Costa Rica – Kleines Land ganz groß

IsabellLifestyle5 Kommentare

Foto: Costa Rica Tourism Board

Raus aus dem Alltag und ab ins Paradies? Costa Rica ist das Traumreiseziel in Zentralamerika schlechthin. 365 Tage im Jahr bietet das Land einmalige Erlebnisse für jeden Urlaubstyp und das, obwohl es gerade einmal so groß ist wie Niedersachsen. 

Von Surfen, Schnorcheln und Tauchen über Strandurlaub, Kultur und Aktion: Costa Rica bietet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten für jeden das Richtige. Eingefasst von Nicaragua im Norden, Panama im Süden und den beiden Weltmeeren Pazifik und Atlantik vereint Costa Rica karibisches Strandflair und Naturlandschaften. Es gehört zu den sichersten Ländern Lateinamerikas, ist für seine gute Infrastruktur bekannt und gilt auch gerade deshalb als beliebtes Reiseziel.

Vielfalt wohin das Auge reicht

Foto: Costa Rica Tourism Board

Der Artenreichtum des kleinen Landes ist außergewöhnlich: Es birgt mit einer Fläche von 51.100 Quadratkilometern ganze 5 Prozent der Flora und Fauna des Planeten. Der Naturreichtum reicht von weißen Sandstränden, über rauchende Vulkane bis hin zu tropischen Regenwäldern mit exotischen Tier- und Pflanzenarten. In den vergangenen Jahrzehnten machte sich Costa Rica zusätzlich durch seine Nachhaltigkeit einen Namen.

Inzwischen versorgt sich das Land seit dem Jahr 2016 ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energie. Neben einer strikten Mülltrennungsstrategie konzentriert sich Costa Rica besonders auf einen nachhaltigen Öko-Tourismus. Mit 29 Nationalparks und zahlreichen Naturreservaten bietet das kleine Paradies einen authentischen Einblick in Natur und Kultur. Mit einem Viertel der Landesfläche als Naturschutzgebiet ist es kein Wunder, dass bereits viele Naturschutzorganisationen in Costa Ricas Natur investieren. Das im Jahr 1996 eingeführte Certificate for sustainable Tourism klassifiziert in Costa Rica nahezu jede touristische Unterkunft und zertifiziert sie als nachhaltig. Außerdem tragen CST klassifizierte Orte zu einer internationalen Entwicklungslösung für nachhaltigen Tourismus bei.

Für jeden etwas dabei

Foto: Costa Rica Tourism Board

Durch seine kleine Fläche ist Costa Rica ein beliebtes Ziel für Individualreisen, weshalb jede Reise ein ganz eigenes Flair bekommt. Besonders empfehlenswert ist es das Land auf eigene Faust zu erkunden. Zwischen zahlreichen Nationalparks ist der Manuel Antonio zwar der kleinste, ist aber den Touristenansturm wert. Mit einem einheimischen Guide erkennt auch das ungeübte Auge zahlreiche Tiere und exotische Pflanzen. Im Anschluss kann dann gemütlich am Strand entspannt werden. An den Playa Espadilla Sur ist es teilweise sehr ruhig trotz der direkten Nähe zum Nationalpark. Für Badenixen kann es von dort aus auch direkt zum Schnorcheln ins Wasser gehen.

Auch für Actionliebhaber hat Costa Rica einige Angebote. Mit zahlreichen Vulkanen, von denen einige noch aktiv sind, liegt eine abenteuerliche Vulkanwanderung für erfahrene Wanderer recht nahe. Im Nordwesten Costa Ricas liegt der Miravalles Vulkan. Mit einer Höhe von 2.028 Metern dauert die Wanderung circa 5 bis 8 Stunden. Zu sehen gibt es neben einem exotischen Regenwald heiße Schwefelbecken, die den anstrengenden Aufstieg lohnen. Im Norden liegt der etwas kleinere Tenorio Vulkan mit gemütlichen Pfaden über abenteuerliche Hängebrücken und einem türkisblauen Wasserfall.

Stadt, Land, Fluss

Foto: Costa Rica Tourism Board

Pavones ist für viele Touristen kein Begriff, doch die Surfer kennen das kleine Dorf. Die Anwohner von Pavones leben nahezu ausschließlich vom Surf-Tourismus. Trotz des abenteuerlichen Weges über Stock und Stein lohnt es sich das authentische Dorf zu besuchen. Auch Nicht-Surfer genießen die unberührte Umgebung bei einem Spaziergang.

Besonders schön ist auch das kleine Städtchen Turrialba. Das kleine Studentenstädtchen liegt zu Füßen zweier Vulkane und ist noch relativ unentdeckt. Besonders abenteuerlich ist hier das Wildwasser-Rafting durch unberührte Regenwälder. Entlang des Rio Pacuare können auf geführten Touren unter anderemPapageien, Faultiere, Hirsche, Jaguare, Ozelots und Affen gesichtet werden. Rafting Touren gibt es außerdem auch auf 14 weiteren Flüssen in Costa Rica.

Neben den berühmten Kaffee- und Teeplantagen lohnt sich auch ein Besuch auf den zahlreichen Bauern- und Biomärkten. Der Feria de Villa Real zeigt wie erfolgreich die Märkte sind. Angefangen mit einem Wochenmarkt hat er inzwischen einen Vollzeit-Standort. Jeden Tag können dort zahlreiche Früchte, Eier, Käse, Gewürze und vieles mehr für einen angemessenen Preis gekauft werden.

Foto: Costa Rica Tourism Board

Unser Geheimtip: Die Halbinsel Osa

Die Halbinsel Osa gehört derzeit zu den Geheimtips. Vor allem für Individualreisende bietet sich ein Abstecher auf die verhältnismäßig ruhige Halbinsel im Süden Costa Ricas an. Die unberührte Natur Osas wird erst nach und nach vom Tourismus erschlossen, der den Einheimischen helfen soll, abseits vom Urlaubsparadies Costa Rica etwas Geld zu verdienen. So ist es nicht überraschend, dass die meisten Unterkünfte direkt bei den Locals Zuhause sind. Um ein Gefühl für das Leben der Einheimischen zu bekommen, ist die Halbinsel daher perfekt. Ob bei der Goldsuche, dem Machetentraining oder einer Entdeckertour durch den Regenwald: die Locals haben die besten Tips, um den Trip einmalig zu machen.

Foto: Costa Rica Tourism Board

Blue Zone

Auf der Nicola Halbinsel befindet sich eine der berühmten Blauen Zonen. In diesem scheint statistisch gesehen die Lebenserwartung höher zu sein als in anderen Gebieten. Dies liegt nicht ausschließlich an Costa Rica, jedoch träge die exotische Natur und der Verzehr von zahlreichen Früchten zu dem geheimen Rezept für langes Leben. Neben Costa Rica gibt es diese Blauen Zonen auch in Sardinien (Italien), Okinawa (Japan), Icaria (Griechenland) und Loma Linda in Kalifornien.

Authentisch, Bunt und nachhaltig: Warst du schon einmal im paradiesischen Costa Rica?

 

 

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5 Kommentare bei “Costa Rica – Kleines Land ganz groß”

  1. Niniel

    Freunde von mir wollten auch schon immer mal dieses kleine, großartige Land besuchen. Ich glaube man nennt es auch zu Recht den „Garten Eden“ (Mittel-)Amerikas!

  2. AR

    Bei Costa Rica denke ich als erstes an Kaffee und die Wälder mit ihrer Artenvielfaltvielfalt. Hoffentlich bleibt es noch sehr lange erhalten.

  3. Melly

    Krass, ich habe noch nie wirklich an Costa Rica gedacht, bei der Urlaubsplanung. Klingt aber wirklich sehr verlockend.

  4. ketchuple
    ketchuple

    Costa Eica ist unglaublich. Ich war im Mai zu meinem 30 Geburtstag für zwei Wochen dort und bin mit dem Auto durch das Land gereist. Es ist so vielfältig. Die Nebelwälder sind wunderschön, die Pazifikküste so anders als die Atlantikküste. Der eigentliche Grund, warum ich unbedingt nach Costa Rica wollte, war, dass ich Faultiere in der Nstur sehen wollte. Und ich konnte viele sehen. Aber auch andere tolle Tiere, wie Tukane, Kolibris, Totenkopfäffchen, Waschbären, Schmetterlinge… zudem gibt es dort atemberaubende Pflanzen. Es ist wirklich zauberhaft und so einfach zu reisen. Besonders war eine Unterkunft in Cahuita am Atlantik. Da haben wir im Zelt geschlafen und Glamping gemacht.
    Ich kann es jedem empfehlen dort zu reisen. Es lohnt sich!

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