Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt – Eine Stimme für die Tiere

in Aktuelle TrendBox, Soziale Projekte by Giulia9 Kommentare

Die Abschaffung der Massentierhaltung und die weite Verbreitung der veganen Lebensweise stellt die Vision der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt dar. Denn in Deutschland ist es nicht nötig, für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, Tiere leiden und sterben zu lassen. Dem 44-köpfigen Team der Albert Schweitzer Stiftung ist bewusst, dass dieses Ziel nicht sofort umgesetzt werden kann. Deshalb ist ihr Ansatz: Kämpfen für bessere Bedingungen und weniger Qual bei der Züchtung, Haltung und Schlachtung von Tieren in der Landwirtschaft. 

Maßnahmen für ein gerechtes Miteinander

Die Albert Schweitzer Stiftung setzt sich unter anderem mit wirkungsvollen Kampagnen gegenüber Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft für das Wohl der Tiere ein, denn die haben einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Anzahl der landwirtschaftlich gehaltenen Tiere. Durch die Kampagnen schafft es die Albert Schweitzer Stiftung immer wieder, Supermärkte, Lebensmittelproduzenten, Caterer oder Hotels dazu zu bringen, ihre Tierschutz-Standards stetig zu erhöhen. Zudem überzeugen sie Unternehmen in Gesprächen, tierische Produkte zu reduzieren, das vegane Angebote zu vergrößern und sich zu mehr Tierschutz zu verpflichten. Seit einiger Zeit liegen die Schwerpunkte dieser Arbeit auf der Europäischen Masthuhn-Initiative und besseren Tierschutzstandards in der Aquakultur. 


Jeder einzelne Mensch kann durch sein Handeln eine Menge bewirken. Deshalb setzt die Albert Schweitzer Stiftung auch genau dort an – bei den Verbrauchern. Durch die Entwicklung der “Vegan Taste Week”, mit einfachen Rezepten und Einkaufstipps, soll den Menschen eine vegane Ernährungsweise näher gebracht werden.

Das wurde bisher erreicht

Die Erfolge der Albert Schweitzer Stiftung sind spür- und messbar. Ihre Hintergrund- und Kampagnenarbeit konnte maßgeblich dazu beitragen, dass die Käfighaltung von Hennen in der Eierproduktion in Deutschland nicht mehr erlaubt ist. Auch das Verbot des Schnabelkürzens bei Legehennen geht unter anderem auf das Engagement der Stiftung in dieser Sache zurück. Weitere Erfolge die wesentlich auf Überzeugungsarbeit der Stiftung gegenüber Unternehmen  zurückzuführen sind, sind der Rückgang von Stopfleber- und Hummer-Verkäufen. 

Besonders erwähnenswert ist, dass die Organisation Animal Charity Evaluators die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt seit 2014 als einer der empfehlenswertesten Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen der Welt zählt.


Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. Es gibt inzwischen so viele tolle Ersatzprodukten. Das war noch anders als ich mit 14 Vegetarierin geworden bin. Die Arbeit der Albert Schweitzer Stiftung muss weiter unterstützt werden.

    1. kimpoldi

      Ich bin auch sehr jung zurVegetarierin geworden (mit 11); die Ersatzprodukte hatte ich eigentlich nie gebraucht/vermisst. Vegan wird es schon schwieriger… was würde ich ohne Hafer/Reismilch für meinen Kaffee tun…

  2. Finde das ein sehr wichtiger Aspekt.
    Selbst bei „Bio“, so weit ich weiß, steht das Wohl der Tiere nicht an erster Stelle /so weit oben.

  3. yesterday

    Ich denke auch, dass es möglich sein sollte, nicht immer und überall (hier eben bei Fleisch) Überschuss zu produzieren. Wozu das denn? Warum kann man nicht bloß das Benötigte herstellen oder zumindest knapp dran bleiben? Wir sind auch einfach viel zu viele Menschen auf diesem Planeten – würden wir das in den Griff bekommen, ginge auch jeglicher Konsum zurück, einfach ganz automatisch. Aber das scheint nie jemand als Problem zu sehen, dabei ist das die Wurzel.

  4. Veganismus wird ja auch immer populärer. Ich gebe zu, selber nicht vegan zu leben, weil ich auf den tierischen Geschmack einfach nicht komplett verzichten möchte. Aber ich achte schon mehr darauf und habe meinen Konsum auf jeden Fall reduziert. Es ist schon wichtig, darauf zu achten.

    1. Wenn alle nur in Maßen Fleisch essem würde und somit die Massentierhaltung als solche abgeschafft werden könnte, wäre, glaube ich, auch schon viel getan… Das Leben muss ja nicht nur aus Verzicht bestehen, bewusster Konsum hilft schon.
      Bei uns gibt’s das Fleisch vom Hofladen um die Ecke… da gibt’s eh nicht immer Fleisch und schon gar nicht immer alles! Man muss nicht immer alles sofort haben können, dann würde auch wesentlich weniger in der Tonne landen… allein das wäre schon ein großes Schritt in die richtige Richtung

      1. Ja, genau. Pro Woche eine Grenze von x Gramm Fleisch setzen oder auch bloß starten mit einem fleischfreien Tag pro Woche wäre schon mal ein Anfang. Wenn das jeder machen würde, würde das schon viel ausmachen.

      2. Viele Menschen fühlen sich bei solchen banalen Vorschlägen ja schon angegriffen in ihrer Freiheit und das man ihnen alles vorschreiben wöllte… Egoismus ist in der Menschheit aber leider kein wahnsinnig neuer Trend… Es schwer die Menschen zum Umdenken zu bewegen, vor allem solange die meisten der Meinung sind „ich allein kann doch sowieso nix ausrichten…“

    2. Tekaja

      Wir verzichten seit gut 7 Jahren auf Fleisch und haben unsere Ernährung umgestellt. Gar nicht so schwierig, wie anfänglich gedacht. Und mittlerweile auch beim Essengehen kein Problem mehr!

      Gut, dass man die hier zu unterstützenden Organisationen immer wieder wechseln kann.

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