Das solltest du über die Behelfsmasken wissen

in Lifestyle, Magazin, Trends & Tipps von Tanja13 Kommentare

Das Thema Behelfsmasken bzw. Communitymasken ist im Moment aufgrund der gegebenen Situation in aller Munde. Diese dienen als Barriere für möglicherweise infektiöse Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Atmen abgesondert werden. Die Regelungen rund um Behelfsmasken hat auch im DIY-Bereich und unter professionellen NäherInnen Wellen geschlagen.

Schutz UND Nachhaltigkeit durch selbstgenähte Masken

Denn besonders selbstgenähte Masken sind eine gute Lösung, um Mund und Nase beim Aufenthalt in der Öffentlichkeit zu bedecken. Es gibt auch Einwegmasken, die dafür genutzt werden können. In Anbetracht der immer noch aktuellen Klimakrise und der Nachhaltigkeits-Debatte liegen die Vorteile einer selbstgenähten Community-Maske auf der Hand. Im Gegensatz zu Einwegmasken können Stoffmasken wiederverwendet werden. Auch optisch machen die selbstgenähten Masken etwas her – mit einem hübschen Stoff können Träger und Trägerinnen auch ohne ein sichtbares Lächeln im Gesicht gute Laune verbreiten. Wie wäre es damit, alte Stoffreste zu verwerten bzw. damit Upcycling zu betreiben?

Wie kann ich eine selbstgenähte Communitymaske reinigen?

Bei der Nutzung und vor allem bei der Wiederverwendung von Stoffmasken ist eine sachgemäße Reinigung sehr wichtig. Denn nur so ist sichergestellt, dass sich nicht erst recht Viren im Gesicht verteilen und eine Ansteckung stattfindet. Für die Reinigung gibt es mehrere alternative Methoden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte etwa empfiehlt, die Maske nach der Nutzung sofort zu waschen oder bis dahin luftdicht in einem Beutel zu verschließen. Bei einer Reinigung der Maske in der Waschmaschine sollte die Waschtemperatur idealerweise 95 Grad betragen, mindestens jedoch 60 Grad. Achtung – nicht mit einem Energiesparprogramm waschen, da dieses oft zu kurz die Temperatur hält. Anschließend muss die Maske vollständig trocknen. Alternativ dazu kann diese auch in einem Kochtopf ausgekocht werden – dabei den Stoff für mindestens fünf Minuten in sprudelnd heißes Wasser legen. Ergänzend können die Community-Masken im Anschluss heiß gebügelt werden. Zur Desinfektion im Backofen sollten die Masken für etwa eine halbe Stunde bei etwa 70-80 Grad Celsius „gebacken“ werden. Achtung – lass deine Maske dabei nie lange aus den Augen, durch unterschiedliche Temperaturen im Ofen könnte der Stoff anbrennen.

Was muss ich beim Verkauf selbstgenähter Masken berücksichtigen?

Beim Verkauf von selbstgenähten Masken gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zum Beispiel ist es empfehlenswert, auf den Begriff „Schutz“ zu verzichten, da sonst die Gefahr einer Abmahnung besteht, da der Begriff in dem Fall irreführend ist und man nicht für den Schutz garantieren kann. Wenn du den Masken das gewisse Extra verleihen willst, kannst du etwa Stoffetiketten selber gestalten​ und diese an die Produkte anbringen. So brauchst du auch hier nicht auf dein Branding zu verzichten.

Fazit zur Nutzung und zum Verkauf selbstgenähter Behelfsmasken

Durch die aktuellen Regelungen werden viele Menschen mit Behelfsmasken in Berührung kommen, dabei gibt es viele unterschiedliche Formen mit und ohne Faltungen. Besonders nachhaltig und umweltfreundlich ist die Nutzung von selbstgenähten Masken aus Stoff. Diese können im Gegensatz zu Einwegmasken nach der richtigen Reinigung problemlos wiederverwendet werden. Außerdem machen sie bei der Wahl eines schönen Stoffes auch optisch mehr her als Einwegmasken – Viel Spaß beim Nähen!

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Kommentare

  1. youarealwaysonmymind

    Im Moment wohne ich in Dänemark und brauche da gar keine Masken – nirgendwo. Schon krass, wie das von Land zu Land so unterschiedlich ist. Ich hoffe wirklich, dass es keine zweite Welle mehr geben wird, kann es mir aber eigentlich schwer vorstellen.
    Ob man je wieder ohne Maske irgendwohin gehen kann? Es ist wirklich eine spannende und krasse Zeit, in der wir gerade stecken..

  2. Ich muss sagen, mittlerweile hat man sich doch sehr daran gewöhnt im Alltag (bspw. beim Einkaufen) eine Maske zu tragen. Das hätte ich anfangs nicht gedacht.
    So ändern sich die Dinge…

  3. Hobbit

    Mir wäre lieber gewesen, wenn ihr den blog post aufgreifen könntet, der um den Punkt Anwendung betrifft, es ist leider echt traurig, dass ein grossteil der menschen nicht in der lage ist, die maske anzulegen bzw aufzusetzen. Die leute überlegen einfach nicht und all die vorsichtsmassnahmen machen dann keinen sinn, ja sogar wird zur gefahr. Deshalb versuche ich vieles zu verbreiten für das thema Anwendung der Maske. Dies hätte ich mir irgendwie eher gleich zu Beginn des Textes vorgestellt bzw gewünscht, leider wurde dazu gar überhaupt nichts geschrieben, das find ich sehr schade.

  4. Sandra

    Als die Maskenpflicht kam, war mein erster Gedanke mir selbstgenähte zu kaufen. Da gute Bekannte nähen konnten war die Beschaffung auch kein Problem für mich. Vorallem werden die Medizinischen jetzt erst recht in den Krankenhäusern und anderen Berufsfeldern dringender gebraucht.
    Wer so eine Maske mal 6std oder länger tragen muss weiß, was der Körper leisten muss. Das ist nicht ohne :/

    1. In deinem Link finde ich leider keinen Hinweis auf Steriliesierung von benutzten OP-Masken…

      1. Der Link bezog sich darauf, weil du meintest, dass das nicht auf die normalen MNS-Masken zutrifft, was dort widerlegt wird. Die Sterilisierung wurde doch schon hier in dem Artikel erklärt oder du fragst einfach in der Apotheke nach, da wurde das meinem Opa zB auch erklärt. Und ansonsten ist Google dein Freund;) um den Link zu finden habe ich vllt 10s gebraucht. Dachte das ist glaubwürdiger als zu sagen ich weiß das einfach. Du musst das ja auch nicht tun, aber vllt hilft es ja jemanden anderem, weniger Müll zu produzieren in dem er sie auf diese Weise mehrmals tragen kann. Ich trage nämlich auch lieber die klassischen Masken, weil ich da die Handhabung eh von der Arbeit gewohnt bin, aber da fällt momentan doch viel Müll damit an, wenn du sie direkt nach einem Einkauf wegschmeißt.

      2. @Zoe
        Ich meinte das so, wie es da steht :) für OP-Masken kann ich es mir schwerlich vorstellen. Da ich Biologin bin, würde ich davon auch Abstand nehmen.

  5. Klene123

    ich habe Einige selbstgenähte Masken gekauft und finde sie einfach so schön. Da ich täglich eine brauche im Beruf, habe ich für jeden Tag eine, da lohnt sich dann auch gemeinsames Aufkochen, damit man nicht zu viel Wasser verschwendet bzw. Energie.

    1. Der Link bezog sich darauf, weil du meintest, dass das nicht auf die normalen MNS-Masken zutrifft, was dort widerlegt wird. Die Sterilisierung wurde doch schon hier in dem Artikel erklärt oder du fragst einfach in der Apotheke nach, da wurde das meinem Opa zB auch erklärt. Und ansonsten ist Google dein Freund;) um den Link zu finden habe ich vllt 10s gebraucht. Dachte das ist glaubwürdiger als zu sagen ich weiß das einfach. Du musst das ja auch nicht tun, aber vllt hilft es ja jemanden anderem, weniger Müll zu produzieren in dem er sie auf diese Weise mehrmals tragen kann. Ich trage nämlich auch lieber die klassischen Masken, weil ich da die Handhabung eh von der Arbeit gewohnt bin, aber da fällt momentan doch viel Müll damit an, wenn du sie direkt nach einem Einkauf wegschmeißt.

  6. Hier wäre der Vollständigkeit noch anzumerken, dass die Einmalmasken momentan auch mehrmals verwendet werden sollten. Wie oben erklärt in den Backofen. Selbst Krankenhäuser machen das gerade, wenn auch hoffentlich etwas professioneller…

    1. …das stimmt wohl für FFP2 Masken, aber bei OP-Masken kann ich mir das schwerlich vorstellen.

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