Grillen – wie es eigentlich zu unserer Lieblingsbeschäftigung kam …

RomanBlog, Faktastisch13 Kommentare

Schon seit rund 300 000 Jahren erfreuen sich die Menschen daran, ihr frisch erlegtes „Jagdgut“ über offenem Feuer zu garen. Über die Zeit hinweg hat sich aus einem bloßen Mittel zum Zweck, ein weltweit beliebter und vielfältiger Grill-Kult entwicklet.

Forschen zählen das Grillen zu den ältesten Methoden der Nahrungszubereitung. Versteinerte Fleischreste in der Holzkohle alter Feuerstellen lieferten dafür den Beweis. In unserem Nachbarland Frankreich sowie im fernen China wurden die ältesten Grillstellen der Welt entdeckt. Auch verwendeten die Römer bereits im 4. Jahrhundert für die Zubereitung über dem Feuer einen Grillrost, wie wir es auch heute noch tun.

BBQ – kennt jeder, aber für was stehen die 3 Buchstaben?

Das Wort „Barbecue“ – kurz BBQ – stammt ursprünglich von einem haitianischen Indianerstamm ab und bedeutet „einen Fleischspieß über dem Feuer braten“. Die Kreolen waren es dann, die den Begriff inklusive raffinierter Gewürzmischungen auf das amerikanische Festland brachten. Eine andere Theorie besagt, dass in den USA angesiedelte Franzosen ganze Bisons auf den Grill legten und somit das Wort „Barbe-á-queue“ entstand, was so viel heißt wie „vom Bart bis zum Schwanz“.

Auf den Grill damit!

Auf dem Speiseplan unserer Vorfahren standen neben Bisons außerdem noch Elche und Nashörner. Bei den Ägyptern gab es Hyänen und Krokodile zu essen und im alten Rom schuf man die ersten Bratwürste. Das Grillen war eine Angelegenheit der Reichen, da Fleisch zu dieser Zeit sehr teuer war und so überlegte man sich zweimal, ob man das wertvolle Fett ins Feuer tropfen ließ.

Fortschritt in Sachen Grillen

Im Jahr 1951 erfand der Amerikaner George Stephen zu Zeiten der großen Depression den Kugelgrill. Eine Methode, bestehend aus einem geschlossenem System, die zu neuer Popularität verhalf. Hierzulande hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Man konnte sich erst im Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg für das Grillen begeistern und hält seitdem an dieser Tradition fest.

Und heute?

Heutzutage ist Grillen wohl die beliebteste Outdoor-Beschäftigung und viel mehr als nur eine Zubereitungsart. Grills gibt es in allen Farben und Formen. Und auch auf den Grill kommt heutzutage nicht mehr nur Fleisch. Von Brot, leckeren Gemüsegerichten, bis hin zum Nachtisch – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Was darf für dich bei einer guten Grillparty nicht fehlen? Wir sind gespannt darauf, von deinen Grill-Favouriten zu hören!

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Trends muss man teilen...

13 Kommentare bei “Grillen – wie es eigentlich zu unserer Lieblingsbeschäftigung kam …”

  1. meli2kurz

    Ich liebe Grillen zu jeder Jahreszeit (wann war es das letzte mal richtig Winter?). Zum Schluss gibt es immer gegrillte Marshmallows

  2. Tinkerbelle
    Tinkerbelle

    Grillen ist toll, aber leider kam es dieses Jahr bisher etwas zu kurz ( ich weiß nicht wo die Wochenenden immer verschwinden).
    Eine gute Soße zum Dippen und frischen Salat, brauch ich immer zum Grillen. Ohne geht es nicht.
    Ich freu mich schon riesig auf die Augustbox, nur noch ein paar Tageeee….

  3. Jennifer Arend

    Am liebsten hab ich Grillkäse und Gemüse auf dem Grill, ab und an mal kommt noch ein Kräuterbaguette mit drauf statt in den Ofen :) Stockbrot gab es letzte Woche nach langer Zeit mal wieder – in süß! Himmlisch :)

  4. Pocahontas

    Die salate dürfen nicht fehlen. Am liebsten türkischer bulgur und nudelsalat mit Rucola, Pinienkerne und eingelegten Tomaten..

  5. Pocahontas

    Achso und was gar nicht geht, sind elektrogrills, das dchmeckt wia aus der Pfanne, es fehlt das krebserregende rauchige ;-)

  6. Jennifer Arend

    Was für tolle Ideen :) da könnt ich wieder direkt loslegen! Solang das Wetter mitspielt, grille ich gern draußen mit Freunden, so kann das Feuer spät abends noch als Wärmequelle und Mückenverscheucher dienen!

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