Kokosöl: Ein echter Alleskönner

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Egal ob Veggie, Vegan oder keines von beiden: Kokosöl ist total im Trend. Die vielfältigen Wirkungsweisen beeindrucken uns nicht nur in der Küche, sondern auch in der alltäglichen Körperpflege. Warum das Öl begeistert und was du mit dem tollen Wundermittel alles anstellen kannst, erfährst du hier. 

Warum Kokosöl?

Auf die Frucht hinter dem nützlichen Öl kamen die Forscher durch Französisch Polynesien. Die Bewohner der im Südpazifik liegenden Insel waren bis vor einiger Zeit nahezu komplett isoliert und erfreuten sich besonders guter Gesundheit. Bei genaueren Untersuchungen kam heraus, dass die Bewohner sich sehr viel von Kokosnüssen ernährten. So wurden die wertvollen Inhaltsstoffe des natürlichen Öls entdeckt. Es enthält nicht nur Aminosäuren und Vitamine, sondern wirkt auch antibakteriell. Daher ist es sowohl für die innere, als auch für die äußere Anwendung wohltuend und hilfreich.

Kokosöl in der Küche

Hier fand das Kokosöl seinen Ursprung: in der Küche. Kochen, Backen und Braten sind mit dem Öl ein Kinderspiel. Beim Kochen wird es meist als Verfeinerung von Suppen oder asiatischen Gerichten. Auch zum Dünsten von Gemüse und Fisch ist es geeignet. Beim Backen ersetzt das exotische Öl die Butter und wirkt durch die enthaltenen Fettsäuren sättigender. Auch auf dem Brot kann das gesunde Öl herkömmliche Butter ersetzen. Die dezente Kokosnote wird in Küchenkreisen sehr geschätzt, da sie sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern das Gericht von „innen“ verzaubert. Probiere es einfach einmal aus und genieße das exotische i-Tüpfelchen deiner Gerichte.

Reichhaltige Pflege für das Haar

Ob als Shampoo, Conditioner oder Haarkur: Die Vitamine und Mineralien im Kokosöl wirken wahre Wunder bei der Kopfhaut- und Haarpflege. Damit sind schuppiges, trockenes oder glanzloses Haar kein Problem mehr. Und das Schöne ist, dass du dir die Produkte kinderleicht selber herstellen kannst. Um mithilfe des unbehandelten Öls deine Haarpracht zu pflegen, kannst du dieses einfach als Spülung ins Haar einmassieren und anschließend ausspülen. Auch als Haarkur über Nacht sorgt das Kokosöl für schönen Glanz und leichte Kämmbarkeit. Als Pflegespray für nasses oder trockenes Haar mischst du einfach etwas Kokosöl mit warmen Wasser und schon ist die unkomplizierte Pflege für zwischendurch fertig. Und das alles ohne Nebenwirkungen.

Wie du dein eigenes Kokosöl-Shampoo herstellen kannst, erfährst du hier:

Du brauchst:

  • 1 EL Kokosöl
  • 3 EL geriebene Kernseife
  • 1 EL Apfelessig
  • 8 EL Wasser

Die Zutaten gemeinsam im Wasserbad zu einer gleichmäßigen Masse erwärmen und schon hast du dein persönliches Kokosshampoo.

Wundermittel für die Haut

Für die tägliche Pflege eignet sich Kokosöl sehr gut, doch besonders bei speziellen Fällen ist seine antibakterielle Wirkung ein wahrer Retter in der Not. Ob bei plötzlich auftauchenden Pickeln, Akne oder Herpes: Das Öl desinfiziert die betroffenen Stellen wohltuend und hilft bei der schnellen Heilung der strapazierten Haut. Schwangerschaftsstreifen und Cellulite Adé: Kokoöl dringt tief in die Hautschichten ein und glättet unliebsame Stellen. Insgesamt verbessert das natürliche Heilmittel das Hautbild. Bei regelmäßiger Anwendung gehen Fältchen und Unreinheiten deutlich zurück und um trockene Haut im Winter brauchst du dir auch keine Gedanken mehr zu machen. Auch im Sommer wird die Wirkung zunehmend geschätzt: Besonders bei einem Sonnenbrand hilft der Feuchtigkeitsspender und gemischt mit Natron entsteht ein geruchsbindendes Pflegedeo.

Haushaltshilfe

Auch dein Haushalt kann von dem Wundermittel profitieren. Möchtest du z.B. ein Etikett entfernen, trage einfach etwas Kokosöl darauf auf und lasse es kurz einwirken. Nach kurzer Zeit schon kannst du das Etikett samt Kleber sanft ablösen. Auch für Lederschuhe, Taschen und Jacken lässt sich die feuchtigkeitsspendende Pflege verwenden. Mit etwas Kokosöl auf einem Tuch kannst du das Öl vorsichtig in das Leder einreiben und verleihst ihm dadurch anhaltende Pflege und glänzende Frische. Besonders raffiniert lässt es sich auch bei der Pflege deiner Holzmöbel und -utensilien nutzen. Mit einer Mischung aus Bienenwachs und Kokosöl zeigt das Holz eine tolle Ausstrahlung und ist gleich wie neu.

Versteckte Heilkräfte

Besonders in der Küche ist Kokosöl kaum mehr wegzudenken. Eher unbekannt sind dagegen einige andere Anwendungsbereiche. Insekten mögen den Geruch von Kokosöl nicht, weshalb sich u.a. Mücken, Läuse, Zecken und Flöhe davon fern halten. Davon profitieren auch Hund und Katz: Als Fellpflegemittel hält das Öl Ungeziefer ab und auch als Futtermittelergänzung werden Parasiten abgehalten. Auch wir profitieren vom Öl und können Krankheiten bekämpfen. Aufgelöst im heißen Tee hilft es z.B. Halsschmerzen zu lindern. Kokosöl dient auch zur Vorbeugung von Krankheiten. Die Wahrscheinlichkeit von Krebs, Alzheimer, Parkinson und Diabetes soll sich dank antioxidativer Enzyme im Kokosöl verringern.

In unserer DezemberBox konntest du ein großes Glas Kokosöl von Byodo finden. Wie nutzt du das native Produkt am liebsten? 

 

Trends muss man teilen...

5 Kommentare bei “Kokosöl: Ein echter Alleskönner”

  1. yaya

    Ich bin absoluter Kokosöl-Neuling und mir ist nicht so ganz klar, wie ich das nun benutzen muss. Auf dem Glas steht, man muss es erst im Wasserbad erwärmen – das klingt mir zu umständlich, wenn ich doch nur meine Haut einreiben möchte…Wie macht ihr das? Erwärmit ihr jedes Mal das Glas? Oder reicht Handwärme für geringe Mengen aus?

    1. Kathi
      Kathi

      Im Sommer ist es sowieso flüssig und wenn es fest ist dann nimmst du einfach mit der Hand die gewünschte Menge raus, dabei wirst du schon merken wie schnell es flüssig wird :-) das geht ruck zuck

  2. schlumbi

    Kokosöl darf bei mir in der Küche nicht fehlen. Ich liebe den Geschmack, vor allem Schnitzel brate ich darin. Im Badezimmer hab ich es noch nicht verwendet

  3. ketchuple
    ketchuple

    Ich schmier mich immer in der Dusche damit ein. Dadurch spare ich mir die Bodylotion und wenn die Haare handtuchtrocken sind kommen ein paar Tropfen in die Hände und anschließend in die Haare. Dann bin ich gestylted für den Tag.

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