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This is Vegan – Das Magazin für einen pflanzenbasierten Lebensstil

in Magazin von Trang24 Kommentare

Yannick Haldenwanger ist 32 Jahre alt, eigentlich gelernter Veranstaltungskaufmann/Eventmanager und hat This is Vegan Mitte 2019 gegründet – eines der größten Plantbased-Lifestyle Magazine Deutschlands. Wir hatten die Ehre, ein spannendes Interview mit ihm zu führen, das wir euch nicht vorenthalten wollen!

Lieber Yannick, ihr widmet euch in eurem Magazin veganen Themen rund um Beauty, Lifestyle und natürlich Ernährung. Was hat euch dazu bewegt, dieses Projekt ins Leben zu rufen? 

Als ich noch ein Kind war, arbeitete meine Mutter als Metzgerin (heute zum Glück nicht mehr). Ich fragte sie damals, woraus denn Wurst bestehe. Nachdem sie mir erklärte, dass diese aus einem echten Schwein stammt, hatte ich mich mit 6 Jahren entschlossen, komplett auf Fleisch zu verzichten. Vor knapp 12 Jahren war die logische Konsequenz, dass ich mich aus ethischen Gründen entschieden habe, vegan zu leben. 

Vor einigen Jahren habe ich zwei Jahre im Marketing von Europas größtem veganen Onlineshop gearbeitet und durfte viele spannende Persönlichkeiten der Vegan-Community kennenlernen. Diese haben mich inspiriert, die Vision hinter Veganismus noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier war die Gründung eines Online-Magazins, der logische Schritt und ich bin sehr froh, diesen gegangen zu sein. 

Was ist das Besondere an eurem Magazin? Welche Inhalte thematisiert, welche Schwerpunkte setzt ihr, die man in anderen Magazinen nicht findet? 

Uns ist wichtig, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dazustehen. Wir möchten ein veganes Lifestyle-Magazin sein, das mit positivem Beispiel voran geht. Ganz ohne zu missionieren. Wir möchten insbesondere Menschen, die sich noch nicht vegan ernähren, dazu animieren und sie auf dem Weg begleiten. Dafür veröffentlichen wir Artikel darüber, wie die Umstellung am einfachsten gelingt und welches die beliebtesten veganen Lebensmittel sind. Zudem informieren wir über Produkte, die grundsätzlich vegan sind, aber vielen nicht als solche auffallen. In Interviews mit bekannten Persönlichkeiten der Veggie-Community möchten wir zeigen, dass vegane Ernährung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. 

Auf Reisen besuchen wir außerdem Gnadenhöfe und machen uns selbst ein Bild davon, wie gut es den Tieren dort geht. Mit Live-Reportagen vor Ort können wir diese zusätzlich unterstützen. Wir zeigen dabei keine Bilder von toten Tieren und berichten stets positiv. Hieraus entstanden sind auch unsere #vegangoodnews – wo wir regelmäßig aufzeigen, was positives in Richtung Tierschutz und Veganismus passiert. 

Durch die Vorstellung neuer, veganer Produkte und Rezepte möchten wir Menschen dazu inspirieren, bei ihrem Einkauf einmal mehr zum veganen Produkt zu greifen und wenn es schmeckt, es beim nächsten Einkauf wieder in den Einkaufswagen zu legen. Jeder Einkauf ist ein Wahlzettel für die Welt von morgen – das sollten wir uns alle bewusst machen! 

Gibt es Themen, über die du oder ihr besonders gerne sprecht und berichtet? 

Definitiv. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir vegan lebende Persönlichkeiten interviewen dürfen. Auch die wirtschaftlichen Aspekte von veganer Ernährung und die Veränderung des „Markts“ beleuchten wir gerne, da man auf diesem Weg global viel verändern kann. Darüber sprachen wir zum Beispiel im Interview mit den Oatyl-CEOs. Eines meiner ersten Interviews war das mit fünf ehemaligen Metzgern und Schlachtern, die mittlerweile vegan leben und sich für den Schutz der Tiere engagieren. Wenn ich es lese, läuft es mir noch immer eiskalt den Rücken runter. Aber auch die Besuche auf den Gnadenhöfen und der Kontakt mit den Tieren sind immer wieder ein Highlight.

Da uns die Vermeidung von Plastikmüll sehr wichtig ist, haben wir aktuell auch eine Kooperation mit dem Start-Up HeyBico gestartet. Gemeinsam haben wir nachhaltige Mehrwegbecher im This Is Vegan-Design herausgebracht. Ein Teil der Einnahmen davon wird an den Gnadenhof Papillon gespendet. 

Wo soll die Reise mit “This is vegan” noch hingehen? 

Wir planen unseren Wirkungskreis zu erweitern und unsere Social Media-Präsenzen, sowie die Website weiter auszubauen und regelmäßig mit neuen spannenden Artikeln, Interviews und Rezepten zu füllen, um noch mehr Menschen damit zu erreichen. Längerfristig sind sogar eigene Produkte in Planung.

Welchen Rat würdest du Menschen geben, die gerade erst anfangen, sich mit Veganismus auseinanderzusetzen? 

Mach euch nicht verrückt, probiert einfach immer mal wieder neue Rezepte und Produkte aus – am besten mit einem Vegan-Buddy, dann macht es direkt mehr Spaß. Außerdem: Macht nicht direkt einen harten Cut, sondern versucht es step by step. 

Wenn ihr auf einer Hochzeit mal ein Stück Kuchen esst, weil es keine Alternative gibt, macht es euch nicht zu einem schlechten Menschen. Jeder Schritt zählt und alleine schon die Reduktion eures Fleisch, Milch- & Eierkonsums kann große Auswirkungen auf die Tiere, Umwelt und Gesundheit haben. 

Was ist dein Lieblingsrezept? 

Da ich viel Sport mache, mag ich es gerne proteinreich. Früher habe ich hier gerne Rührei gegessen und dann eine Alternative gefunden, die zu 100% gleich schmeckt und dabei sogar bessere Nährwerte hat: Rührtofu mit Kala Namak-Salz. Das Schwefelsalz gibt dem Tofu den typischen Eiergeschmack. Dazu gibt es auf 100 Gramm ganze 44 Gramm Eiweiß mit vollem Aminosäureprofil. Ich liebe es! 

Was ist dein liebster veganer Life-Hack? 

Mein absoluter vegan Life-Hack ist es, Menschen durch leckeres Essen zu inspirieren, sich selbst mal ein veganes Gericht auf den Teller zu zaubern. Be the change! 

Trends muss man teilen...

Kommentare

  1. kimpoldi

    Übrigens finde ich die Geschichte zum Vegan werden äußerst interessant. Mein Opa war Jäger, mein anderer Opa hat Hasen geschlachtet. Erst habe ich keinen Hasenbraten mehr gegessen und dann recht schnell (glaube so mit 10) auch Rollladen vom Rind verweigert. Also seit ca 10 kam auch kein Säugetier/Vogel mehr in meinen Bauch. Fisch esse ich allerdings seit meinem 25. Lebensjahr ab und an wieder.

  2. Das Problem bei den to go Bechern ist für mich, dass ich die bitte in richtigen Moment dabei habe 😬 von daher bin ich kein Fan davon…

  3. Diana

    Ich freue mich auch über einen to go Becher, mein Lieblingsbecher wurde leider einmal zweck entfremdet und kann seit dem nicht mehr benutzt werden.

    Und wenn man ihn selbst nicht braucht ist es auch immer wieder ein schönes Geschenk.

    1. Wie kimpoldi schon geschrieben hat, hatten wir to go Becher bis an’s Lebensende in den Boxen, von daher bitte nicht!

      1. Diana

        @Emma: zum Glück muss ich nicht entscheiden was in den Paketen ist. 😅

        Allen kann man es nie Recht machen.

      2. Ja, so isses ☺
        Eine gewisse Abwechslung wäre schon wünschenswert.

    2. Team

      Liebe Diana,
      vielen Dank für deine Nachricht! Den To-Go-Becher von This is Vegan gibt es aktuell auf unserem Instagram-Kanal zu gewinnen. Vielleicht versuchst du einfach dein Glück!

      Liebe Grüße
      Dein TrendRaider-Team

      1. Na also Leute, es gibt keinen Grund sich weiter zu sorgen:
        in der kommenden Box wird es keinen To-Go-Becher geben.

        Puhhh😅

      2. Nochmal Glück gehabt, Niniel ☺
        ………………..

      3. Diana

        Liebe Jana,

        danke für den Tipp, ich habe gleich mal mitgemacht.

  4. Karin

    Das Magazin sieht sehr interessant aus! Ich hoffe aber auch, dass der to go Becher nicht in der Box landet – erstens habe ich mehr als genug von diesen Bechern und außerdem gefällt er mir überhaupt nicht …
    Sollte es das Magazin auch in “print” geben, würde mich das riesig in der Box freuen!!! Vegetarisch funktioniert nämlich schon ganz gut bei mir, aber bei vegan bin ich für interessante Rezepte und Tipps sehr dankbar!!

  5. kimpoldi

    Ich ernähre mich zeitweise vegan, aber meist vegetarisch. Manche Sachen brauche ich nicht; aber vieles ist “schon immer vegan” ;)

  6. kimpoldi

    @emma: neee. too go Becher haben wir jetzt auch genug und bis zum Lebensende :)

    1. 😅 Das klingt nach wirklich vielen Bechern! Unabhängig von der Box haben sich aber auch bei mir und einigen Freundinnen schon echt viele Becher angesammelt. Ist dann am Ende auch nicht mehr so nachhaltig :(

    1. Wenn ich mich nicht irre ist es ein Online Magazin, also wahrscheinlich eher nicht🤔😅

      1. Das Magazin wäre mal super zum probe Lesen. Also rein damit in die nächste Box.😁

      2. Es ist eine Online Ausgabe.
        Hoffentlich ist das nicht wieder der Startschuss für diese to go Becher in den Boxen.

    2. Stargazer

      Mit einem Code müsste doch auch das Online-Magazin gehen. War ja bei dem Poster in der Mai Box auch möglich und wäre super nachhaltig.

      1. Ja finde ich auch. Ich bin zwar kein Veganer und werde es auch nie.
        Aber es enthält schöne Anregungen.

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