorliegt und er unbedingt etwas dagegen unternehmen muss. Und das Problem existiert nicht nur dort. Die USA waren noch vor zwei Jahren die größten Müllproduzenten weltweit. Zurück in der Hauptstadt Berlin angekommen, war Schulz voller Tatendrang und gründete das Umweltschutzprojekt „CareElite“. Mithilfe der Organisation engagiert er sich heute gegen übermäßigen Plastikkonsum, indem er Aufklärungsarbeit leistet und umweltfreundliche Alternativen aufzeigt. Mit den folgenden Tipps kannst auch du die Natur durch plastikfreie Produkte entlasten und nebenbei sogar Geld sparen!

Leitungswasser trinken

Dieser Punkt taucht auf ungefähr jeder Tipp-Liste von uns auf, ist aber auch einfach sehr effektiv. Wer Leitungswasser trinkt, vermeidet Plastik und spart dabei Geld. Außerdem läufst du dann nicht der Gefahr, Wasser von Nestlé zu kaufen, welches du aus humanen Gründen unbedingt boykottieren solltest. Durch den einmaligen Erwerb einer schicken Trinkflasche, kannst du überall ganz leicht Leitungswasser auffüllen und musst dir keine Einwegflaschen kaufen.

Putz- und Waschmittel selber machen

Mit nur wenigen Zutaten kannst du deine Putz- und Waschmittel ganz leicht selber anrühren. Dadurch produzierst du nicht nur viel weniger Verpackungsmüll, sondern sparst auch noch Geld. Essig, Natron und Zitronensäure lassen sich leicht besorgen und sind zudem nicht besonders teuer. Bei der eigenen Herstellung deiner Putzmittel verzichtest du nebenbei automatisch auf fragwürdige Inhaltsstoffe, wie Tenside, Erdöl, synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, die sich in den gängigen Saubermachern befinden, von Mikroplastik ganz zu schweigen. Wenn du etwas Starthilfe brauchst, kann dir ein fertig zusammengestelltes Set von Sauberkasten helfen. Die Sets gibt es in verschiedenen Größen und ersparen dir eine Menge Recherche. Wenn du Zeit und Muße dafür hast, kannst du das natürlich auch selbst übernehmen.

Gemüse anbauen

Du hast einen grünen Daumen, oder bist auf der Suche, nach einer meditativen Freizeitbeschäftigung? Wie wäre es dann, wenn du dein eigenes Gemüse anpflanzt? Dazu benötigst du nicht einmal unbedingt einen Garten, viele Sorten wachsen auch auf dem Balkon sehr gut. Zum Beispiel Chilischoten, Tomaten und eigene Kräuter, die im Supermarkt oft großzügig in Plastik eingehüllt sind. Das erfordert zwar Zeit und Muße, jedoch kein Geld. Alternativ kannst du zumindest versuchen, so viel regionales und saisonales Gemüse zu kaufen, wie möglich. Das ist nämlich meistens unverpackt und günstig, aufgrund der hohen Mengen, die während der Saison geerntet werden. Was du auf jeden Fall vermeiden solltest, sind fertig geschnittenes Obst und Gemüse, das in Plastik verpackt ist. Das ist nämlich meistens viel zu überteuert und hält auch nicht besonders lange. Also, nichts wie los! Baue dein eigenes Gemüse an und spare Geld durch plastikfreie Produkte.

Fest statt Flüssig!

Die Vorteile von fester Seife sind mittlerweile bekannt: Sie ist kompakter und lässt sich dadurch besser transportieren, was große Mengen an CO2 einspart. Darüber hinaus ist sie meist plastikfrei verpackt und enthält in der Regel natürliche Zutaten. Preislich kommt es natürlich darauf an, welche Seife du benutzt. Wichtig ist, im Kopf zu behalten, dass teure Seifen nicht unbedingt besser sind als günstige. Vermutlich macht es letztendlich keinen spürbaren Unterschied in Bezug auf deinen Geldbeutel, sehr wohl aber auf dein Verhalten gegenüber der Umwelt. Und das is schließlich das, worauf es ankommt. 

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