Das solltest du über die Behelfsmasken wissen

in Lifestyle, Magazin, Trends & Tipps von Tanja

Das Thema Behelfsmasken bzw. Communitymasken ist im Moment aufgrund der gegebenen Situation in aller Munde. Diese dienen als Barriere für möglicherweise infektiöse Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Atmen abgesondert werden. Die Regelungen rund um Behelfsmasken hat auch im DIY-Bereich und unter professionellen NäherInnen Wellen geschlagen.

Schutz UND Nachhaltigkeit durch selbstgenähte Masken

Denn besonders selbstgenähte Masken sind eine gute Lösung, um Mund und Nase beim Aufenthalt in der Öffentlichkeit zu bedecken. Es gibt auch Einwegmasken, die dafür genutzt werden können. In Anbetracht der immer noch aktuellen Klimakrise und der Nachhaltigkeits-Debatte liegen die Vorteile einer selbstgenähten Community-Maske auf der Hand. Im Gegensatz zu Einwegmasken können Stoffmasken wiederverwendet werden. Auch optisch machen die selbstgenähten Masken etwas her – mit einem hübschen Stoff können Träger und Trägerinnen auch ohne ein sichtbares Lächeln im Gesicht gute Laune verbreiten. Wie wäre es damit, alte Stoffreste zu verwerten bzw. damit Upcycling zu betreiben?

Wie kann ich eine selbstgenähte Communitymaske reinigen?

Bei der Nutzung und vor allem bei der Wiederverwendung von Stoffmasken ist eine sachgemäße Reinigung sehr wichtig. Denn nur so ist sichergestellt, dass sich nicht erst recht Viren im Gesicht verteilen und eine Ansteckung stattfindet. Für die Reinigung gibt es mehrere alternative Methoden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte etwa empfiehlt, die Maske nach der Nutzung sofort zu waschen oder bis dahin luftdicht in einem Beutel zu verschließen. Bei einer Reinigung der Maske in der Waschmaschine sollte die Waschtemperatur idealerweise 95 Grad betragen, mindestens jedoch 60 Grad. Achtung – nicht mit einem Energiesparprogramm waschen, da dieses oft zu kurz die Temperatur hält. Anschließend muss die Maske vollständig trocknen. Alternativ dazu kann diese auch in einem Kochtopf ausgekocht werden – dabei den Stoff für mindestens fünf Minuten in sprudelnd heißes Wasser legen. Ergänzend können die Community-Masken im Anschluss heiß gebügelt werden. Zur Desinfektion im Backofen sollten die Masken für etwa eine halbe Stunde bei etwa 70-80 Grad Celsius „gebacken“ werden. Achtung – lass deine Maske dabei nie lange aus den Augen, durch unterschiedliche Temperaturen im Ofen könnte der Stoff anbrennen.

Was muss ich beim Verkauf selbstgenähter Masken berücksichtigen?

Beim Verkauf von selbstgenähten Masken gibt es ein paar Dinge zu beachten. Zum Beispiel ist es empfehlenswert, auf den Begriff „Schutz“ zu verzichten, da sonst die Gefahr einer Abmahnung besteht, da der Begriff in dem Fall irreführend ist und man nicht für den Schutz garantieren kann. Wenn du den Masken das gewisse Extra verleihen willst, kannst du etwa Stoffetiketten selber gestalten​ und diese an die Produkte anbringen. So brauchst du auch hier nicht auf dein Branding zu verzichten.

Fazit zur Nutzung und zum Verkauf selbstgenähter Behelfsmasken

Durch die aktuellen Regelungen werden viele Menschen mit Behelfsmasken in Berührung kommen, dabei gibt es viele unterschiedliche Formen mit und ohne Faltungen. Besonders nachhaltig und umweltfreundlich ist die Nutzung von selbstgenähten Masken aus Stoff. Diese können im Gegensatz zu Einwegmasken nach der richtigen Reinigung problemlos wiederverwendet werden. Außerdem machen sie bei der Wahl eines schönen Stoffes auch optisch mehr her als Einwegmasken – Viel Spaß beim Nähen!

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