Blumen zum Anbeißen – Rezepte für essbare Blüten

in Magazin von Julia

In allen Formen und Varianten verzaubern sie uns tagtäglich. Ihre Farben leuchten so kräftig, dass man am liebsten hineinbeißen würde – Halt, Blüten kann man doch nicht essen, oder? Doch, kann man! Zumindest teilweise. Fernab vom klassischen Jasmin- oder Lindenblüten-Tee zeigen wir dir heute ein paar ausgefallene Rezepte, die sich nicht nur sehen, sondern auch guten Gewissens essen lassen können.

Hollerküchle

Holunderblüten sind dir vielleicht sogar schon als Sirup bekannt. Sie eignen sich aber auch wunderbar als Füllung kleiner Teigtaschen. Die sogenannten Hollerküchle gelten als leckere Alternative zum Nachmittagskaffee oder einfach als kleiner aber feiner Snack für Zwischendurch.

Zutaten:

  • 125 g Mehl
  • 120 ml Weißwein (alternativ kannst du beispielsweise auch verdünnten Holunderblütensirup verwenden)
  • 30 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • Salz
  • 25 ml Pflanzenöl
  • 12 Holunderblütendolden
  • Pflanzenfett (zum Frittieren)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubereitung:

Zunächst siebst du das Mehl in eine Küchenschüssel. Anschließend drückst du mit der Faust oder einem Esslöffel eine Mulde in die Mitte des Mehlberges. Gib den Wein (oder eine andere Flüssigkeit, beispielsweise verdünnten Holunderblütensirup) sowie den Zucker und das Eigelb hinein und verrühre die Zutaten zu einer homogenen Masse. Der Teig muss nun circa 30 Minuten ruhen. Währenddessen verrührst du Eiweiß und Salz zu einem steifen Eischnee. Ist der Teig gequollen, gibst du das Pflanzenöl hinzu und hebst den Eischnee vorsichtig unter den Teig. Nun geht’s ans Frittieren: Fülle einen Topf in etwa 5 cm hoch mit Pflanzenfett und erhitze es auf 180 °C. Hat das Öl die Temperatur erreicht, ziehe die Holunderblütendolden einzeln durch den Teig, bis sie ganz bedeckt sind und gebe sie ins Öl. Nach drei bis vier Minuten sind die Hollerküchle goldbraun gebacken und können mit einem Schopflöffel oder ähnlichem entnommen werden. Lasse dein Gebäck auf Küchenpapier gut abfetten, bevor du sie mit Puderzucker bestreust und möglichst zeitnah servierst. Dazu schmeckt Schlagsahne oder auch Apfelmus.

Blütenbutter

Ob als Brotaufstrich oder Soßenersatz zum Grillfest, die Blütenbutter sieht in ihrer Farbpracht nicht nur wunderschön aus, sondern lässt sich je nach Geschmack und Vorlieben wunderbar variieren.

Zutaten:

Zubereitung:

Vermenge die Butter mit den Blütenblättern und füge nach Belieben Gewürze deiner Wahl hinzu. Lasse die Masse zwei bis drei Stunden bei Zimmertemperatur stehen und stelle sie danach bis zum Verzehr in den Kühlschrank. Somit gibst du den Blüten die Möglichkeit, ihr Aroma voll zu entfalten. Bevor du die Butter kühlst, kannst du sie gegebenenfalls noch mit entsprechenden Hilfsmitteln (Dose, Backpapier etc.) in Form bringen.

Chrysanthemen-Suppe

Chrysanthemen bieten ein einzigartiges Farbespektakel und machen deine Suppe zu einem Erlebnis.

Zutaten: 

Zubereitung: 

Dünste die blanchierten Speise-Chrysanthemenblätter anfangs in etwas Butter an und gib die Sahne und die Crème Fraîche dazu. Anschließend gibst du deine Masse in einen Mixer und fügst die restliche Butter hinzu. Püriere die Suppe, bis eine einheitliche, farbenfrohe Masse entsteht. Schlussendlich kannst du die Suppe nach deinen Vorlieben würzen, beispielsweise mit Salz und Pfeffer. Die Suppe lässt sich warm, aber auch kalt genießen. Guten Appetit!

Regenbogensalat

Salat geht immer, ob als frisches Mittagessen an heißen Tagen oder als Energielieferant in der kalten Winterzeit. Der Farbgestaltung sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Zutaten: 

Zubereitung: 

Zunächst wäschst du das Gemüse vorsichtig ab. Schneide dann den Kopfsalat, die Gurke, die Tomaten und den Rucola in mundgerechte Stücke und gib alles in eine geeignete Salatschüssel. Nun schälst du die Karotte, raspelst sie und gibst sie dazu. Schneide anschließend die Avocado der Länge nach auf und entferne Haut sowie Kern. Danach würfelst du das Fruchtfleisch und gibst es ebenfalls in die Salatschüssel. Gib einen Spritzer Zitronensaft hinzu, damit die Avocado ihre knallig grüne Farbe behält. Vermenge die Zutaten und dekoriere die Oberfläche mit den Blüten und den Sonnenblumenkernen. Für das Dressing verrührst du das Olivenöl mit dem Wasser und würzt mit Salz und Pfeffer nach. Gib deine Mischung über den Salat und rühre nochmals kurz um.

Deiner Fantasie sind bei der Gestaltung deiner eigenen Blütenkreation (fast) keine Grenzen gesetzt. Bei all dieser Vielfalt ist dennoch Vorsicht geboten. Verspeise wirklich nur Blüten, die du sicher kennst und als essbar identifizieren kannst! Wenn du deine Blütenmischung von direct & friendly schon aufgebraucht hast, und stattdessen auf Wild- oder Gartenblumen zurückgreifst, verwende lediglich deren Blüten, keine Stängel oder Blätter. Vor der Verarbeitung solltest du die frischen Blüten sanft in Wasser waschen, um eventuelle Krankheitserreger zu beseitigen. Pollenallergiker und Asthmatiker sollten auf den Verzehr von Blüten lieber verzichten.

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